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„Fußballer, die Fußballspiele gewinnen wollen“ Wittenauer SC Concordia erreicht dritten Platz beim Neujahrsturnier
Von Michael Nittel Wittenau. Die Fußballer vom Wittenauer SC Concordia haben wie schon im Vorjahr den dritten Platz beim 39. Otto-Höhne-Wanderpokal, dem traditionsreichsten Berliner Fußball-Hallenturnier, erreicht. Die Truppe um Trainer Dirk Schröder setzte sich im kleinen Finale gegen Stern Marienfelde vor knapp 250 Zuschauern in der Schöneberger Sporthalle mit 4:1 durch. „Für uns hat die Teilnahme hier schon Tradition“, erläuterte der Coach. Immerhin hatten sich in diesem Jahr nur noch 20 der insgesamt 33 Landesligateams aus Berlin zu einer Teilnahme bewegen lassen. „Wir haben in den vergangenen Jahren immer die Endrunde erreicht. Und grundsätzlich sind wir ohnehin Fußballer, die Fußballspiele gewinnen wollen – egal, an welchem Tag sie ausgetragen werden.“ In ihrer Vorrundengruppe hatten die Wittenauer zunächst den FV Wannsee mit 1:0 und Norden-Nordwest mit 3:1 bezwungen, bevor es gegen den späteren Turniersieger TuS Maccabi eine 3:4-Niederlage gab. Im Halbfinale musste sich Concordia dann dem Vorjahressieger 1. FC Wilmersdorf mit 1:2 geschlagen geben. „Ich habe schon als aktiver Spieler jedes Spiel und jedes Turnier ernst genommen und halte es auch als Trainer so“, erklärte Schröder weiter. „Deshalb gehen wir auch immer mit den besten Spielern, die uns zur Verfügung stehen, in diese Turniere hinein.“ Eine besondere Auszeichnung wurde Marcus Born zu Teil: Der Schlussmann der Wittenauer wurde zum besten Torwart des Turniers gewählt. Doch viel wichtiger als dieser dritte Platz zum Jahresauftakt war und ist das gute Abschneiden der Nordberliner in der Hinrunde der Fußball-Landesliga. Nach 16 von 32 Spielen haben die Wittenauer 19 Punkte gesammelt und liegen mit acht Zählern vor den Abstiegsrängen auf dem 12. Tabellenplatz. „Wir sind mit der Vorrunde generell sehr zufrieden, wenn wir natürlich gern auch ein etwas dickeres Polster gehabt hätten.“ Besonders die letzten beiden Partien vor der Winterpause, der 2:1-Sieg in Altglienicke und das 0:0 gegen das Topteam vom Club Italia hätten den Coach positiv gestimmt. „Wenn wir in der Rückrunde diese Leistung abrufen, die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte schlagen und zum Ende der Saison mit diesem Vorsprung den Klassenerhalt schaffen, wäre ich sehr glücklich.“ Zumindest möchte Schröder aber nicht wieder bis zum letzten Spieltag zittern müssen. Er weiß aber auch aus der eigenen Erfahrung der letzten beiden Jahre, dass speziell in Wittenau die Gefahr groß ist, dass man sich auf diesem Polster ausruhen könnte. „Diese Gefahr besteht bei uns immer“, gestand Schröder mit einem Lächeln. „Wir wissen, dass wir eine Mannschaft sind, die Jahr für Jahr hart arbeiten muss, um dieses Ziel, die Klasse zu halten, zu erreichen. Und ich werde in meiner täglichen Arbeit alles daran setzen, dass es auch dieses Mal wieder klappen wird.“ |


