Teamwork Sport und Events lädt zum Nordberliner Zugspitz-Lauf

Zugspitzlauf1 WebReinickendorf. Am Freitag, 22. Juni veranstaltet Teamwork Sport und Events e.V. in Kooperation mit dem SC Tegeler Forst den mittlerweile traditionellen „Nordberliner Zugspitz-Lauf“.
Auf dem Gelände des Lübarser Freizeitparks an der Quickborner Straße eröffnen die Kinder im Alter bis 13 Jahren um 17 Uhr die Laufveranstaltung mit einer rund 400 Meter langen Runde, die sie mit oder ohne ihre Eltern absolvieren können. Im Anschluss wartet auf den Nachwuchs dann auf der Familienfarm ein buntes Rahmenprogramm, während die Erwachsenen für die beiden Volksläufe über 4,8 oder 12 Kilometer allmählich ihre Schuhe schnüren können. Diese Strecken führen über den im Volksmund als „Nordberliner Zugspitze“ genannten Berg, der dieser Veranstaltung seit Mitte der 1980er Jahre ihren Namen verleiht. Seit dem 13. Mai 2010 wird der rund 85 Meter hohe Hügel offiziell als „Lübarser Höhe“ bezeichnet.

Beim SC Bushido lernen Judoka auch für das Leben

Tegel. Im Herzen Tegels, verkehrsgünstig gelegen zwischen dem S-Bahnhof Tegel und dem U-Bahnhof Alt-Tegel, befindet sich SCBushido1 Webdie Sportschule Bushido in der Grußendorfstraße 5-6. Sie, die im nächsten Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern wird, ist auch die Heimat von rund 70 Mädchen und Jungen, Frauen und Männern, die eine Leidenschaft teilen: den Judosport.
„Unserer Abteilung gehören rund 35 Kinder und Jugendliche und noch einmal genau so viele Erwachsene an“, erläuterte Judotrainer Carsten von Leupoldt am Rande eines Kindertrainings. „Damit sind wir im Vergleich zu anderen Berliner Judoklubs zwar eine relativ kleine Abteilung – das sorgt aber dafür, dass wir hier eine wirklich tolle und familiäre Atmosphäre haben.“ Da Sportschulen nicht an Wettkämpfen teilnehmen dürfen, gründete sich vor über 30 Jahren innerhalb der Schule der SC Bushido, dem nur die Mitglieder angehören, die auch regelmäßig an Meisterschaften teilnehmen.
Damit finden die Tegeler Judoka eine gute Balance zwischen Breiten- und ambitioniertem Leistungssport. Gemeinsame Trainingslager, wie am zurück liegenden Pfingstwochenende im brandenburgischen Strausberg, runden das Gesamtbild ab. „Dort waren wir mit über 40 Leuten – also fast unserer kompletten Abteilung“, ist Carsten von Leupoldt über das harmonische Miteinander mit Recht stolz.

1. FC Wilmersdorf erkämpft Remis bei Tennis Borussia und schielt Richtung Oberliga

1.FCW3 WebWilmersdorf. Die Fußballer vom 1. FC Wilmersdorf haben sich am drittletzten Spieltag der Berlin-Liga bei Tennis Borussia Berlin nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Unentschieden erkämpft. Damit belegen die Wilmersdorfer mit nun mehr 62 Punkten weiter den dritten Tabellenplatz und haben nach wie vor realistische Chancen, doch noch in die Oberliga aufzusteigen.
„Dieser Punkt könnte Gold wert sein“, analysierte Wilmersdorfs Trainer Michael Michels die Tabellenkonstellation im Anschluss an die Partie im Mommsenstadion am vergangenen Freitag. Zurzeit liegt der SV Lichtenberg (65 Punkte) auf dem so begehrten zweiten Platz. Der BSV Eintracht Mahlsdorf auf Rang vier (58) und der SC Staaken (57) auf Platz fünf sind seit dem Wochenende aus dem Rennen. „Betrachtet man das Restprogramm vom SV Lichtenberg und uns, so hat unser Konkurrent eindeutig die schwereren Aufgaben zu absolvieren“, glaubte Michels. So muss der SV Lichtenberg noch gegen den abstiegsbedrohten Frohnauer SC und den Spitzenreiter VSG Altglienicke antreten. Der 1. FC Wilmersdorf hingegen trifft mit dem Adlershofer BC und dem BFC Preussen auf zwei Teams aus dem unteren Tabellendrittel. „Damit wir uns nicht falsch verstehen: Adlershof und die Preussen kämpfen noch gegen den Abstieg und werden gegen uns alles geben. Aber wir sind stark genug, um beide Spiele zu gewinnen. Und dann hätten wir vermutlich ziemlich gute Karten, doch noch auf den zweiten Platz zu klettern und aufzusteigen.“

Veilchen holen einen Zähler im Abstiegskampf

Charlottenburg. Tennis Borussia Berlin hat am drittletzten Spieltag der Berlin-Liga nur Remis gespielt und muss weiter um den TeBe Herren1 WebKlassenerhalt zittern: Im Derby gegen den 1. FC Wilmersdorf kamen die Veilchen trotz einer 2:0-Führung am vergangenen Freitag nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus.
Vor der Saison-Rekordkulisse von 657 zahlenden Zuschauern erwischten die Veilchen gegen den Tabellendritten in einer schwachen ersten Halbzeit den besseren Start und waren durch einen tollen Treffer in Führung gegangen: Vom linken Strafraumrand hatte Mike Wiesner abzogen und das Leder zwischen Wilmersdorfs Torwart Hannes Peschutter und dem Pfosten im Netz versenkt. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff baute Tom Kirstein die Führung mit einem berechtigten Foulelfmeter sogar weiter aus.
Die junge Wilmersdorfer Truppe, der man im ersten Durchgang angemerkt hatte, dass sie aufgrund der tollen Stadion-Atmosphäre nervös agierte, kam wie ausgewechselt aus der Kabine und spielte fortan wie ein Tabellendritter. Nahezu folgerichtig verkürzte der eingewechselte Tanju Demirkol zunächst mit einem Kopfball zum 1:2, bevor knapp zehn Minuten später Timo Bruckmann mit einem Flachschuss den Ausgleich erzielen konnte. Doch die Veilchen hielten weiterhin gut dagegen, so dass die Partie bis zum Ende spannend blieb. In den Schlussminuten setzten die Borussen mit dem für Wiesner eingewechselten Beyazit Taflan noch einmal auf die Offensive und hätten beinahe noch den Siegtreffer erzielt.

1. FC Lübars schafft den Sprung in die Fußball-Landesliga

1.FCLuebars4 WebLübars. Die Fußballer vom 1. FC Lübars haben im Jahr des 50-jährigen Vereinsjubiläums den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Entscheidend war der 3:1 (2:0)-Erfolg beim FC Liria am viertletzten Spieltag der Bezirksliga Staffel 2. Damit sind den Lübarsern die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg nicht mehr zu nehmen.
„Als ich vor zwölf Monaten mal gesagt habe, dass im Jubiläumsjahr eigentlich eines unserer Teams aufsteigen müsste, haben viele mit dem Kopf geschüttelt und vermutlich gedacht: Das ist mal wieder ein Traum unseres Präsidenten“, plauderte Michael Reinke, Vorsitzender beim 1. FC Lübars, am Rande der Partie auf der Sportanlage am Rodelbergweg in Treptow am 13. Mai aus dem Nähkästchen. „Und jetzt steigen tatsächlich unsere 1. Herren in die Landesliga auf, während die 2. Herren vermutlich in die Kreisliga A aufsteigen werden.“ Und damit nicht genug: Auch die 3. Herren können noch in die Kreisklasse B aufsteigen, während die 7er Altliga bereits in die Bezirksliga aufgestiegen ist. „Diese Geschichten zum Jubiläum hätte man nicht besser erfinden können“, sagte ein überglücklicher Vorsitzender.