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PostHeaderIcon Und wieder muss gezittert werden

BFC Alemannia 90 Wacker erneut im Abstiegskampf

Reinickendorf. Das hatten sich die Verantwortlichen vom BFC Alemannia 90 Wacker ganz anders vorgestellt: Nachdem man in derBFCAlemannia4 Web vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga erst am letzten Spieltag und mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung sichern konnte, steckt der Traditionsklub auch jetzt wieder mitten im Abstiegskampf.
„Die Situation ist mal wieder nicht einfach. Aber ich bin überzeugt davon, dass unsere Truppe genügend Potential besitzt, auch in diesem Jahr nicht abzusteigen“, erklärte BFC-Präsidiumsmitglied Wolfgang Gröbe. Für die Alemannen könnte sprechen, dass man zurzeit vor den Abstiegsrängen liegt, dass mit Berolina Mitte und dem BSC Rehberge zwei Teams bereits abgeschlagen auf den letzten beiden Plätzen rangieren, also so gut wie abgestiegen sind, und dass sich insgesamt mindestens noch sieben weitere Mannschaften in Abstiegsgefahr befinden. „Da sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn es ausgerechnet uns treffen würde“, zeigte sich Gröbe zuversichtlich. „Außerdem hatten wir das Saisonziel ausgegeben, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Und auch das ist immer noch möglich.“

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PostHeaderIcon Auf und ab im Abstiegskampf

Fußballer der Füchse zeigen zwei Gesichter

Fuechse2 WebReinickendorf. Abstiegskampf ist nichts für schwache Nerven. Das müssen zurzeit auch die Fußballer der Reinickendorfer Füchse erfahren: So durchlebten sowohl die Spieler als auch die Fans allein in den letzten beiden Heimspielen der Berlin-Liga ein Wechselbad der Gefühle: Einem desolaten Auftritt beim 0:3 gegen den Berliner SC folgte ein grandioser 5:0-Sieg über den BSV Hürriyet-Burgund.
Mit hängenden Köpfen waren die Kicker der Füchse noch am 15. April vom Platz geschlichen. Das 0:3 gegen den Berliner SC war bereits die 15 Saisonniederlage – die Leistung der Spieler ein Offenbarungseid. Jeder, der diesem Spiel zugesehen hatte, gab auf den Traditionsklub aus dem Norden, der erst im letzten Jahr aus der Fußball-Oberliga abgestiegen war, zu diesem Zeitpunkt keinen Pfifferling mehr. Galgenhumor und blanker Sarkasmus herrschte auch unter den Zuschauern: „Eigentlich bin ich gekommen, um guten Fußball zu sehen“, sagte ein älterer Besucher resigniert. Und sein Begleiter antwortete lapidar: „Wenn Du guten Fußball sehen willst, musst Du woanders hinfahren und darfst nicht zu den Füchsen gehen.“
Und nur sieben Tage später waren die Füchse wieder bissig, zeigten ein ganz anderes Gesicht und schossen den BSV Hürriyet-Burgund beim 5:0 förmlich aus dem Stadion am Freiheitsweg. Endlich scheint der Abstiegskampf auch in den Köpfen der Füchse-Spieler angekommen zu sein.

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PostHeaderIcon Jugendstil

Komplett umgekrempelter Berliner SC spielt gute Saison

Wilmersdorf. Die Fußballer vom Berliner SC haben das Duell der Berlin-Liga mit dem Traditionsklub Reinickendorfer Füchse am BerlinerSC2 WebSonntag klar für sich entschieden: Die Truppe um Trainer Ekrem Asma siegte im Norden verdient mit 3:0 (2:0).
„Jetzt werden wir mit dem Abstieg definitiv nichts mehr zu tun haben“, freute sich Coach Asma kurz nach Spielschluss. Diese Aussage überrascht, da der BSC nahezu über die gesamte Saison nie auch nur in die Nähe der Abstiegszone gekommen war. Vermutlich war sie vielmehr eine Spitze gegen vermeintliche Fachleute, die den BSC vor der Saison als einen der ersten Anwärter auf den Abstieg gesehen und dem Klub eine ganz schwere Saison prognostiziert hatten.
Der BSC war bei den Füchsen über die gesamte Partie hinweg auf einem schwer bespielbaren Rasen am Freiheitsweg in Reinickendorf das bessere Team. „Wir haben das Spiel über nahezu die gesamte Distanz beherrscht. Die Füchse hatten ja nicht eine einzige richtig gute Torchance“, so Asma. Und wenn die Gastgeber dann doch einmal gefährlich in die Nähe des BSC-Tores gekommen waren, stand dort immer noch ein bärenstarker Schlussmann Mirco Langen. „Wenn man heute gesehen hat, wie wir ein Team wie die Füchse, immerhin Oberligaabsteiger, dominiert haben, kann ich wirklich nur stolz auf meine Mannschaft sein.“ Die Tore für die Wilmersdorfer erzielten André Schiller, der zweimal traf, und Calvin Conteh.

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PostHeaderIcon Realismus und harte Arbeit

TeBe übt sich zum 110-jährigen Jubiläum in Bescheidenheit – Insolvenzverfahren formal abgeschlossen

TeBe1 WebCharlottenburg. Tennis Borussia Berlin begeht in diesem Jahr sein 110-jähriges Vereinsjubiläum. Am 9. April 1902 begann die bewegte Geschichte, als sich in einer Konditorei in Berlin-Mitte zwölf junge Sportler einfanden, um ihre beiden Klubs, die „Kameradschaftliche Vereinigung Borussia“ und die „Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft“ in einem neuen Verein zusammenzuführen.
Doch etwas ganz Anderes als das Jubiläum bewegt in diesen Tagen die Veilchen: In der Nacht auf den 10. April verstrich die Einspruchsfrist für den Aufhebungsbescheid des Insolvenzverfahrens. Damit ist dieses Verfahren formal beendet. Der Insolvenzplan war bereits im Dezember 2011 von den Gläubigern einstimmig angenommen worden, womit die Rückkehr des Vereins in die Eigenverantwortlichkeit geebnet worden war. „Unser Klub steht nun wieder auf eigenen Beinen“, erklärte ein glücklicher TeBe-Pressesprecher Felix Krüger. Tennis Borussia Berlin trifft damit ab sofort alle finanziellen Entscheidungen wieder komplett eigenverantwortlich.

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