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Bald wieder Bundesliga-Handball im Bezirk

Charlottenburg. Die BVB Füchse Berlin, im Volksmund auch Spreefüxxe genannt, sind auf einem guten Weg, dass es ab der Spreefuexxe Soemmering1 Webkommenden Saison wieder Bundesliga-Handball im Bezirk zu sehen geben könnte.
Nach einem souveränen 34:22 (19:10)-Erfolg über den Tabellendritten TV Oyten in der Sömmeringhalle am 25. März konnten die Spreefüxxe ihre beeindruckende Saisonbilanz von nun mehr 22 Siegen in 22 Partien weiter ausbauen und stehen kurz vor einer Rückkehr in die 2. Bundesliga Nord. „Das Ende der Saison rückt näher. Und mit jedem Sieg ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass wir aufsteigen werden. Aber rein rechnerisch sind wir noch nicht durch“, dämpfte Trainer Dietmar Rösicke mögliche Euphorie im Keim. Mit unglaublichen 44:0 Punkten führen die Spreefüxxe die Tabelle der 3. Bundesliga an. Doch der VfL Oldenburg mit 39:5 Zählern auf Platz zwei kann den Berlinerinnen theoretisch noch gefährlich werden. Aber selbst die größten Pessimisten rechnen wohl nicht mehr damit, dass die Mission Aufstieg noch scheitern könnte. „Meine Spielerinnen schmunzeln zwar immer, wenn ich vor dem nächsten Gegner warne. Aber sie nehmen es letztlich an und setzen es auf dem Parkett gut um“, plauderte Rösicke aus dem Nähkästchen. Letztlich machte aber auch er keinen Hehl daraus, dass der Aufstieg sehr wahrscheinlich sei. „Und dann wollen und werden wir unsere Heimspiele weiterhin in der Sömmeringhalle ausgetragen. Das hier ist der beste Standort, den ich mir für das Projekt Spreefüxxe vorstellen kann.“


Ohnehin sieht sich das Team, das im Jahr 2009 aus einer Kooperation der SV BVB 49 aus Lichtenberg und der Reinickendorfer Füchse hervorgegangen ist, als ein Berliner Projekt. „Ich wollte schon immer eine Berliner Handballmannschaft trainieren, weil ich diese Stadt und ihre Möglichkeiten einfach großartig finde“, freute sich Rösicke. „Und nun ist es ein Team geworden, das seine Wurzeln im Norden und Osten der Stadt hat und im Westen seine Heimspiele austrägt – mehr Berlin geht nicht.“
Nach der Osterpause steht am Sonnabend, 14. April zunächst das Gastspiel der Füchse beim Tabellenvierten TSV Owschlag in Schleswig-Holstein auf dem Programm. Vor heimischem Publikum präsentiert sich das Team in dieser Saison nur noch einmal: Am Sonnabend, 5. Mai kommt es von 17 Uhr an zum Duell mit der zweiten Mannschaft vom Buxtehuder SV. Das Vorbeischauen könnte sich lohnen. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es hinterher zu einer großen Aufstiegspartie kommen dürfte.
Danach geht die Arbeit aber unvermittelt weiter. „Wir waren und sind immer bestrebt, die besten Spielerinnen der Stadt zu uns zu holen“, erklärte Rösicke und ergänzte abschließend: „Das Team hat sich toll entwickelt. Es ist jung, talentiert und hungrig. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist – ähnlich wie bei den Männern – auch im Berliner Frauenhandball einiges möglich.“