An der Sonnenallee entsteht ein Mehrgenerationsgarten

Neukölln. Am Sonntag, 9. Juni, dem Tag des Gartens, lädt die Kolonie National-Registrierkassen (NCR) e.V. in die Sonnenallee 187 zu einem großen Gartenfest. In diesem Rahmen soll den Kiezbewohnern dann auch das Projekt „Naturnaher Mehrgenerationsgarten“ vorgestellt werden.
Das 478 Quadratmeter große Areal soll nicht nur ein Ort für naturgemäßes Gärtnern in einer naturarmen Umgebung, sondern auch zu einem Treffpunkt für Nachbarn, Kinder und Senioren, Menschen mit Handicap und Vereinen werden. Das Besondere neben der tollen Projektidee ist der grenzenlose Optimismus der Initiatorin und Vorsitzenden der Kolonie NCR Sabine Karau: „Geht nicht? Gibt’s nicht!“, sagt die gebürtige Berlinerin und ehemalige Vizeweltmeisterin im Bodybuilding. Ihr Enthusiasmus ist ansteckend. Und bis zum heutigen Tag hat sich in dem Gemeinschaftsgarten, der noch 2012 zuzuwachsen drohte, schon einiges bewegt: Die Hochbeete sind fertig. Es wurden 15 Bäume gepflanzt, eine Kräuter- und eine Beerenecke angelegt. Im August soll ein überdachter Außensitz – einem Carport gleich – fertiggestellt werden. Und demnächst wird auch ein Bienenvolk in den Garten einziehen.

Moabiter Jugendliche kicken gemeinsam mit Anwohnern, Politikern und der Polizei

WE Cup Moabit4 WebMoabit. Unter dem Motto „Dein Kiez. Mach mit, sei dabei!“ hat das Quartiersmanagement Moabit Ost am Freitag, 17. Mai sein 2. Kiez-Fußballturnier veranstaltet.
Straßenfußball? Ist doch immer dasselbe – könnte man jetzt denken: Kinder und Jugendliche kicken irgendwo im Kiez, während die Anwohner einen großen Bogen machen. Eine Hand voll Polizisten beobachtet den Event aus der Ferne – gern aus dem Einsatzwagen heraus – um nur im Ernstfall Präsenz zu zeigen. Und ein Politiker, zumeist Sportstadtrat oder Bezirksbürgermeister, kommt zum obligatorischen Anstoß, posiert für ein Pressefoto, ist aber längst wieder verschwunden, wenn der erste Ball rollt.
Nichts von alledem ereignete sich in Moabit! Hier kamen Kinder und Jugendliche, Anwohner, Politiker und die Polizei auf dem Sportplatz der Kurt-Tucholsky-Grundschule zusammen, um gemeinsam dem runden Leder hinterherzujagen. Die prominentesten Kicker: Bezirksstadtrat Stephan von Dassel (Bündnis 90/Die Grünen) und Sascha Dierschke, Leiter der Operativen Gruppe Jugendgewalt (OGJ) der Direktion 3 der Berliner Polizei.

TSV Berlin-Wittenau lädt zur Tour durch den Bezirk

Reinickendorf. Pünktlich zum gefühlten Frühlingsanfang veranstaltet der TSV Berlin-Wittenau seine Große Fahrrad-Rallye quer Fahrradrallye2013 1 Webdurch den Bezirk. Am Sonntag, 5. Mai kann sich jeder Interessierte in der Zeit von 11 bis 12 Uhr auf die 38 Kilometer lange Strecke begeben. Start und Ziel ist wie in jedem Jahr die Familienfarm Lübars, Alte Fasanerie 10.
Vor nun mehr 41 Jahren initiierte Axel Grundschok diesen Event, um den Menschen die Schönheiten des Bezirks näher zu bringen: Ob Lübars, das Dorf am Rande der Großstadt, mit seinen vielen Pferden und Gestüten, die Fließwiesen oder die Invalidensiedlung – Natur und Historie gehen in Reinickendorf Hand in Hand. Auch deshalb ist die Fahrrad-Rallye alles andere als ein Zeitfahren. Es handelt sich vielmehr um eine Orientierungs- und Entdeckungstour. Und eines ist nahezu jedes Jahr garantiert: richtig gutes Wetter.
Jeder Teilnehmer bekommt gegen eine Startgebühr von 5 € einen Streckenplan und eine Urkunde. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre zahlen 3 €. Zudem werden die Radler an insgesamt acht Kontrollposten auf der Strecke von fleißigen Helfern versorgt. Eine Voranmeldung für die Fahrrad-Rallye ist nicht erforderlich. Einzige Startbedingung: ein verkehrssicheres Fahrrad.

Juniorennationalspieler begeistern Kinder der Grundschule am Schäfersee

Volleyball Schaefersee1 WebReinickendorf Ost. So spannend und schön kann Sportunterricht sein: Vier Volleyball-Juniorennationalspieler haben am Freitag, 22. Februar mehreren Schulklassen der Grundschule am Schäfersee, Baseler Straße 2-6, die Faszination des Volleyballs nähergebracht.
Zunächst zeigten sie, wie die Profis pritschen, baggern und schmettern, bevor sich die rund 50 begeisterten Kinder selbst ausprobieren durften. „Für die Kinder ist das heute ein großer Tag“, erklärte Mitinitiator und Papa Axel Behrendt, während Sohn Marcel mit großen Augen der Show der Nationalspieler folgte. „Sie sehen junge Menschen, die in ihrem Sport etwas ganz Besonderes erreicht haben und die sie normalerweise höchstens mal im Fernsehen bestaunen könnten.“ Darüber hinaus wolle man den Kindern eine Sportart präsentieren, mit der sie sonst unter Umständen gar nicht erst konfrontiert werden würden.