Nordberliner SC baut behutsam ein neues Team auf

Heiligensee. Nach dem 2:1-Erfolg seines Teams beim Berliner SV 92 atmete Hans-Joachim Gehrmann, Trainer des Nordberliner NordberlinerSC WebSC, erleichtert auf. Dieser Sieg im Stadion Wilmersdorf am 18. März sei der entscheidende Schritt Richtung Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga gewesen.

„Wir wollten mit diesem Spiel den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Das ist uns gelungen“, freute sich Coach Gehrmann kurz nach Spielschluss. „Durch diesen Erfolg haben wir nun 15 Punkte Vorsprung und werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr unten reinrutschen.“

Die Zuschauer sahen kein gutes Fußballspiel. Allerdings konnte man beiden Mannschaften nicht vorwerfen, zumindest kämpferisch alles in die Waagschale geworfen zu haben. Bester Mann auf dem Platz war André Thielmann im Tor des Nordberliner SC, der die Angreifer vom Berliner SV 92 mit einigen fantastischen Paraden schier zur Verzweiflung trieb.

„Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber: Wir haben ein Tor mehr geschossen als unser Gegner. Deshalb war der Sieg verdient. Und ich bin zufrieden.“

Engagierter Berliner SV 92 verliert im Abstiegskampf

BerlinerSV Fussball WebWilmersdorf. Die Fußballer vom Berliner SV 92 haben im Abstiegskampf der Landesliga drei mögliche Punkte liegen gelassen: Der Aufsteiger unterlag am Sonntag trotz einer tollen kämpferischen Leistung gegen den Nordberliner SC äußerst unglücklich mit 1:2.

„So eine unglückliche und unverdiente Niederlage wie heute habe ich selten erlebt“, erklärte BSV-Interimscoach Peter Witte kurz nach Spielschluss. Der Vorsitzende des BSV 92 leitet für den erkrankten Trainer Norbert Stolzenburg zurzeit die Geschicke des Teams. „Die Jungs haben gekämpft wie die Berber. Jeder Einzelne hat alles gegeben. Das Problem war die Chancenverwertung. Unsere Stürmer hätten heute aus einem Meter Entfernung nicht einmal das ICC getroffen.“

Ruder-Club Tegel und Tennis-Club Grün-Weiß-Grün Tegel kooperieren

Tegel. Am kommenden Freitag werden der Ruder-Club (RC) Tegel 1886 und der Tennis-Club Grün-Weiß-Grün (TC GWG) Tegel Rudern Web1919 mit einer Kooperationsvereinbarung ihre sportlichen und gesellschaftlichen Angebote erweitern.
Der Unterzeichnung der Vereinbarung durch die beiden Vereinsvorsitzenden, Thorsten Jüterbock (RC Tegel) und Horst Hügel (TC Tegel), werden neben dem Vorsitzenden des Sportausschusses BVV Reinickendorf, Dieter Braunsdorf, Vertreter des Landessportbundes Berlin, des Landesruderverbandes Berlin und des Tennisverbandes Berlin/Brandenburg sowie viele weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und Politik beiwohnen. Die Veranstaltung beginnt im Vereinshaus vom RC Tegel in der Gabrielenstraße 83 um 18:30 Uhr, bevor gegen 19:30 Uhr alle Besucher und Gäste Gelegenheit bekommen, beide Vereinsgrundstücke mit ihren sportlichen Angeboten kennen zu lernen. Das Grundstück vom TC GWG Tegel befindet sich in der Gabrielenstraße 74 und damit in direkter Nachbarschaft.

Frohnauer SC wartet weiter auf Entscheidung vom Sportgericht

FrohnauerSC WebFrohnau. Die Fußballer vom Frohnauer SC haben am 25. Spieltag in der Berlin-Liga gegen den Aufsteiger SC Staaken ein 1:1 erkämpft. Damit verringerte sich der Vorsprung der Frohnauer auf die Abstiegsränge jedoch auf lediglich drei Punkte.

Und doch war Trainer Olaf Jahn mit dem Ausgang der Partie, die auf dem Frohnauer Poloplatz am 4. März ausgerichtet worden war, nicht unzufrieden: Das Unentschieden gehe unter dem Strich in Ordnung, so der Coach. Schließlich hatten die Frohnauer unter der Woche noch ein Nachholspiel bei Tennis Borussia (2:4-Niederlage) zu absolvieren gehabt, während der SC Staaken spielfrei war. „Daher waren meine Jungs zum Ende der Partie ein wenig müde. Das hat den Staakenern Feldvorteile verschafft, die sie aber glücklicherweise nicht in Tore ummünzen konnten.“

Mit sechs Siegen, acht Remis und sieben Niederlagen ist die Saisonbilanz des Frohnauer SC sehr ausgeglichen. Und doch richten sich die Augen in den Tabellenkeller, weil in einer sehr starken Berlin-Liga mindestens noch elf von 18 Mannschaften in Abstiegsgefahr geraten könnten. Doch dem Eindruck des Betrachters, dass der Frohnauer SC ein wenig wie in dem Sprichwort „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ die Punkte gegen den Abstieg sammelt, wollte Jahn nicht zustimmen: „Von mühsam kann gar keine Rede sein. Wir stehen defensiv gut, sind kämpferisch stark und ohnehin nur schwer zu schlagen. Abgesehen von der letzten halben Stunde und der angesprochenen Müdigkeit agieren wir auch gegen Teams wie den SC Staaken absolut auf Augenhöhe.“  

Fußballer vom SC Staaken setzen erfolgreich auf den Nachwuchs

Staaken. Dass die Fußballer vom SC Staaken nach ihrem Aufstieg in die Berlin-Liga, die höchste Spielklasse in der Hauptstadt, SCStaaken Webeine gute Rolle spielen würden, hatten viele Fachleute vor der Saison gemutmaßt. Doch dass das Team um Trainer Jürgen Beyer nach 23 Spieltagen auf Platz vier liegen würde, hätten wohl nur die kühnsten Optimisten vorherzusagen gewagt.

Dazu passt auch das letzte Auswärtsspiel beim Frohnauer SC am 4. März, das 1:1-Unentschieden ausgegangen war: In dieser Partie waren die Staakener vor allem zum Ende hin das deutlich bessere Team und hätten einen Sieg verdient gehabt. Das sah auch Coach Beyer so: „Man hat zum Schluss gesehen, dass wir den Sieg ein bisschen mehr wollten als unser Gegner. Das hat sehr viel mit dem guten Charakter meiner Mannschaft zu tun.“ Allerdings wurden die Torchancen nicht genutzt, so dass sich der Aufsteiger aus Spandau mit dem Remis im Berliner Norden zufrieden geben musste.