Skater und Schützen veranstalten 3. Skate/Lauf-Biathlon

Skate-Biathlon2012 WebWilmersdorf. Am Sonntag, 12. August veranstalten der Skate- und Rollsportclub Berlin und die Schützengilde Berlin ihren 3. Skate/Lauf-Biathlon-Mannschafts-Wettbewerb. In der Zeit von 11 bis ca. 15 Uhr können sich Mannschaften, bestehend aus vier Teilnehmern, in einem spannenden Wettstreit aus Skaten/Laufen und Schießen im Horst-Dohm-Eisstadion miteinander messen.
„Das Schöne an der Kombination dieser beiden Sportarten – Skaten und Schießen – ist, dass man eigentlich keine besonderen körperlichen Voraussetzungen benötigt“, sagt Jürgen Gärtner von der Schützengilde, der im März 2010 auf der Familiensportmesse Mitglieder des Rollsportclubs kennengelernt und gemeinsam mit ihnen diese Idee konzipiert hatte.
Dieser Sport ähnelt dem klassischen Biathlon. Jedoch werden an Stelle der Ski hierbei Inline-Skates verwendet. Bei der Veranstaltung im Eisstadion können aber alle, die nicht Skaten können oder möchten, die Stadionrunde auch laufend absolvieren. Und es kommen keine Kleinkaliber-, sondern Lichtpunktgewehre mit einem ungefährlichen Laser zum Einsatz. Die besondere Faszination dieses Sports liegt in der einzigartigen Kombination aus der Dynamik des Skatens und der Ruhe, Konzentration und Präzision des Schießens. Völlig ausgepumpt mit hohem Puls an den Schießstand zu kommen, ist auch für jeden Sportschützen eine richtige Herausforderung. „Der hohe Puls beim Schießen, nachdem man auf den Rollen eine Stadionrunde absolviert hat, ist schon sehr ungewohnt“ erklärt Jürgen Gärtner. „Aber das ist für die Schützen ein gutes Training, weil auch bei Nervosität durch Anspannung und Druck der Puls schon mal hochgehen kann und der Schütze auch mit so einer Situation umgehen muss.“

Vereine kämpfen um Erhalt des Bades im Elisabethstift

Reinickendorf. Das kleine Schwimmbad im Elisabethstift in der Berliner Straße 118 ist in die Jahre gekommen – eine energetische Sanierung unausweichlich. Einziges Problem: dafür fehlt das Geld.
Das Schwimmbad mit einer Wasserfläche von ca. fünf mal zehn Metern ist Eigentum der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Elisabethstift. Es wird vom VfB Hermsdorf, dem TSV Berlin-Wittenau und der Rheuma-Liga genutzt. Die Vereine zahlen Miete, um dort ihre Kurse vom Mutter-Kind-Schwimmen bis hin zur Senioren-Wassergymnastik und dem Reha-Sport mit zurzeit 400 Nutzern durchführen zu können. Da die Unterhaltung des Bades dem Elisabethstift schon vor Jahren zu teuer geworden war, wurde es an eine Schwimmschule verpachtet. Dieser Pachtvertrag wurde nun seitens der Schwimmschule zur Überraschung aller Beteiligter zum 30. Juni gekündigt.

Nordberliner SC dämpft vor dem Saisonstart die Erwartungen

Heiligensee / Tegel. Wenn am Sonntag, 12. August die neue Saison der Fußball-Landesliga beginnt, dann gehört der NordberlinerNordberlinerSC3 Web SC zu den Favoriten auf den Aufstieg. Das sagt zumindest Michael Reinke, Präsident des Ligakonkurrenten 1. FC Lübars.
Hans-Joachim Gehrmann, Trainer beim Nordberliner SC, dementiert umgehend: „Ja, ja, die lokale Konkurrenz. Das ist nett, dass er das sagt. Es interessiert mich aber nicht. Und deshalb schieben wir dieses Wort Favorit jetzt mal ganz weit weg.“ Hans-Joachim Gehrmann, der im Berliner Fußball schon weit herumgekommen ist und deshalb auch schon einiges gehört, gesehen und erlebt hat, ist alles andere als ein Lautsprecher. Und das merkt man seinen Aussagen an, die er stets mit Bedacht wählt: „Wir wollen einfach nur den nächsten Schritt machen.“ Und da die Nordberliner in der abgelaufenen Spielzeit einen Platz im Tabellenmittelfeld erreicht hatten, war folgendes Statement zu erwarten: „Unsere Zielsetzung ist relativ einfach: Wir wollen besser Abschneiden als in der Vorsaison – also mindestens einen einstelligen Tabellenplatz belegen.“ Das sollte mit dem neuen Kader durchaus im Bereich des Möglichen liegen: Elf neue Spieler konnten die Nordberliner verpflichten – darunter zahlreiche mit Berlin-Liga-Erfahrung. Vom Nachbarn Frohnauer SC kamen allein sechs Akteure – unter ihnen Frans von der Aue, der beim Reinickendorfer Bezirkspokal am 22. Juli gleich zum besten Torschützen des Turnieres avancierte, und Angreifer Nick Przesang. Gehrmanns vordringlichste Aufgabe wird es also zunächst sein, aus diesen vielen Spielern ein homogenes Team zu formen. Von einem bereits eingeschlagenen Weg will und wird er aber nicht abweichen: auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. „In diesem Jahr haben wir zwei A-Junioren-Spieler in den Herrenkader hochgezogen – im nächsten Jahr sollen es vier oder fünf werden. Das ist unsere Philosophie. Und von ihr werden wir nicht abweichen.“

DJK Spandau bietet ein faszinierendes Sportangebot

DJKSpandau4 WebSpandau. Seit April dieses Jahres bietet der DJK Spandau ein sportliches Angebot, das in seiner Form Berlin weit noch recht unbekannt und nicht weit verbreitet ist: den Skate-Biathlon.
Dieser Sport ähnelt dem klassischen Biathlon. Jedoch werden an Stelle der Ski hierbei Inline-Skates verwendet. Und es kommen keine Kleinkaliber-, sondern Lichtpunktgewehre mit einem ungefährlichen Laser zum Einsatz. Austragungsort ist die Sporthalle. In den ersten Monaten haben überwiegend Kinder dem DJK die Bude eingerannt – schnell hat sich herumgesprochen, wie faszinierend die Kombination aus der Dynamik des Skatens und der Ruhe, Konzentration und Präzision des Schießens sein kann. Doch wie kam es zu dieser Idee? „Schützenvereine haben generell Probleme mit der Nachwuchsarbeit“, erläuterte Leiter und Trainer Thomas Bialkowski, der ursprünglich als Coach für die Luftpistole ausgebildet worden war. „Da Jugendarbeit für einen Sportverein aber elementar ist und ich schon immer auch eine Faszination für das Skaten hatte, haben wir bei einer Übungsleiterfortbildung für das Skaten diese Idee entwickelt.“

1. FC Wilmersdorf geht mit Bedacht in die neue Saison

Wilmersdorf. Der 1. FC Wilmersdorf hat durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg am Sonntag über den SC Charlottenburg das Viertelfinale um1.FCW1 Gakpeto Web den Fußball-Bezirkspokal erreicht. Doch wichtiger als die Qualifikation für die nächste Runde war für Coach Michael Michels, dass das Duell mit dem SCC ein guter Test im Hinblick auf die neue Saison in der Berlin-Liga war.
„Die Jungs haben in den zurückliegenden zwei Wochen täglich trainiert. Deshalb haben die meisten schwere Beine oder sind richtig platt. Und dafür war das heute gegen einen guten Gegner ein ordentliches Spiel.“ Die Tore zum Sieg erzielten Phil Gries und Jannis Steinert.
In der abgelaufenen Spielzeit hatten die Wilmersdorfer als Aufsteiger mit dem dritten Platz die Konkurrenz und die Fußball-Fachwelt – um das Wort Sensation nicht über zu strapazieren – zumindest sehr überrascht. Doch damit haben die Rot-Weißen die Erwartungen allenthalben natürlich in die Höhe geschraubt. Michels steuert dagegen: „Vergangenes ist Vergangenheit. Die letzte Saison war weltklasse – keine Frage. Jetzt geht es aber wieder bei null los. Die Euphorie des Aufstiegs ist weg. Wir müssen uns alles wieder hart erarbeiten.“