Handballerinnen visieren Rückkehr in die 2. Bundesliga an

Spreefuexxe WebBerlin. Die Handballerinnen der BVB Füchse Berlin haben sich auch im ersten Heimspiel des neuen Jahres in der 3. Liga Nord keine Blöße gegeben: Mit 28:13 (14:3) überrollte das Team, im Volksmund Spreefüxxe genannt, den SV Werder Bremen.
Damit gelang den Damen um Trainer Dietmar Rösicke im 14. Saisonspiel der 14. Sieg. An einer sofortigen Rückkehr in die 2. Handball-Bundesliga nach dem unglücklichen Abstieg des Vorjahres scheint niemand mehr zu zweifeln – zu deutlich ist die Dominanz der Spreefüxxe in der 3. Liga. Das bekam auch der Tabellenfünfte von der Weser zu spüren: Vor rund 500 Zuschauern in der Sporthalle Charlottenburg zeigten die Berlinerinnen am Sonnabend, 14. Januar von Beginn an, dass sie genau da anknüpfen wollten, wo sie im alten Jahr aufgehört hatten:
Mit viel Schwung und Dynamik wurden die Bremerinnen in den ersten 15 Minuten der Partie schier überrannt. Aggressiv verteidigend konnten die Spreefüxxe mit einer perfekt organisierten Abwehr zudem nahezu jeden Angriff der Gäste abwehren. Und wenn doch mal ein Ball durch kam, parierte Juliane Nagel im Tor der Gastgeberinnen glänzend. So entwickelte sich eine einseitige Partie, in der die Spreefüxxe nach einer Viertelstunde mit 10:0 in Front lagen und erst in der 17. Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen mussten. Gegen schwache Bremerinnen war die Partie zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden. Dabei hatte Coach Rösicke sogar noch auf die Stammkräfte Alexandra Svriridenko und Annika Hartinger verzichten müssen. Michele Mensing aus der eigenen A-Jugend war kurzfristig zum Team gestoßen und zeigte, dass man im Ernstfall auch auf den Nachwuchs setzen kann.