1. FC Lübars geht mit komplett umgekrempeltem Team in die neue Saison

Lübars. Der 1. FC Lübars steht vor einer schweren Saison in der Fußball-Landesliga: Neben Trainer Karsten Steffan, der zum Luebars3 WebWittenauer SC Concordia wechselte, verließen zahlreiche Stammspieler den Klub – allein sieben Akteure folgten ihrem Trainer nach Wittenau.
„Das hat uns natürlich hart getroffen. Und deshalb wird das auch eine richtig schwere Saison für uns“, erklärt der Vorsitzende des 1. FC Lübars Michael Reinke. Marcel Madsack, Dennis Nöske, Dennis Steffan, Dustin Pachollek, Patrick Schwochow, Marcel Stauch und Karsten Fischer tragen künftig das Trikot des Wittenauer SC Concordia und haben eine große Lücke hinterlassen. Patrick Olbrich wechselte zum Frohnauer SC, Fabian Sattelberg hängte seine Fußballschuhe komplett an den Nagel. Wenn so viele Spieler einen Klub verlassen, spricht das häufig für eine Unruhe im Verein oder eine große Unzufriedenheit unter den Spielern. „Dem ist überhaupt nicht so“, stellt Reinke unmissverständlich klar: „Wir sind im Guten auseinander gegangen. Und ich kann jedem dieser Spieler die Hand schütteln, wenn ich ihn sehe.“ Vielmehr sei es so, dass Karsten Steffan viele dieser Kicker schon aus dem Jugendbereich kennt. Und wenn ein Akteur mit einem Coach gut klar kommt, ist es nicht wirklich überraschend, wenn er ihm auch zu einem anderen Verein folgt. „Darüber hinaus darf man auch nicht vergessen, dass es für die Jungs heutzutage nicht mehr wirklich wichtig ist, für welchen Verein sie spielen, sondern viel wichtiger, dass sie mit ihren Kumpels zusammenspielen.“

Nordberliner SC setzt auf sein Aufstiegsteam

Nordberliner3 WebHeiligensee. Nach dem Aufstieg des Nordberliner SC in die Berlin-Liga spielen mit dem VfB Hermsdorf und den Füchsen Berlin nun endlich wieder drei Reinickendorfer Fußballklubs in der höchsten Spielklasse Berlins.
Für Hans-Joachim Gehrmann, der die Kicker vom Heiligenseer Elchdamm seit nun mehr drei Jahren trainiert, ist natürlich der Klassenerhalt das erklärte Ziel. „Wir haben die Strukturen und das Potential, dieses Ziel zu erreichen. Etwas anderes zu behaupten oder anzustreben, wäre totaler Wahnsinn und völlig unrealistisch“, erklärt der Coach. Der mittlerweile 55-jährige Gehrmann, der in seiner Trainerlaufbahn schon unzählige Berliner Fußballklubs trainiert hat, ist ohnehin dafür bekannt, alles andere als ein Lautsprecher oder Sprücheklopfer zu sein: Noch vor einem halben Jahr hatte er Fragen zu einem möglichen Aufstieg in die Berlin-Liga nur sehr ausweichend beantwortet. „Die schrittweise Weiterentwicklung der Mannschaft, die Förderung jedes einzelnen Spielers nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten, stand und steht im Mittelpunkt meiner Arbeit. Nur so kann es gelingen, nicht nur kurz-, sondern auch mittel- bis langfristig erfolgreich zu sein.“
Die Voraussetzungen, diesen Weg weiter zu beschreiten, sind auch für die neue Saison gut: Nahezu alle Spieler des Aufstiegsteams konnten gehalten werden. Damit kann Gehrmann auf ein funktionierendes Gefüge zurückgreifen. „Kontinuität ist im Fußball mit das Wichtigste. Es macht überhaupt keinen Sinn, jedes Jahr wieder bei null anfangen zu müssen.“

Für die Füchse zählt auch in der neuen Saison nur der Klassenerhalt

Reinickendorf. Wenn am Sonnabend, 10. August die neue Saison der Berlin-Liga beginnen wird, dann hoffen die Fans der Füchse Fuechse1 WebBerlin vermutlich nur eines: bloß nicht wieder bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern müssen.
In den vergangenen beiden Spielzeiten sicherten sich die Grün-Weißen den Verbleib in Berlins höchster Spielklasse jeweils in buchstäblich allerletzter Sekunde. Doch während die Anhänger der Füchse auf weniger Dramatik hoffen, sieht Coach Torsten Lindhammer die Situation äußerst gelassen: „Für mich ist nur wichtig, dass wir am Ende drei Teams hinter uns lassen und die Klasse halten werden. Wenn das schon fünf Spieltage vor Saisonende gelingen sollte – prima! Und wenn es doch erst wieder am letzten Spieltag klappen sollte, dann ist das für mich auch in Ordnung.“
Allerdings wird die Mission Klassenerhalt auch in der Saison 2013/2014 alles andere als einfach. Denn die Füchse haben zahlreiche Abgänge zu verzeichnen: „Ich möchte mal sagen, dass rund die Hälfte des Teams gegangen ist“, stellt Lindhammer ganz nüchtern fest. Darunter befinden sich unter anderem Leistungsträger wie Florian Hube, Sascha Schrödter und Ayman Ben-Abdallah. „Wichtig ist mir aber, dass wir viele der jüngeren Garde halten konnten. Um sie herum werde ich versuchen, ein neues Team aufzubauen.“

VfB Hermsdorf hat in der Saisonvorbereitung viele Ausfälle zu beklagen

Zellner3 WebHermsdorf. Jörg Schmidt bleibt Trainer beim Berlin-Ligisten VfB Hermsdorf. Diese Nachricht hatte nicht nur Spieler und Fans, sondern auch viele Fachleute erfreut. Damit geht er in sein 18. Jahr als Coach bei den Rot-Weißen – das ist auf diesem Niveau absolut einmalig.
Schmidt hatte sich allerdings Bedenkzeit erbeten und seinen Sommerurlaub auch dazu genutzt, sich über sein weiteres Engagement beim VfB Gedanken zu machen: „Zunächst bin ich eigentlich davon ausgegangen, mich nicht noch einmal überreden zu lassen“, erklärt der 55-Jährige erfrischend offen. Was hat ihn letztlich bewogen, sein Amt dennoch fortzuführen? „Wir haben eine sehr junge Mannschaft – tolle Jungs, mit denen ich wirklich sehr gern zusammenarbeite. In den letzten Monaten habe ich viele Anrufe vor allem von Eltern erhalten, die mich baten, weitermachen, weil die Jungs mich brauchen. Leider kann ich nicht `Nein´ sagen.“

Sportvereine veranstalten 4. Skate- und Laufbiathlon

Wilmersdorf. Am Sonntag, 11. August veranstalten der Skate- und Rollsportclub Berlin und die Schützengilde Berlin ihren 4. Skate-B3 WebSkate- und Laufbiathlon.
Im Horst-Dohm-Eisstadion können sich alle Interessierten in der Zeit von 9:30 bis ca. 15 Uhr mit den Skates oder zu Fuß zunächst auf einen Rundkurs begeben, bevor am Schießstand dann mit ungefährlichen Lichtpunktgewehren eine ruhige Hand und Treffsicherheit gefragt sein werden. Eine Mannschaft besteht aus drei Teilnehmern, die als Staffel an den Start gehen werden. Die Teams können sich beliebig zusammensetzen. Auch Kinder ab acht Jahren dürfen teilnehmen. Ein Startgeld wird nicht erhoben.
Bei dieser Veranstaltung besteht Helmpflicht. Leihskates, Helme und Schützer können bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Vor den jeweiligen Wettkämpfen besteht in der Zeit von 9:30 bis 10 Uhr und von ca. 12 bis 12:30 Uhr die Möglichkeit, sich mit dem Sportgerät vertraut zu machen. Die Läufer starten am Vormittag in den Wettkampf – die Skater ab 12:30 Uhr.
„Das Schöne an der Kombination dieser beiden Sportarten – Skaten und Schießen – ist, dass man eigentlich keine besonderen körperlichen Voraussetzungen benötigt“, sagt Jürgen Gärtner von der Schützengilde. „Jeder, der nicht Skaten kann oder möchte, darf die Stadionrunde auch laufend absolvieren.“