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„Erwartungen übertroffen“

Gute Leistungen der Robben bei Berliner Meisterschaft im Schwimmen

 

Von Michael Nittel

Wilmersdorf. Die BSC Robben, die Schwimmabteilung im Berliner Sport Club, können auf erfolgreiche Berliner Meisterschaften der Jahrgänge 1991 bis 1999 zurückblicken. Für das Highlight sorgte Sixten Kruppa, der in seiner Altersklasse über 50 Meter Rücken in 0:35,14 Minuten einen herausragenden zweiten Platz belegte, bevor er zum Abschluss der Titelkämpfe seinen 12. Geburtstag feiern durfte. Ohnehin legte Sixten Kruppa das beste Gesamtergebnis aller sechs Athleten der Robben hin: Bei seinen vier Starts – jeweils über 50 und 100 Meter Freistil und Rücken – belegte er noch die Ränge sechs, sieben und acht.

„Unsere Erwartungen, die wir an alle sechs Athleten hatten, sind übertroffen worden“, freute sich Ben Kruppa, Vorsitzende der Robben und stolzer Vater von Sixten und seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Sören, der bei seinen vier Starts die Plätze 9, 10, 12 und 15 belegt hatte. „Dass wir bei dieser starken Konkurrenz in Berlin überhaupt eine Medaille erreichen würden, war so nicht zu erwarten.“ Ohnehin war dieser Erfolg der bis dato größte für den jungen Schwimmer. „Sixten hat sich tierisch gefreut. Denn er hat, so glaube ich, nicht damit gerechnet, überhaupt aufs Treppchen zu kommen.“

Die Berliner Meisterschaften sind für den Nachwuchs der Robben das Highlight der ganzen Saison, auf das intensiv hin trainiert wurde. „Uns macht natürlich auch sehr glücklich, dass alle sechs Athleten durchweg persönliche Bestzeiten geschwommen sind. Das motiviert sie enorm, zeigt uns aber auch, dass der Aufwand gerechtfertigt war und ist. Und es ist gleichzeitig der Lohn für die gute Arbeit des Trainerstabes.“

Von Aylin Celiker, Mona Ivinskis, Larissa Koy, Jonas Ivinskis sowie den Brüdern Kruppa darf man in Zukunft sicherlich noch mehr erwarten. Von ihrem Talent ist man bei den Robben überzeugt: „Ich denke, dass zum Beispiel Mona Ivinskis sehr gute Anlagen hat. Sie konnte ihre Bestzeiten teilweise erheblich steigern. Aber für alle gilt: Sie müssen dranbleiben.“

Das gute Abschneiden der Nachwuchsschwimmer hat aber noch einen ganz anderen Stellenwert: „Es gibt unglaublich viele Klubs in Berlin, die eine Schwimmabteilung haben, wenn nicht sogar reine Schwimmvereine sind. Dort kann mit den Athleten teilweise viel intensiver gearbeitet und trainiert werden. Deshalb ist es für unseren Klub ganz wichtig, ein paar Kinder zu haben, die dort vorn mit schwimmen können.“

Mittelfristig möchte man den Nachwuchs der Robben in der Berliner Spitze etablieren, um dann eventuell auch einmal die Pflichtzeiten für die Deutschen Meisterschaften zu erreichen.

Gewohnt erfolgreich waren die BSC Robben bei den Deutschen Mastersmeisterschaften der Senioren in Magdeburg: Barbara Stubbe und Andrea Streichan sicherten sich dort jeweils den Titel. Darüber hinaus belegten die Damen zweimal den zweiten Rang. Bei den Herren errang der BSC zweimal in der Staffel und dreimal im Einzel einen dritten Platz. „Mit diesen Ergebnissen sind wir natürlich sehr zufrieden. Barbara Stubbe ist mal wieder einen deutschen Rekord geschwommen. Aber das erwartet sie halt auch von sich.“