Wilmersdorfer Teams scheitern überraschend früh

Wilmersdorf. Wer hätte das gedacht: Im Finale um den Fußball-Wanderpokal der Bezirksbürgermeisterin 2011 standen sich mit dem TuS Maccabi und dem Club Italia zwei Charlottenburger Teams aus der Landesliga gegenüber. Maccabi gewann mit 1:0. Die favorisierten Teams aus der Berlin-Liga, der 1. FC Wilmersdorf – immerhin Titelverteidiger – und der Berliner SC, hatten noch nicht einmal das Halbfinale erreicht.

bezirkspokal-wi web„Der sportliche Wert dieser Veranstaltung war in diesem Jahr sehr hoch“, freute sich Luis Bass, Organisationsleiter des Bezirkspokals, am Rande des Finales im Volkspark Wilmersdorf. Die Zuschauer hätten nahezu durchweg gutklassige, spannende und auch faire Spiele gesehen. „In allen Partien hatten wir nur zwei gelb-rote und eine rote Karte zu verzeichnen“, so Bass.

Insgesamt hatten sich 18 Mannschaften im diesjährigen Bezirkspokal über 14 Tage hinweg um die Fußballkrone des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf gestritten. „Das einzige Manko in diesem Jahr ist die Zuschauerresonanz“, sagte Bass und blickte dabei erklärend in den Wolken verhangenen Himmel. „Im vorigen Jahr hatten wir über 1100 Zuschauer, in diesem Jahr kommen wir nicht einmal auf 500. Aber das ist bei diesem Wetter kein Wunder.“

Ole Rauscher schießt das Tor des Tages

Charlottenburg. Der Landesligist TuS Maccabi hat den Fußball-Wanderpokal der Bezirksbürgermeisterin 2011 gewonnen. Die bezirkspokal ch webTruppe um Trainer Claudio Offenberg setzte sich im Finale mit 1:0 (1:0) gegen den Club Italia durch. Mann des Tages war Maccabis Ole Rauscher, der das einzige Tor der Partie erzielen konnte.

„Aufgrund beider Halbzeiten denke ich, dass der Erfolg verdient ist“, erklärte Offenberg kurz nach Spielschluss. „Ich war aber schon ein wenig verärgert, dass wir unsere guten Möglichkeiten im ersten Durchgang nicht nutzen konnten. Zur Halbzeit hätten wir 3:0 führen müssen.“ Nach dem Wechsel kam der Club Italia besser ins Spiel, wurde feldüberlegen, kam aber nur selten zu guten Torchancen. Maccabi schwächte sich durch eine gelb-rote Karte selbst. Doch auch in Überzahl konnte der Club Italia das Spiel nicht mehr drehen. „Wir haben in Unterzahl guten Charakter gezeigt und deshalb nicht unverdient gewonnen“, so Offenberg weiter.

Fußball-Junioren vom BFC Alemannia empfingen Team aus der Mongolei

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Reinickendorf. Exotische Gäste aus dem fernen Zentralasien haben bei den Nachwuchskickern vom BFC Alemannia 1890 für leuchtende Augen und vielleicht auch feuchte Hände gesorgt.

Fußballer vom Deren Sumida FC aus der Mongolei hatten zu einem Freundschaftsspiel gegen die C-Junioren der Alemannen in Reinickendorf Station gemacht (27. Juni). Dass der BFC die Partie im heimischen Kienhorstpark mit 13:2 gewann, war nicht nur folgerichtig – der Nachwuchs der Alemannen überragte die Kicker aus der Mongolei fast durchgängig nahezu um einen Kopf – sondern auch absolut nebensächlich wie die Verantwortlichen beider Klubs bestätigten: „Dieses Spiel ist ein ganz besonderes Erlebnis für unsere Kinder,“ erklärte Surik Suren, Teammanager der Mongolen, in astreinem Englisch. Das Team aus Asien, das erst am Vortag angereist war, befindet sich auf einer vierwöchigen Tour quer durch Europa, in deren Mittelpunkt ein großes Turnier in Schweden war. „Dabei war es uns ganz wichtig, auch ein Spiel in Deutschland, am liebsten natürlich in der Hauptstadt Berlin zu absolvieren“, so Suren weiter. In der Mongolei beginne sich der Fußball allmählich zu entwickeln und werde zunehmend populärer. „Unsere Kinder sind schon ganz verrückt danach und wollen vor allem ihren Vorbildern aus Europa nacheifern.“ Aber auch für die Blau-Gelben vom BFC war diese Partie etwas ganz Besonderes wie auch Jörg Claußen, sportlicher Leiter der Jugend, bestätigen konnte: „Das ist wirklich eine tolle Geschichte. Von diesem Spiel werden unsere Jungs bestimmt noch in 20 Jahren reden.“ Die Mongolen hatten über den Berliner Fußballverband einen Aufruf gestartet, dass man einen Klub für ein Testspiel suchte. Und der BFC Alemannia hatte am schnellsten reagiert.

Schüler des Schiller-Gymnasiums siegen beim Streetball

Charlottenburg. Die Jungen der Jahrgänge 1996 und 1997 vom Schiller-Gymnasium sind die besten Streetball-Spieler in der Hauptstadt: Das Team „Ass wippin´ time said Daddy“ triumphierte bei der Endrunde der School-Finals-Berlin, die auch in diesem Jahr wieder im Eisstadion Wilmersdorf ausgerichtet worden war.

Bei den Damen der Jahrgänge 1993 und älter belegten die Schülerinnen der Wald-Oberschule mit dem kryptischen Namen streetball charlo web„Schwarze Natascha“ den zweiten Platz. Bei den Jungen der Jahrgänge 1998 und 1999 konnten die „Berlin Grizzlies“ von der Johann-Peter-Hebel-Grundschule immerhin noch Rang drei erklimmen. Insgesamt hatten immerhin neun Mannschaften aus Charlottenburg das Finale erreicht.

Bereits zum 18. Mal hatte das Streetball-Team der gemeinnützigen Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit unter der Federführung von Initiator Mathias Ramsauer gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung diesen Event veranstaltet. Insgesamt hatten 507 Teams, rund 2000 Schülerinnen und Schüler, an den vier Vorrunden-Turnieren und dem Finale teilgenommen.

„Ich bin sehr glücklich, dass alle fünf Veranstaltungen auch in diesem Jahr wieder wahnsinnig entspannt abgelaufen sind“, freute sich Organisator Ramsauer. „Die Kinder haben einfach nur Spaß daran, miteinander Basketball zu spielen, klatschen hinterher ab, fertig – so soll es sein.“

Berlins Schüler trafen sich zu den 18. School-Finals im Streetball

Reinickendorf. Die Schülerinnen und Schüler aus Reinickendorf haben auch in diesem Jahr bei den School-Finals-Berlin wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass im Bezirk guter Streetball gespielt wird.

streetball reinickendorf webZwar konnte kein Team in einer der fünf Altersklassen, getrennt nach Mädchen und Jungen, triumphieren. Aber immerhin hatten sieben Schulmannschaften aus dem Bezirk die Endrunde im Eisstadion Wilmersdorf (23. Juni) erreicht. Zwei Teams gelang dabei der Sprung auf das Treppchen: Bei den Mädchen der Jahrgänge 1994 und 1995 landeten die „Ottifanten“ der Evangelischen Schule Frohnau auf dem zweiten und das Team „Désolée“ der Romain-Rolland-Oberschule auf dem dritten Platz. In dieser Altersklasse waren lediglich die „Very Important Princess´s“ der Fichtenberg-Oberschule aus Steglitz zu stark für die Mädchen aus dem Norden. Die vier jungen Frauen von „Désolée“, Sophie Hohle, Sophia Pleyer, Desideria Kranl und Lea Hintze, hatten den Vorentscheid am 7. Juni in Pankow für sich entschieden, waren jetzt mit Platz drei aber nicht unzufrieden: „Die Mädchen aus Steglitz sind sehr stark. Deshalb war uns eigentlich schon vorher klar, dass wir gegen sie kaum eine Chance haben. Aber trotzdem war es schön, auch in diesem Jahr wieder bei den School-Finals dabei gewesen zu sein“, sagte Sophie Hohle.

Bereits zum 18. Mal hatte das Streetball-Team der gemeinnützigen Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit unter der Federführung von Initiator Mathias Ramsauer gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung diesen Event veranstaltet. Insgesamt hatten 507 Teams, rund 2000 Schülerinnen und Schüler, an den vier Vorrunden-Turnieren und dem Finale teilgenommen. Der Bezirk Reinickendorf war mit 35 Teams erneut stark vertreten.