13. Mercedes-Benz-Halbmarathon führt erneut quer durch Bezirk

Halbmarathon groß

Reinickendorf. Am Sonntag (4. September) um Punkt neun Uhr fällt der Startschuss für eine der bedeutendsten Sportveranstaltungen im Bezirk, den 13. Mercedes-Benz-Halbmarathon, der auch dieses Mal wieder rund 2000 Athleten in den Norden Berlins locken wird.

Wie schon in den Jahren zuvor veranstalten der VfL Tegel, der Ruderclub Tegel und der VfB Hermsdorf gemeinsam diesen Event, der sich im Laufkalender längst etabliert hat und für viele Starter als letzte ernsthafte Vorbereitung auf den Berlin-Marathon gilt. Im Rahmen des Halbmarathons werden zudem die Offenen Berlin- Brandenburgischen Meisterschaften für Frauen, Männer und Senioren ausgerichtet. Parallel haben Athleten, denen der Halbmarathon zu lang und zu kräftezehrend ist, die Möglichkeit, an einem 10-Kilometer-Lauf teilzunehmen.

Präventionsprojekt wieder zu Gast in Reinickendorf

Reinickendorf. Am Sonnabend, 3. September gastiert das Präventionsprojekt „Junger Fußball in Berlin – Keine Drogen, keine Gewalt“ vom Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. wieder einmal im Bezirk.

jungerfussball webVon 10 Uhr an haben Straßenfußballer, Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren, aus Wedding, Tiergarten und Reinickendorf die Möglichkeit, im Haus der Jugend Fuchsbau, Thurgauer Straße 66, ihr Können unter Beweis zu stellen. Und ein ganz besonderer Gast wird ihnen dabei zuschauen: Fußball-Profi Malik Fathi vom FSV Mainz 05, der das Fußball spielen in Berlin erlernte und Anfang des Jahres die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernahm, hat sein Kommen angekündigt. Anmeldungen sind noch bis Mittwoch, 31. August möglich.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass dem Streetsoccer-Turnier ein Fairplay-Workshop vorangestellt ist. Dort werden mit so genannten Fairplay-Trainern die wichtigsten Verhaltensregeln auf und außerhalb des Platzes besprochen. Der respektvolle Umgang und das faire Spiel werden ebenso thematisiert wie Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum. Die Teilnahme am Workshop ist für jeden, der hinterher Mitspielen möchte, verpflichtend. Dem besten und dem fairsten Team winkt ein toller Preis: ein Sichtungstraining in der Nachwuchsakademie von Hertha BSC Berlin.

„Wir wollen in den Kiezen etwas ins Rollen bringen“, erläutert Projektleiter Boris Knoblich vom Tannenhof, der vorrangig in der Suchtprävention und –hilfe für Kinder und Jugendliche tätig ist.

Basketballer gewinnen mit tollem Projekt ein neues Auto

Moabit. Die neue Saison hat für den ASV Moabit Basketball zwar noch nicht begonnen. Und doch ist der Jubel im Herzen Moabits schon jetzt riesengroß: Denn der Klub hat mit seinem Projekt „Gib´ Gewalt einen Korb“ bei einem Berliner Radiosender ein nagelneues Auto gewonnen. Geschäftsführer Andreas Riebold wird am 28. September eigens nach Wolfsburg reisen, um das neue Gefährt, einen VW Fox, persönlich in Empfang zu nehmen.

asvmoabit webNoch am Morgen des Gewinns hatte der Geschäftsführer sogleich seinen Präsidenten Roman Godau angerufen und stolz verkündet: „Wir haben einen neuen Mitarbeiter. Er hat vier Reifen. Und hört auf den Namen Fox.“ Und tatsächlich soll das Auto eine wichtige Funktion übernehmen: „Es wird für unsere Jugendarbeit Gold wert sein“, erklärt Riebold. Es gebe in Moabit einfach zu viele Kinder, die den Weg in die Halle nicht fänden, weil sie weder ein Fahrrad noch eine Monatskarte besitzen. „Wir werden Kinder damit zum Training abholen und vor allem auch wieder nach Hause begleiten können“, verspricht Riebold.

Dass sich der ASV für Kinder stark macht, zeigt sich auch an dem siegreichen Projekt. „Ich wusste schon immer, dass es gut ist. Und irgendwie hatte ich an diesem Morgen, kurz bevor der Anruf des Moderators kam, so ein Gefühl, dass wir das Ding auch gewinnen würden.“ Der Klub geht an Grund- und Oberschulen im Kiez und klärt in Theorie und Praxis darüber auf, in welchem Rahmen der Sport genutzt werden kann, um präventiv zu wirken, verbalen und körperlichen Aggressionen und Gewaltexzessen vorzubeugen. „Wir machen das seit zwei Jahren und haben in diesem Zusammenhang mit allen Grundschulen in Moabit, mit Ausnahme einer einzigen, Kooperationen geschlossen, worüber wir sehr stolz sind.“

Beim Moabiter FSV steht der Mädchenfußball im Mittelpunkt

Moabit. Seit wenigen Wochen ist die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen zu Ende. Verbände und Vereine hofften nicht zuletzt durch das große öffentliche Interesse und die Medienpräsenz, dass viele Mädchen Lust bekommen würden, sich einem Fußballklub anzuschließen. Auch beim Moabiter FSV hegt man diese Hoffnung.

„Der große Ansturm ist bislang ausgeblieben“, sagt Helmut Hoffmann, Sportwart und Trainer der D-Juniorinnen. „Aber nun sind moabiterfsv webdie Ferien ja auch erst vor einer Woche zu Ende gegangen. Warten wir einfach mal ab, wie sich die Dinge in der nächsten Zeit entwickeln werden.“

Der Moabiter FSV ist in der glücklichen Situation, bei den kleineren Mädchen „Nachwuchs ohne Ende“ zu haben wie Hoffmann es nennt. Zudem sei die Unterstützung der Eltern in den jüngeren Altersklassen sehr gut. „In diesen Bereichen ist es für uns einfacher, Mädchen für den Fußball zu begeistern, weil die Eltern die Werbetrommel rühren oder die Mädchen selbst ihre Freundinnen überzeugen können. Diese Unterstützung hilft uns definitiv mehr als eine Weltmeisterschaft.“

Und dennoch ist Hoffmann natürlich nicht unglücklich darüber, dass insbesondere das Fernsehen, aber auch die Printmedien so viel über die WM berichtet haben. „Das hat man in dieser Form ja noch nicht erlebt. Dadurch ist der Frauen- und Mädchenfußball mit Sicherheit gesellschaftsfähiger geworden. Vorher waren wir doch noch Exoten. Diese Front scheint sich nun aber aufzuweichen.“ Natürlich hätte sich Hoffmann gewünscht, dass Deutschland Weltmeister geworden wäre, weil dann das Interesse der Mädchen, aktiv Fußball zu spielen noch größer geworden wäre. Er weiß aber auch, dass alle Beteiligten, die den Mädchenfußball unterstützen, nun am Ball bleiben müssen. „Die nachhaltige Arbeit machen nach wie vor die kleinen Vereine. Wir fangen nicht erst an, weil eine Weltmeisterschaft stattfindet. Und wir hören auch nicht auf, nur weil sie vorbei ist.“

Skater und Schützen veranstalten Biathlon-Wettbewerb

Wilmersdorf. Der Skate- und Rollsportclub Berlin und die Schützengilde Berlin veranstalten in Kooperation im Horst-Dohm-Eisstadion am 28. August in der Zeit von 11 bis 15 Uhr ihren 2. Skate-Biathlon-Wettbewerb.

Das Besondere: Jeder, der das achte Lebensjahr erreicht hat, darf mitmachen. Die Teams, die sich beliebig zusammensetzen können, bestehen jeweils aus vier Teilnehmern. Anmeldungen sind bis Montag, 22. August möglich.

skatebiathlon web„Das Schöne an der Kombination dieser beiden Sportarten – Skaten und Schießen – ist, dass man eigentlich keine besonderen körperlichen Voraussetzungen benötigt“, sagt Jürgen Gärtner von der Schützengilde. „Jeder, der nicht Skaten kann oder möchte, darf die Stadionrunde auch laufend absolvieren.“

Im vergangenen Jahr lernten sich Verantwortliche beider Vereine bei der Familiensportmesse kennen und entwickelten gemeinsam diese kreative Idee. Die erste Veranstaltung sorgte bei allen Beteiligten für so viel Freude, dass man sich sofort entschied, diesen Event fortzusetzen. „Wenn man sich im Fernsehen einen Biathlon-Wettbewerb ansieht, kann man schon erahnen, wie anstrengend das ist. Wenn man aber als erfahrener Schütze nach einer gelaufenen Runde daliegt, verzweifelt versucht, seinen Puls runter zu kriegen und das Schwarze trotzdem nicht trifft, dann ist das schon bitter“, plaudert Gärtner aus dem Nähkästchen. „Das ist eine richtige Herausforderung und für jeden Schützen auch ein gutes Training. Denn in einem Wettkampf müssen wir zwar nicht laufen – der Puls ist aufgrund der Aufregung aber dennoch oft sehr hoch.“

Ähnlich interessant gestaltet sich der Wettbewerb für erfahrene Skater, die auf der Runde mächtig Gas geben können, sich dann aber mit dem für sie ungewohnten Sportgerät Gewehr auseinander setzen müssen. „Natürlich haben das Skaten oder Laufen und das Schießen auch einen Trainingseffekt. Unter dem Strich soll diese Veranstaltung allen Beteiligten aber eigentlich nur ganz viel Spaß bereiten.“ Geschossen wird übrigens mit Lichtpunktgewehren, die absolut ungefährlich sind.

„Es wäre aus organisatorischen Gründen natürlich schön, wenn sich ganze Teams bei uns anmelden würden. Aber auch einzelne Athleten können wir zu Mannschaften zusammenfassen.“ Eine Vereinszugehörigkeit ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Für die Skater besteht Helmpflicht. Leihskates, Helme und Schützer können bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Ein Startgeld wird nicht erhoben.

Anmeldungen unter Angabe von Name und Alter sowie der Option, lieber Skaten oder Laufen zu wollen, sind unter folgenden E-Mail-Adressen möglich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.