Frohnauer SC steigt ab – Hermsdorf und Füchse retten sich

Reinickendorf. Mit einem wahren Herzschlagfinale ist die Saison in der Berlin-Liga, der höchsten Spielklasse im Berliner Fußball, Frohnau Fuechse1 Webbeendet worden: Und während sich der VfB Hermsdorf und die Reinickendorfer Füchse retten konnten, muss der Frohnauer SC (FSC) den schweren Gang in die Landesliga antreten.
Der Frohnauer SC, der erst am vorletzten Spieltag auf einen Abstiegsplatz gerutscht war, landete mit 38 Punkten auf Platz 16 und damit nur einen einzigen Zähler hinter dem rettenden Ufer. Platz 15 belegte der Adlershofer BC – ausgerechnet der Adlershofer BC mögen die Frohnauer denken. Zur Erinnerung: FSC-Coach Olaf Jahn hatte an den ersten drei Spieltagen der Saison seinen Spieler Leroy Da Costa aufgestellt, obwohl dieser offiziell nicht spielberechtigt war. Der Grund: Da Costa hatte im Vorjahr als Vertragsamateur für die Frohnauer gespielt – dieser Status hatte sich zur Saison 2011/2012 geändert. Und der FSC hatte es lediglich versäumt, dies dem Berliner Fußballverband mitzuteilen. Deshalb wurden den Nordberlinern vier Punkte aberkannt, die man an den ersten beiden Spieltagen geholt hatte. Nämlich mit einem Sieg gegen Adlershof und einem Remis gegen Staaken. Und dieser Erfolg über Adlershof hätte dem FSC genügt, die Klasse zu halten.
Zu allem Überfluss werden neben Coach Jahn zahlreiche Leistungsträger den Klub vermutlich verlassen. Jahn heuert bei Spandau 06 in der Landesliga an. Sein Nachfolger wird Holger Kraft – ehemals Coach beim Nordberliner SC. Für ihn und die Frohnauer wird es künftig darum gehen, mit jungen Spielern ein neues schlagkräftiges Team zu formen. Der direkte Wiederaufstieg in die Berlin-Liga scheint eher unwahrscheinlich.

Die School Finals bewegen erneut weit über 2000 Schülerinnen und Schüler

Streetball Wilmersdorf2012 WebWilmersdorf. Am vergangenen Donnerstag (14. Juni) war das Horst-Dohm-Eisstadion mal wieder Austragungsort der School Finals Berlin, dem Streetball-Event für Schülerinnen und Schüler in der Hauptstadt.
Für die Endrunde hatten sich 176 Teams, 696 Aktive qualifiziert, die auf 24 Courts und in zehn Altersklassen die besten Korbjäger der Hauptstadt ermittelten. Auch Wilmersdorf konnte sich in diesem Jahr mal wieder in die Siegerlisten eintragen: Bei den Jungen der Jahrgänge 1994 und älter triumphierte das Team „Super Schlümpfe“ von der Friedrich-Ebert-Oberschule. Insgesamt hatten sich acht Mannschaften aus dem Bezirk Wilmersdorf für das Finale qualifizieren können.
„Es gibt Veranstaltungen, bei denen der Zuspruch der Aktiven von Jahr zu Jahr geringer wird. Und dann gibt es unsere School Finals“, freute sich Initiator und Organisator Mathias Ramsauer darüber, dass dieser Event selbst in seinem 19. Jahr eine Steigerung der Teilnehmerzahlen zu verzeichnen hatte: Waren es in 2011 noch 507 Teams, die in den vier Vorentscheiden und dem Finale angetreten waren, gingen in diesem Jahr insgesamt 560 Mannschaften, weit über 2000 Schülerinnen und Schüler, auf Korbjagd. „Das zeigt uns, dass wir in all der Zeit nicht viel falsch gemacht haben können“, ergänzte Ramsauer, der auch in 2012 gemeinsam mit dem Streetball-Team der gemeinnützigen Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft einen tollen Event auf die Beine gestellt hatte.
Vordringlichstes Ziel war es von Beginn an, ein Angebot außerhalb von Verein und Schule zu kreieren, um Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen. „Wer hier ist und Streetball spielt, kann keine Automaten knacken oder anderen Blödsinn machen“, war und ist ein Leitspruch von Ramsauer, der als Etikett für jedes vernünftige Sport- und Freizeitangebot herhalten könnte.

Streetballer aus dem Bezirk triumphieren bei den School Finals

Charlottenburg. Bei den 19. School Finals Berlin, dem Streetball-Event für Schülerinnen und Schüler in der Hauptstadt, bewiesen Streetball Charlottenburg2012 Webauch in diesem Jahr die Korbjäger aus Charlottenburg ihre Extraklasse: In drei von zehn Altersklassen triumphierten Streetball-Teams aus dem Bezirk.
Bei den Damen der Jahrgänge 1994 und älter setze sich das Team „LeiGiDaLi“ von der Wald-Oberschule gegen die Konkurrenz durch. Bei den Jungen der Jahrgänge 1995/96 gewann „Roberto for President“ von der Poelchau-Schule. Und die Jungen „Watch your Ankles“ von der Schiller-Oberschule stellten bei den Jahrgängen 1997/98 das beste Team. Die weiteren Sieger kamen aus Reinickendorf (2), Wilmersdorf, Pankow, Neukölln, Zehlendorf und Friedrichshain. Insgesamt hatten sich 176 Mannschaften, darunter acht aus Charlottenburg, in vier Vorentscheiden für die Endrunde der School Finals im Horst-Dohm Eisstadion am vergangenen Donnerstag (14. Juni) qualifiziert.
„Es ist uns in diesem Jahr tatsächlich gelungen, die Gesamtteilnehmerzahl noch einmal zu steigern“, frohlockte Initiator und Organisator Mathias Ramsauer am Rande der Finals.

Schüler freuen sich auf die 19. School Finals im Streetball

Streetball2012 Reinickendorf2 WebReinickendorf. Wenn am Donnerstag, 14. Juni im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf, Fritz-Wildung-Straße 9, um 9 Uhr der Startschuss für die Endrunde der School Finals Berlin, dem Streetball-Event für Schülerinnen und Schüler, fallen wird, sind Reinickendorfs Korbjäger mal wieder zahlreich vertreten.
Insgesamt konnten sich sieben Teams aus dem Bezirk beim Vorentscheid im Pankower Kissingen-Stadion, Forchheimer Straße 22, am 31. Mai qualifizieren – darunter allein vier Mannschaften von der Evangelischen Schule Frohnau. Bei den Jungen der Jahrgänge 1995/96 setzten sich die Teams „Metta Worldpeace Gedächtnisteam“ und „Angry Birds“ durch. Das Mädchenteam „Pila Volans“ Jahrgänge 1997/98 und die jungen Damen „Die Schulschwänzer“ (1999/2000) schafften ebenso den Sprung in die Endrunde. Das Reinickendorfer Teilnehmerfeld komplettieren die Mädchen „Désolée 2.0“ (1995/96) der Romain-Rolland-Oberschule, die Mädchen „Looney Tunes“ (1997/98) der Bertha-von-Suttner Oberschule und die Jungen „TMO Cangaroos“ (1999/2000) der Thomas-Mann-Schule. Insgesamt hatten in diesem Jahr wieder rund 500 Teams, mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler, an den vier Vorrunden-Turnieren teilgenommen. In jeweils fünf Altersklassen, getrennt nach Mädchen und Jungen, werden von 9 bis ca. 16 Uhr nun die zehn besten Teams in Berlin ermittelt. Doch bei den School-Finals, die bereits zum 19. Mal unter der Federführung von Initiator Mathias Ramsauer vom Streetball-Team der gemeinnützigen Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ausgerichtet werden, geht es um viel mehr als nur um Sieg oder Niederlage.

Wittenauer SC Concordia steigt erneut in die Bezirksliga ab

Wittenau. Die Fußballer vom Wittenauer SC Concordia steigen in die Bezirksliga ab. Nach dem Abstieg aus der Fußball-Landesliga DirkSchroeder Webim Jahr 2010 und dem direkten Wiederaufstieg in 2011 müssen die Mannen um Coach Dirk Schröder nach nur zwölf Monaten nun also erneut diesen schweren Gang antreten.
„Es scheint so, als seien wir zu stark für die Bezirks- und zu schwach für die Landesliga“ mutmaßte der Vorsitzende des Klubs, Holger Seidel. In der Tat: Mit 13 Punkten Vorsprung hatten die Nordberliner noch im letzten Jahr die Meisterschaft gewonnen – die Konkurrenz scheinbar nach Belieben dominiert. Und nur zwölf Monate später ist das Abenteuer Landesliga mit nur sechs Siegen, neun Remis und 15 Niederlagen schon wieder beendet. „Ich denke, dass wir nach der Aufstiegseuphorie vielleicht zu lange geglaubt haben, dass es einfach so weitergehen würde“, vermutete Seidel, wollte die Schuld aber nicht nur beim Team suchen: „Damit mich niemand falsch versteht: Nicht nur die Mannschaft trägt Schuld am Abstieg. Das gesamte Umfeld, auch wir als Vorstand, haben vermutlich zu lange geglaubt, dass uns nichts passieren kann.“