Niels Bubel gewinnt den 15. Mercedes-Benz-Halbmarathon mit fantastischem Streckenrekord

Reinickendorf. Niels Bubel hat den 15. Mercedes-Benz-Halbmarathon am Sonntag, 1. September mit einem fantastischen 15.Halbmarathon5 WebStreckenrekord für sich entschieden. Der 25-Jährige vom Verein „Die Laufpartner“ aus Wilmersdorf siegte in unglaublichen 1:07:50 Stunden.
Damit verbesserte Bubel die alte Bestzeit des Osnabrückers Maik Wollherr aus dem Jahr 2010 um sagenhafte zwei Minuten und sechs Sekunden. „Die Streckenposten und die Polizei haben wirklich großartige Arbeit geleistet und die gesamte Strecke freigehalten. Auf der zweiten Runde bin ich förmlich zu dieser tollen Zeit und diesem Sieg geflogen“, erklärte Bubel kurz nach dem Zieleinlauf, als er wieder zu Atem gekommen war. Der 25-Jährige hatte sich auf der 21,0975 Kilometer langen Strecke dermaßen verausgabt, dass er sich im Zielbereich erst einmal übergeben musste. Erst knapp fünf Minuten später kam der Münchner Patrick Hilpert ins Ziel und sicherte sich damit Rang zwei. Bei den Frauen triumphierte die vereinslose Dawn Domaschk in 1:20:40 Stunden. Den parallel ausgerichteten 10-Kilometer-Lauf gewann Michael Kopf vom Leidig 24 Triathlon Team aus Kreuzberg in 32:32 Minuten. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Julia Kind vom SCC Berlin in 40:30 Minuten.

1. FC Wilmersdorf gewinnt – Trainer dennoch unzufrieden

Wilmersdorf2 TUS WebWilmersdorf. Der 1. FC Wilmersdorf hat am 6. Spieltag in der Berlin-Liga das Gastspiel bei TuS Makkabi mit 4:1 (3:1) gewonnen. Und doch war Trainer Michael Michels nach dem Schlusspfiff stocksauer.
„Was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, war zu großen Teilen geistlos“, schimpfte der Coach. „Nach der Pause haben wir den Ball nicht mehr in den eigenen Reihen gehalten, zu viele einfache Fehler gemacht und in keiner Phase so gespielt, wie ich es mir vorstelle.“ Vor allem, als Makkabis Jamal Wolff nach einem unnötig groben Foulspiel an der Mittellinie gegen Dennis Arndt zu Recht des Feldes verwiesen worden war, schafften es die Wilmersdorfer nicht, die Überzahl vernünftig auszuspielen. Ganz im Gegenteil: Nur knapp zehn Minuten später ließ sich Wilmersdorfs Denis Barcic nach einem Zweikampf zu einer Tätlichkeit hinreißen, woraufhin auch er vorzeitig duschen gehen durfte. Zwar dementierte Barcic, überhaupt etwas getan zu haben. Coach Michels ärgerte sich aber dennoch: „Wenn ich 3:1 führe und in Überzahl bin, vermeide ich solche Situation, in denen auch nur der Anschein entstehen könnte, das ein Spieler eine Tätlichkeit begeht. Er muss in dieser Szene einfach nur aufstehen und weggehen.“
In der ersten Halbzeit war der 1. FC Wilmersdorf früh durch einen Treffer von Phil Gries (12. Minute) in Führung gegangen. Tom-Melvin Schmidt erzielte nur kurze Zeit später den Ausgleich (23.). Doch das Spiel der Wilmersdorfer war in dieser Phase und auch in der Folge zielstrebiger und gefälliger als das Spiel der Gastgeber. Nahezu folgerichtig erhöhte der 1. FC durch Treffer von Barcic (26.) und einen Elfmeter von Arndt (36.) noch vor der Pause auf 3:1. „In der ersten Halbzeit haben wir gute Ansätze im Spiel nach vorn gehabt, immer wieder über die Außen gespielt und letztlich verdient geführt“, war Coach Michels mit den ersten 45 Minuten zufrieden.

TuS Makkabi verliert – Trainer sieht indiskutable erste Halbzeit

Charlottenburg. TuS Makkabi wartet auch nach sechs Spieltagen in der Berlin-Liga weiter auf den ersten Saisonsieg: Am Sonntag, Makkabi5 Web1. September verlor die Truppe um Trainer Frank Harzheim gegen den 1. FC Wilmersdorf mit 1:4 (1:3).
„Die erste Halbzeit haben wir völlig verpennt“, nahm der Coach kein Blatt vor den Mund. „Wir waren planlos, hatten keine Einstellung, keine Bereitschaft – da fehlen mir eigentlich die Worte. Ich kann jeden, der diese erste Halbzeit nicht gesehen hat, nur beglückwünschen.“
Die Gäste aus Wilmersdorf waren bereits nach zwölf Minuten durch einen Treffer von Phil Gries in Führung gegangen. Zwar gelang Tom-Melvin Schmidt nur knapp zehn Minuten später für Makkabi der Ausgleich. Doch die wesentlich zielstrebigeren Wilmersdorfer gingen durch Treffer von Denis Barcic (26.) und einen Elfmeter von Dennis Arndt (36.) noch vor der Pause mit 3:1 in Führung.

174 Handballteams starteten beim Nachwuchsturnier der Füchse Berlin

Handball1 Nachwuchsfuechse WebReinickendorf. Eines der größten Turniere für Nachwuchs-Handballer Deutschland weit begeisterte am 31. August und 1. September in 13 Reinickendorfer Sporthallen sowie im Horst-Korber-Sportzentrum in Charlottenburg Aktive und Zuschauer gleichermaßen.
Die Füchse Berlin hatten zum mittlerweile 36. Mal in Folge zu ihrem großen Turnier, das heute den Namen lekker Energie-Cup trägt, geladen. Und unglaubliche 174 Handballteams, Mädchen und Jungen, Frauen und Männer im Alter von sechs bis 18 Jahren waren dieser Einladung gefolgt. In 20 Turnieren – getrennt nach unterschiedlichen Altersklassen – wurden die Gewinner ermittelt. Und es konnten sich tatsächlich 19 verschiedene Vereine in die Siegerlisten eintragen. Lediglich der SSV Falkensee konnte zwei Turniere, bei der männlichen E- und bei der männlichen C-Jugend, für sich entscheiden. Die Gastgeber triumphierten in der Königsdisziplin, bei den männlichen A-Junioren. Kein Wunder, sind die Füchse in dieser Altersklasse doch der amtierende Deutsche Meister.

Präventionsprojekt zu Gast in Neukölln – Kiezkicker treffen auch den Innensenator

Britz. Rund 50 Neuköllner und Kreuzberger Mädchen und Jungen – darunter auch 15 Jugendliche der Alfred-Nobel-Schule – JungerFussball1 NK Webnahmen am Sonnabend, 31. August am Britzer Aktionstag des Präventionsprojekts „Junger Fußball in Berlin – keine Drogen, keine Gewalt!“, initiiert vom TANNENHOF Berlin-Brandenburg, auf dem Gelände der Alfred-Nobel-Schule, Britzer Damm 164-170, teil.
Die Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren sprachen zunächst in Anti-Gewalt-Workshops mit so genannten FairPlayTrainern über Themen wie ein Respekt und berichteten über ihre Erfahrungen mit Drogen und Gewalt. Im Anschluss diskutierten die Jugendlichen dann auch noch mit Innensenator Frank Henkel (CDU), der im Rahmen seines Wertedialogs „Gewalt hat keinen Wert. Du schon“ das Projekt besucht hatte, über diese Themen. Und danach wurde natürlich noch gekickt.