Berlin: Start-Up hilft, Unterricht spannender zu gestalten

Langweilige Wandertage? Eintönige Exkursionen? Ideenlose Schulprojekte? Für alle gelangweilten Schüler, aber insbesondere auch für alle genervten Lehrer, die lieber mal neue, innovative und Dzembritzki2 Webbedeutend spannendere Wege gehen möchten, gibt es nun eine Lösung. Das Start-Up Wandertag.net verspricht: den perfekten Wandertag in nur drei Klicks!
Der 21-jährige Dominik Dzembritzki aus Frohnau hat dieses Unternehmen ins Leben gerufen, um den Unterrichtsalltag von Schülern und Lehrern, insbesondere die Wandertage und Schulprojekte, abwechslungsreicher und interessanter zu gestalten. „Ich habe mich während meiner Schulzeit bei all diesen Dingen unglaublich oft gelangweilt“, erinnert sich Dzembritzki, der 2016 nach einer „wenig schönen Schulzeit mit Ach und Krach“ sein Abitur bestanden hat und selbst aus einer Pädagogenfamilie kommt: der Vater Schulleiter, die Mutter Lehrerin. „Vielen meiner Mitschüler erging es nicht anders: ermüdender Unterricht, langweilige Theaterbesuche. Und so entstand bei mir die Idee, Inhalte, die der Rahmenlehrplan vorgibt, einfach mal zu einem coolen Erlebnis zu machen – zum Beispiel: Theater zum Anfassen.“

Reinickendorf: Vereine laden zur Fahrrad-Rallye

Bereits zum zweiten Mal in Folge organisieren der TSV Berlin-Wittenau, der VfB Hermsdorf und der VfL Tegel gemeinsam die Große Fahrrad-Rallye quer durch den Bezirk. Am Sonntag, 6. Mai Fahrrad2 Vorschau Webladen die drei Klubs zur Entdeckungstour. Gestartet wird in der Zeit von 11 bis 12 Uhr auf der Familienfarm Lübars.
Seit über 40 Jahren treffen sich nun schon regelmäßig im Frühjahr, immer zu Beginn der Fahrradsaison, jeweils mehr als 600 Natur und Fahrrad begeisterte Menschen im Alter von sieben bis 85 Jahren, um gemeinsam von der Familienfarm aus durch alle Ortsteile Reinickendorfs zu radeln, den Bezirk neu oder für sich wieder zu entdecken.
Für alle, die zum ersten Mal Lust verspüren, Teil dieses traditionellen Events zu werden, ist wichtig zu erwähnen, dass es sich bei der „Rallye“ nicht (!) um ein Zeitfahren oder Radrennen, sondern um eine gemütliche Orientierungsfahrt handelt. Die Starter, ob einzeln oder in der Gruppe, Familien oder Freunde, radeln ganz entspannt, geführt von einem Streckenplan und mehreren Begleitfahrern, von Kontrollposten zu Kontrollposten an denen man verschnaufen und sich mit Getränken, Würstchen, Obst, Kaffee und Kuchen, Schmalzstullen und Süßem verpflegen lassen kann. So ist die Strecke auch für untrainierte Radler gut zu bewältigen.

Tegel: 20. Reinigungsaktion im und um den Flughafensee

Bereits zum 20. Mal hat der Sport- und Rettungstauchverein (SRTV) Berlin am 21. April seine jährliche Reinigungsaktion im und um den Flughafensee durchgeführt. Die traurige Ausbeute in Flughafensee1 Webdiesem Jahr: Die Taucher holten ein Fahrrad, ein Sonnenschirmständer, ein Grill sowie Plastik, Glas und Metall aus dem See – insgesamt rund 3,5 Kubikmeter Müll. Und einen leeren Tresor, den die Polizei zu weiteren Untersuchungen sofort abtransportierte.
„Die meisten Reinigungsaktionen dieser Art sind im September. Das bringt aber nichts, weil dann niemand mehr baden geht und die Leute schon zerschnittene Füße haben“, erläutert der 1. Vorsitzende des SRTV, Joachim Schultze, den bewusst gewählten Zeitpunkt dieser Aktion. „Wir reinigen den See zu Beginn der Badesaison, damit die Menschen hier möglichst unbeschwert Strand und Wasser nutzen können.“
Insgesamt nahmen 20 Taucher sowie weitere rund 70 Helfer an dieser Aktion teil. Unterstützt wurde der Verein auch in diesem Jahr wieder vom Bezirksamt, der Berliner Feuerwehr, der Tauchergruppe Polizei und der DRK-Wasserwacht Berlin sowie der Bürgerinitiative und dem Sportfischerverein Flughafensee, Anwohnern und anderen Natur verbundenen Menschen. „In diesem Jahr war sogar eine Familie aus Kleinmachnow mit dabei, die von der Aktion gehört und sich sofort bereit erklärt hatte, uns zu helfen“, weiß Schultze zu berichten.

Berlin: Füchse qualifiziert für Bundesfinale „Sterne des Sports“

Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 24. Januar den „Großen Stern des Sports“ in Gold verleihen wird, dann dürfen sich auch die Füchse Berlin Reinickendorf berechtigte Hoffnungen auf die wertvollste Auszeichnung im deutschen Vereinssport machen: Die Füchse werden mit ihrem Projekt „Fitter Fuchs“ ins Rennen gehen.
Seit mittlerweile drei Jahren bietet der Traditionsklub ein vielfältiges Gesundheits- und Fitnessprogramm mit rund 60 Sportangeboten von Zumba, Pilates, Aroha, Aerobic, Seniorenfitness und Rückenpower bis hin zur modernen Selbstverteidigung. Für Jung und Alt, für Mitglieder und Nicht-Mitglieder – für jeden Sportinteressierten ist ein passendes Angebot dabei. Das Programm wird zudem von lizenzierten Kursleitern durchgeführt. So ist es den Füchsen gelungen, in nur drei Jahren mit „Fitter Fuchs“ mehr als 500 neue Mitglieder zu gewinnen. Seit 2017 bieten die Füchse den Gesundheitssport auch außerhalb des Vereinsheims an. So wird „Fitter Fuchs“ unter dem Motto „Sport vor Ort“ mittlerweile beispielsweise auch in Physiotherapie-Praxen durchgeführt. So gelingt durch den engen Austausch mit den Physiotherapeuten eine gezieltere und bessere Gesundung in den angebotenen Reha-Kursen.