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Der Spaß steht im Mittelpunkt Fußballferienschule bietet eine alternative Freizeitgestaltung
Von Michael Nittel Wilmersdorf. Zwei Jugendtrainer von den Sportfreunden Charlottenburg-Wilmersdorf und ein ehemaliger Fußballprofi haben eine Fußballschule ins Leben gerufen, die in den Osterferien zum ersten Mal im Stadion Wilmersdorf ihre Tore öffnen wird. „Wir möchten Kindern und Jugendlichen diesen Sport auf eine spielerische Art und Weise näherbringen, bei der der Spaß stets im Mittelpunkt stehen soll“, erläuterte Frank Sek, Initiator der Fußballferienschule Berlin. „Im Gegensatz zum Verein können wir uns viel intensiver um die Bedürfnisse jedes Einzelnen kümmern, ohne ihn auf einen Wettkampf vorbereiten, ohne den Druck, Spiele gewinnen zu müssen.“ Gemeinsam mit Jugendtrainer Stephan Lindert sowie dem ehemaligen Profi und heutigem Trainer des Brandenburger SC Süd Mario Block, der für Hannover 96 und den FC Luzern seine Schuhe schnürte, wird Frank Sek in den Osterferien zum ersten Mal die Fußballschule anbieten. „Ich denke, dass diese Mischung ideal ist: Mario Block kann seine Erfahrungen und Ideen als Profi einbringen, während uns als ausgebildeten Trainern die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen seit Jahren vertraut ist.“ Die Fußballferienschule möchte Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 13 Jahren ein modernes und abwechslungsreiches Training anbieten, das den Richtlinien des Deutschen Fußballbundes entspricht. Neben dem täglichen Training, bei dem stets der Ball im Mittelpunkt stehen soll, werden ein gemeinsames Frühstück und ein Mittagessen Bestandteil sein. „Die Rahmenbedingungen im Stadion Wilmersdorf sind für uns ideal“, ergänzte Sek. „Wir können mit den Kindern auch mal außer der Reihe ins Schwimmbad gehen oder bei schlechtem Wetter in die Sporthalle ausweichen.“ Da die Kinder nach ihrem Leistungsstand und Alter in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden, kann jeder mitmachen, der das Fußballspielen erlernen oder sich verbessern möchte. Die Fußballschule wird von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein. „Eltern, die arbeiten müssen, können ihre Kinder nach Absprache aber auch schon früher in unsere Obhut geben.“ Sek hat mittlerweile sogar schon eine Anfrage aus Schottland erhalten: Ein gebürtiger Berliner, der mit seiner Familie im Sommer die alte Heimat besuchen möchte, freut sich schon jetzt, sein Fußball begeistertes Kind in Wilmersdorf unterbringen zu können. „Mit unserem Projekt möchten wir den Kindern auch ein Angebot gegen die Langeweile machen, die einen in den Ferien schon mal ereilen kann“, erläuterte Sek abschließend. Und Trainerkollege Stephan Lindert fügte noch hinzu: „Unser Ziel ist es, dass die Kinder jeden Tag mit Begeisterung zu uns kommen und am Ende hoffentlich sagen werden: Mama, Papa, das war toll.“ Nähere Informationen erhalten Interessierte auch unter www.berlin-fussballschule.de. |


