Fußballer vom SCC mischen schon wieder ganz vorn mit

Charlottenburg. Der SC Charlottenburg ist beeindruckend in die neue Saison der Fußball-Landesliga gestartet: Am Sonntag gab SCC-BFCAlemannia1 Webes beim 5:0 (1:0)-Triumph über den BFC Alemannia 90 Wacker aus Reinickendorf den fünften Sieg im fünften Spiel.
„Wir freuen uns natürlich über diesen Saisonstart. Wenn man aber ehrlich sein möchte, so muss man sagen, dass wir die richtig starken Gegner noch nicht hatten“, ordnete SCC-Coach Bernd Upmeier den Auftakt in die neue Spielzeit entsprechend ein. Allerdings gilt auch die Fußballerweisheit, dass man die Partien gegen die vermeintlich weniger starken Gegner auch erst einmal gewinnen muss. So dominierten die Charlottenburger die Partie gegen die Alemannia zu Beginn und kamen in den ersten 20 Minuten zu einer Hand voll hochkarätiger Torchancen. Doch lediglich Marco Wolff konnte den Ball im Gästetor unterbringen. Nach dem Wechsel agierten die Gastgeber dann ein wenig fahrig und ließen die Gäste besser ins Spiel kommen. „Es passiert uns kurioserweise häufiger, dass wir in einem Spiel aus der Halbzeit kommen und nicht wirklich bei der Sache sind“, bemängelte Upmeier.

Ruder-Revival nach 40 Jahren

Rudern3 WebTegel. Es fegte ein böiger Wind über den Tegeler See, als sich am Sonnabend, 22. September acht Ruderer in ihr Boot wagten, um ein paar Schläge zu absolvieren.
Allerdings waren dies keine gewöhnlichen Ruderer. Es handelte sich um die Athleten, die 1972 bei den Deutschen U17 Jahrgangsmeisterschaften völlig überraschend und zum ersten Mal in der Geschichte vom Ruder-Club Tegel den Titel erringen konnten. Fortan sollte dieser Jugendachter die Ruderszene für die nächsten drei Jahre dominieren. Und nun – 40 Jahre später – trafen sich die Ruderer der Jahrgänge 1956 und 1957 erneut, um in Erinnerungen zu schwelgen und eine kleine Strecke im Achter zurück zu legen. „Ich erinnere mich, dass es damals auf dem Baldeneysee in Essen auch ziemlich windig gewesen war“, erklärte Lutz Redlinger, Mitglied des Achters und heute Sportwart im RC Tegel. „Aber da wir ja stets auf dem Tegeler See trainiert hatten, wo man häufiger mal einen leichten Wellengang hat, waren wir wind- und wetterfest genug, um mit dieser Witterung damals auch klar zu kommen.“

Von ehrenamtlichem Engagement und der Rückkehr ins Leben

Berlin. Bis zu drei Mal in der Woche trifft sich eine Gruppe von Menschen im Volkspark Wilmersdorf, um gemeinsam zu laufen. Lauftherapeut1 WebDoch diese Menschen und ihr Hintergrund sind alles andere als gewöhnlich.
Diese Läufer sind Bewohner des Sucht- und Therapiezentrums DIE PFALZBURGER, eine von insgesamt vier Einrichtungen, die der TANNENHOF Berlin-Brandenburg in der Hauptstadt betreibt. Auch in Der Tannenhof in Lichtenrade sowie im Adaptionshaus in Buckow gibt es Laufgruppen, die von Bewohnern, aber auch Ehemaligen sowie Mitarbeitern genutzt werden können. Zurzeit nehmen rund 25 Rehabilitanden allein in Wilmersdorf dieses Angebot wahr. Angeleitet werden zwei dieser Gruppen vom Lauftrainer Thomas Müller. Der 50-Jährige arbeitet ehrenamtlich und kann selbst auf ein bewegtes Leben zurückblicken: 20 Jahre lang war der gebürtige Dortmunder heroinabhängig und saß zudem mehrfach im Gefängnis. Nach mehreren Therapien kam er erst 2004 zum Laufen und absolvierte nur zwölf Monate später seinen ersten Marathon. Nach einem Rückfall 2007 kam er ein Jahr später zunächst als Rehabilitand in den Tannenhof, bevor er Laufgruppentrainer wurde.

Fußballer siegen zum dritten Mal in Folge

BerlinerSCvsFuechse.2 WebWilmersdorf. Die Fußballer vom Berliner SC haben durch einen 2:0-Sieg über die Füchse Berlin am Sonntag ihre Erfolgsserie in der Berlin-Liga ausgebaut.
Der Triumph über den Traditionsklub aus dem Norden war der dritte Sieg in Folge. Damit kletterte die Truppe um Trainer Ekrem Asma in der Tabelle auf Platz fünf. Doch nach dem Schlusspfiff musste der Coach erst einmal mächtig durchatmen: „Unsere erste Halbzeit heute war richtig schlecht“, kritisierte Asma. Allerdings machte er dafür nicht nur seine Mannschaft verantwortlich. „Ich habe ein falsches System spielen lassen und diesen Fehler in der Halbzeit korrigiert“, erklärte der Coach selbstkritisch. „Nach der Pause war es dann ein ganz anderes Spiel und letztlich auch ein verdienter Sieg für uns.“
Dabei hatten die Mannen von der Hubertusallee noch Glück, überhaupt mit einem 0:0 in die Kabinen gegangen zu sein. Denn in der 20. Minute hatte Torwart Mirco Langen sein Team mit einem gehaltenen Elfmeter vor einem Rückstand bewahrt. Doch dann kam die rettende Halbzeit, in der Asma taktisch und personell reagieren konnte.

Fußball-Frauen vom 1. FC Lübars starteten in ihre dritte Zweitliga-Saison

Lübars. Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Frauen vom 1. FC Lübars in ihre dritte Saison der 2. Bundesliga Nord 1.FCLuebars Frauen 4 Webgestartet. Während man zum Auftakt beim FFC Oldesloe noch mit 6:0 triumphieren konnte, unterlag man bei der Heimspielpremiere dem Meister der Vorsaison, Turbine Potsdam II, mit 0:2. Doch bei der Nummer eins im Berliner Frauenfußball ist man dennoch optimistisch, eine bessere Spielzeit zu absolvieren als im Vorjahr, als man nur Rang acht belegen konnte.
„Die Stimmung im Team, aber auch im Umfeld unseres Klubs ist richtig gut, so dass ich glaube, dass die Mannschaft eine gute Saison spielen wird“, verriet Michael Reinke, Präsident beim 1. FC Lübars, am Rande des Spiels gegen Potsdam am Sonntag, 9. September im Stadion Finsterwalder Straße. Zwar verließen vor der Saison mit Chantal Willers, Maike Lotze und Franziska Hagemann wichtige Spielerinnen den Klub. Aber in Lübars hofft man, diese Abgänge mit einigen Neuverpflichtungen kompensieren zu können: Mit Betty Anane stieß eine junge Stürmerin von Tennis Borussia zum Team, die in Oldesloe bereits zwei Tore erzielen konnte. Nicole Hansen, die aus Hohen Neuendorf kam, und die Ungarin Zsofia Racz sollen das Mittelfeld stabilisieren – die Amerikanerin Kathleen Smith der Abwehr zusätzlichen Halt geben.