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Das globale Dorf Vierte Wirtschaftskampagne für den Bezirk gestartet
Von Michael Nittel Reinickendorf. Mit der Präsentation der Broschüre „Reinickendorf – global village mit großer Zukunft“ hat die Initiative Reinickendorf um ihre Vorsitzende, die Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU), die vierte Wirtschaftskampagne für den Bezirk mit dem Titel „global village“ – globales Dorf gestartet. „Unser Bezirk hat drei ganz besondere Merkmale: Wir haben die zweitgrößte Wasserfläche und die größte Waldfläche Berlins. Und wir waren und sind ein Wirtschafts- und Industriestandort“, erläuterte Wanjura vor versammelter Unternehmerschaft. Sie erhoffe sich von dieser Kampagne, dass sich die Unternehmen weiter vernetzen, der Standort gesichert und weitere Unternehmen nach Reinickendorf gelockt werden können. Im Rahmen dieser Imagekampagne für den Bezirk und die dort ansässige Wirtschaft wurden 30.000 Broschüren und ebenso viele Postkarten gedruckt, die in die Verteilung gehen und im Bezirksamt ausliegen werden. Das Besondere an den Postkarten mit ihren drei Motiven (Frohnau, Tegeler See, Lübars) ist, dass es sich um Duftkarten handelt, die – wenn man an ihnen reibt – einen dem jeweiligen Motiv entsprechenden Geruch abgeben. In der Broschüre dreht sich alles um das Wort „Dorf“, um den Kontrast zur Globalität herzustellen. Dabei machte es sich die Initiative zu nutze, dass es in Berlin mit Wilmersdorf, Zehlendorf und Reinickendorf nur drei Bezirke gibt, die dieses Wort noch im Namen tragen. Vom Dorfbewohner Alexander von Humboldt über die Dorfidylle Lübars, dem ältesten Dorf in Berlin, bis hin zum Dorfplatz (Flughafen Tegel) und dem Dorfverein (Füchse) ist vieles von dem vertreten, was den Bezirk aus- und über die Grenzen Berlins hinaus bekannt macht. Neben Historischem und zukünftigen Perspektiven bietet die Broschüre aber auch interessante Zahlen über den Bezirk und eine Karte, in der die Qualität der unterschiedlichen Wohnlagen in Reinickendorf unabhängig bewertet wird. Exemplarisch wurde die Präsentation der Broschüre in den Räumlichkeiten der Berliner Seilfabrik ausgerichtet. Das 1865 gegründete Unternehmen sei – so Wanjura – ein tolles Beispiel für den Wirtschaftsstandpunkt Reinickendorf. „Die Berliner Seilfabrik hat – wie viele andere Firmen in unserem Bezirk auch – ganz klein angefangen und ist mittlerweile ein richtiger Global Player.“ Seit 1995 werden in der Lengeder Straße ausschließlich Kunststoff ummantelte Stahlseile für Kinder-Spielgeräte hergestellt, die nicht nur auf zahllosen Spielplätzen in der Hauptstadt, sondern weltweit aufgestellt werden und Kinderherzen höher schlagen lassen. Auch der US-Rockstar Eddie Van Halen soll ein in Reinickendorf produziertes Kinderspielgerät aus Seilen in seinem Garten stehen haben. Nähere Informationen zu den Inhalten der Broschüre und zur Kampagne erhalten Interessierte auch unter www.global-village-reinickendorf.de. |


