Startschuss für die ALBA Grundschulliga fiel im Wedding

Grundschulliga1 WebWedding. Mit einem großen Basketballturnier, ausgerichtet von ALBA Berlin, den Weddinger Wieseln und der Vineta-Grundschule, wurde am Freitag, 1. November die neue Spielzeit der so genannten ALBA Grundschulliga eingeläutet.
111 Mannschaften, 68 Schulen und deutlich mehr als 1000 Mädchen und Jungen nehmen an insgesamt 19 Vorrundenturnieren teil – so viele wie niemals zuvor. Das größte Schulturnier Europas, das von ALBA und der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft organisiert wird, schließt mit einem großen Endrundenturnier am 3. und 4. Mai 2014 in der Max-Schmeling-Halle. Besonders erfreulich aus Weddinger Sicht: Beim Auftaktturnier in der Sporthalle an der Putbusser Straße 12 triumphierten sowohl die Mädchen als auch das Mixed-Team der gastgebenden Vineta-Grundschule.

Basketballer streben nach Zusammenschluss großes Ziel an

Charlottenburg. Die Basketballer vom DBV Charlottenburg / TuS Lichterfelde mussten am Sonnabend, 12. Oktober eine deutliche Rueber2 Web46:81-Heimpleite gegen die Aschersleben Tigers hinnehmen und rangieren nach dem 3. Spieltag der 1. Regionalliga mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf Rang 10.
„Die körperliche Überlegenheit der Ascherslebener Spieler hat dazu geführt, dass wir viele Dreier genommen haben. Nur bei einer guten Wurfquote kann man solch ein Spiel länger eng halten – das ist uns heute nicht gelungen“, erklärte ein enttäuschter Coach Axel Rüber nach der Partie. Die Berliner hatten vor heimischem Publikum in der Sporthalle Schillerstraße tatsächlich einen miserablen Tag erwischt: Selbst die Freiwurfquote war mit sechs Treffern bei 17 Versuchen unterdurchschnittlich.
Nach dem ersten Viertel hatte die Spielgemeinschaft noch mit 15:13 in Front gelegen. Der DBV/TuS Li verteidigte gut und zwang den Gegner zu vielen Würfen aus der Distanz. Auch in der Offensive wurde der Ball zu Beginn noch gut bewegt. Doch im zweiten Abschnitt kippte die Partie.

Gewalt auf dem Fußballplatz reißt nicht ab – Sind Strafen und Sanktionen hart genug?

Gewalt1 WebBerlin. Es war der 13. Oktober 2012, ein Pokalspiel der 3. Herren zwischen dem SFC Friedrichshain und dem SC Staaken, als Schiedsrichter Manfred Küßner plötzlich von hinten attackiert wurde. Ein Spieler hatte ihm ohne Vorwarnung beide Fäuste in den Rücken gerammt. Nachdem sich der Referee vom ersten Schock erholt hatte, zeigte er dem Übeltäter die Rote Karte und brach diese Partie ab.
Der 62-Jährige, der für Concordia Wilhelmsruh aktiv und seit 35 Jahren mit Leib und Seele Fußball-Schiedsrichter ist, hat die Pfeife aber nicht an den Nagel gehängt: „Ich lasse mir mein Hobby von Einzelnen nicht kaputt machen. Schiedsrichter zu sein macht mir einfach viel zu viel Spaß.“ Allerdings empfand er die Strafe des Sportgerichts als nicht angemessen: „Der Spieler wurde für ein paar Wochen gesperrt. Allerdings war die Verhandlung kurz vor der Winterpause, so dass er im Februar 2013 schon wieder spielen durfte. Das habe ich bis heute nicht verstanden.“ Zwar erstattete Küßner zunächst auch Anzeige, zog diese aber wieder zurück. „Ich wollte dem jungen Mann für seine weitere Zukunft nicht unnötig Steine in den Weg legen.“

TuS Makkabi wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg

Charlottenburg. Der TuS Makkabi bleibt auch nach dem 10. Spieltag in der Berlin-Liga weiter sieglos: Die Truppe um Trainer TuS2 WebClaudio Offenberg musste sich am Sonnabend, 5. Oktober beim Berliner SC mit 0:2 (0:2) geschlagen geben.
„Wir hecheln diesem einen Erfolgserlebnis natürlich hinterher – überhaupt keine Frage“, gestand Coach Offenberg kurz nach dem Schlusspfiff. „Ich finde aber überhaupt nicht, dass wir deshalb verkrampft sind. Aber natürlich käme der Glaube an sich selbst schneller zurück, wenn man auch mal ein Spiel gewinnen würde.“
So musste der Trainer auch beim Gastspiel an der Hubertusallee auf zahlreiche verletzte und gesperrte Spieler verzichten. Die personelle Situation zwang den Coach zudem, mit Le-Roy Da Costa einen Spieler bereits nach 15 Minuten einwechseln zu müssen, der drei Wochen lang gefehlt hatte und am Sonnabend trotzdem zu den besseren Akteuren seines Teams gehörte. Und in der zweiten Halbzeit standen nicht weniger als fünf 19-Jährige für Makkabi auf dem Platz. „Diese Jungs spielen alle ihr erstes Jahr in der Berlin-Liga. Da kann ich nicht erwarten, dass sie es sind, die diese Partie herumreißen.“

Berliner SC kommt nach schwachem Saisonstart auf Touren

BSC1 WebWilmersdorf. Der Berliner SC hat am 10. Spieltag der Berlin-Liga das Duell mit dem TuS Makkabi verdient mit 2:0 (2:0) für sich entschieden und konnte in der Tabelle auf Platz elf klettern.
„Das war ein verdienter Sieg für uns, ohne dass wir wirklich herausragend spielen mussten“, analysierte BSC-Coach Martin Krüger am Sonnabend, 5. Oktober unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Die Treffer für die Wilmersdorfer hatten Beyazit Taflan und Jacob Teetzmann bereits vor der Pause erzielt. „In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht und vieles von dem, was wir trainiert und uns vorgenommen hatten, auch umgesetzt“, freute sich Krüger. Nach der Pause hingegen konnte der BSC an diese gute Leistung nicht mehr anknüpfen: zu viele Ungenauigkeiten hatten sich in das Passspiel geschlichen, zu wenig konsequent wurden die möglichen Konterchancen und die sich bietenden Räume genutzt. „Wir haben speziell im Mittelfeld zu wenig miteinander, sondern zu viel allein gespielt. Das war schade. Allerdings haben wir aber auch nichts anbrennen lassen und das 2:0 locker nach Hause gebracht. Und mal ganz ehrlich: Mehr als drei Punkte hätten wir auch für eine bessere zweite Halbzeit nicht bekommen.“