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Sieg im Spitzenspiel Handballerinnen der Füchse festigen Rang zwei
Von Michael Nittel Reinickendorf. Die Handball-Frauen vom BVB Füchse Berlin haben durch einen 29:26 (18:10)-Erfolg beim TSV Nord Harrislee den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Nord gefestigt. „Mit den ersten 30 Minuten sind wir sehr zufrieden – das war souverän“, analysierte Füchse-Coach Edgar Fahrenwald. „In der zweiten Hälfte waren wir aber zu unkonzentriert, weil die Spielerinnen die Partie innerlich wohl schon abgehakt hatten.“ Die Berlinerinnen zeigten im hohen Norden von Beginn an, dass sie das Duell mit dem Tabellenfünften für sich entscheiden wollten. Torhüterin Sabina Kubisztal war ein sicherer Rückhalt für ihr Team und konnte die wenigen Fehler der Abwehr in der Anfangsphase oft ausbügeln. Leider verletzte sie sich im weiteren Spielverlauf an der Hand und musste nach 45 Minuten durch Claudia Arndt ersetzt werden. Auch in der Offensive zeigten die Füchse zunächst, dass sie trotz des Spielausfalls vom voran gegangenen Wochenende das Torewerfen nicht verlernt haben. Besonders mit schnellen von Sabina Kubisztal eingeleiteten Tempogegenstößen war man am Sonnabend erfolgreich: Sowohl Mandy Grammatke als auch Monika Seydel konnten diese Angriffe sicher verwandeln. Überzeugend auf Seiten der Berlinerinnen war auch Sandra Woycieszack, die das Spiel der Füchse umsichtig lenkte und mit ihren Einzelaktionen immer wieder Akzente setzten konnte. Ein starkes Spiel machte auch Julia Fritsche, die sowohl in der Abwehr als auch im Angriff der Partie ihren Stempel aufdrücken konnte. Erfolgreichste Werferin auf Seiten der Gäste war Juliane Rüh, die sechs Treffer erzielen konnte. Sandra Woyciezack traf fünf Mal, Manja Görl und Mandy Gramattke jeweils vier Mal in das Tor des Gegners. Zwar schalteten die Füchse in der zweiten Halbzeit mindestens einen Gang zurück. Doch obwohl Nord Harrislee noch einmal bis auf drei Tore herankam, war dieser Auswärtssieg zu keiner Zeit wirklich ernsthaft in Gefahr. „Das macht letztlich unser Team aus, dass wir dieses Ergebnis relativ sicher nach Hause gebracht haben“, erläuterte eine sichtlich erleichterte Juliane Rüh direkt nach dem Spiel. |