Spreefüxxe landen in der 2. Handball-Bundesliga richtungsweisenden Sieg

Spreefuexxe3 Auerbach WebCharlottenburg. Die Handballerinnen der Füchse Berlin haben mit einem Offensiv-Feuerwerk die HSG Bensheim Auerbach mit 37:28 besiegt und damit den dritten Saisonsieg in der 2. Bundesliga eingefahren.
„Dieser Erfolg war für uns absolut richtungsweisend“, freute sich Trainer Dietmar Rösicke kurz nach der Schlusssirene in der Sporthalle Charlottenburg am späten Samstagabend. „Der Sieg, vor allem aber die Art und Weise wie er zustande gekommen ist, war für die Moral und das Selbstbewusstsein meiner Spielerinnen enorm wichtig.“ Durch diesen Erfolg kletterte der Aufsteiger mit 6:4 Punkten in der Tabelle vorerst auf Platz fünf.
Die Füchse Berlin, von den Fans liebevoll nur Spreefüxxe genannt, gingen von der ersten Sekunde an gegen den Tabellenzweiten aus Südhessen hochkonzentriert zu Werke. Vor den Augen von Diskus-Olympiasieger Robert Harting zeigten sich die Berlinerinnen vor allem in der Defensive stark verbessert.

Von den Weddinger Wieseln und immer neuen Herausforderungen

Wedding. Im Herzen Berlins, im Brunnenviertel, sind die Weddinger Wiesel beheimatet. Der Verein steht – nicht zuletzt wegen Wiesel1 Webdieses Standortes – wie kein anderer Basketballklub in Berlin für Multi Kulti, soziales Engagement und Integration.
Für seine herausragende Arbeit in diesen Bereichen wurde ihm 2006 sogar der „Goldene Stern des Sports“ verliehen. Doch nur sechs Jahre später ist die Wirklichkeit, in der Vereine wie die Wiesel arbeiten und existieren müssen, eine ganz andere geworden, wie Susanne Bürger, seit nun mehr zehn Jahren die Vorsitzende des Klubs, zu berichten weiß: „Aufgrund der veränderten Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen haben wir mittlerweile – wie vermutlich viele andere Vereine auch – Nachwuchssorgen. Insbesondere die Mädchenarbeit ist zunehmend kompliziert geworden.“ 
Zurzeit hat der Klub rund 270 Mitglieder – davon an die 140 Kinder und Jugendliche, die zu großen Teilen aus sozial schwachen Familien stammen. Das Verhältnis von Mädchen und Jungen schätzt Susanne Bürger zurzeit auf 25:75. Über 70 Prozent aller Kinder haben einen Migrationshintergrund.

SC Bushido lädt zu Kampfsport und Erholung

SCBushido2 neu WebTegel. Am Sonnabend, 20. Oktober lädt die Sportschule Bushido zu ihrem ersten Tag der offenen Tür. In der Zeit von 12 bis 16 Uhr können sich Interessierte jeden Alters in der Grußdorfstraße 5-6 mit den Angeboten des Klubs vertraut machen und sich über die verschiedenen Kampfsportarten informieren. Es wird Aufführungen in Judo, Karate und Aikido geben. Beim Pilates oder der Zumba-Fitness, einem relativ neuen Trainingskonzept, das Tanz- und Aerobic-Elemente beinhaltet, können sich Fitnessbegeisterte aber auch gleich selbst ausprobieren.  Bei Kaffee und Kuchen kann zudem die Wohlfühl-Oase, der neue Saunagarten, auf dem Dach des Gebäudes entdeckt werden. Nicht nur zahlreiche Mitglieder des Klubs, sondern auch einige Judo Bundesligakämpfer sowie Karatemeister haben ihr Kommen zugesagt. Darüber hinaus soll es kleinere Wettbewerbe geben, bei denen attraktive Preisen winken.

1. FC Wilmersdorf scheitert im Pokal bei Türkiyemspor

Wilmersdorf. Mit hängenden Köpfen und mächtig Wut im Bauch verließen die Spieler vom 1. FC Wilmersdorf am Tag der 1.FCW-Tuerkiyemspor1 WebDeutschen Einheit den Sportplatz an der Blücherstraße. Die Truppe um Trainer Michael Michels hatte soeben das Spiel der 3. Runde um den Berliner Pilsner-Pokal bei Türkiyemspor denkbar unglücklich mit 2:3 (0:1) verloren.
Das entscheidende Tor für die Gastgeber war dabei erst Sekunden vor dem Abpfiff und noch dazu durch einen unberechtigten Freistoß gefallen. Im Anschluss war es dann zu Rangeleien unter den Spielern gekommen, so dass Coach Michels eingreifen und seine Jungs erst einmal beruhigen musste. Danach suchte er in der Kabine das Gespräch mit Schiedsrichter Stefan Schumacher: „Ich habe ihm gesagt, dass er nicht schlecht gepfiffen hat. Allerdings hat die Verhältnismäßigkeit an diesem Tag überhaupt nicht gestimmt“, berichtete Michels eine halbe Stunde nach Spielschluss. So hatte der Referee das Nachtreten eines Türkiyem-Spielers in der ersten Halbzeit und den Kopfstoß eines anderen Akteurs kurz vor Schluss nicht mit einer Roten Karte geahndet. Selbst Türkiyem-Coach Kenan Yildirim gestand nach der Partie ein, dass beide Spieler vom Platz gestellt hätten werden müssen. Zudem hatte der Schiedsrichter auch mit dem Verhalten der Trainer am vergangenen Mittwoch so seine Probleme: Während er Yildirim und Türkiyems Co-Trainer lautstark gestikulierend am Spielfeldrand gewähren ließ, musste Wilmersdorfs Co-Trainer Andreas Weiß bereits nach dem ersten verbalen Ausbruch den Innenraum verlassen. Darüber hinaus vermerkte der Referee dies im Spielberichtsbogen, so dass auf den 1. FC noch eine Strafe vom Verband zukommen wird. Michels ist aber auch Sportsmann genug, um die Niederlage nicht an der Leistung des Referees fest zu machen: So war der 1. FC in den ersten 20 Minuten und in der kompletten zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft mit den bedeutend besseren Torchancen.

BFC Alemannia verliert gegen die Füchse – Saisonstart verläuft unglücklich

Alemannia-SCC2 WebReinickendorf. Ein berühmter Fußballer, der ehemalige Bundesliga-Stürmer Jürgen Wegmann, hat einmal gesagt: „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ Dieser Satz steht sinnbildlich für die Fußballer vom BFC Alemannia 90 Wacker und ihren Saisonauftakt.
So mussten sich die Alemannen am vergangenen Mittwoch, dem Tag der Deutschen Einheit, in einem brisanten Derby den Füchsen Berlin mit 1:3 nach Verlängerung geschlagen geben und somit aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb verabschieden. „Wenn man bedenkt, dass die Füchse eine Klasse höher spielen, dann hat sich unsere Truppe achtbar aus der Affäre gezogen“, erklärte BFC-Präsidiumsmitglied Wolfgang Gröbe nach dem Spiel. „Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Füchse die Partie verdient gewonnen haben.“
„Ricky“ Toure hatte den BFC vor rund 130 Zuschauern im Stadion am Wackerweg nach nur 15 Minuten in Führung geschossen. Ozan Pekdemir glich für die Füchse aus (75. Minute), bevor Francois Kamga (98.) und Julian Baersch (105.) den Favoriten zum Sieg schossen.