Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf legen Fokus weiterhin auf Nachwuchsarbeit

Sportfreunde3 WebWilmersdorf. Die Sportfreunde (SF) Charlottenburg-Wilmersdorf feiern in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Und pünktlich zum Jubiläum konnte die 1. Herrenmannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A perfekt machen.
Doch damit nicht genug: Der Klub, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, alles im Verein der Jugendarbeit unterzuordnen, konnte auch mit den 1. D-Junioren den Aufstieg in die Landesliga bejubeln. Der verantwortliche Trainer Frank Sek ist auch der Jugendleiter – und das schon seit acht Jahren. Damit steht nicht zuletzt auch er für das, was diesen Verein auszeichnet: „Kontinuität und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit“, sagt Sek. Dem Klub sei es besonders wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen dem Verein möglichst lange treu bleiben. „Das gelingt natürlich nur mit richtig guten Trainern – und damit meine ich, dass sie sowohl menschlich als auch pädagogisch dieser Funktion gewachsen sind. Soziale Kompetenz, Kind gerechter Umgang – wir wollen in unserem Klub keine Schreihälse.“ Auch deshalb lässt sich der Verein, wenn sich ein Trainer vorstellt, ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. „Ohne geht gar nichts. Das ist für uns ein K.o.-Kriterium“.

Füchse gehen als Titelverteidiger in die 15. Reinickendorfer Bezirksmeisterschaft

Reinickendorf. Am Sonntag, 21. Juli veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft (AG) Reinickendorfer Fußballvereine ihre 15. Bezirkspokal2013 WebBezirksmeisterschaft für alle Fußballklubs des Bezirks. Die Füchse gehen als Titelverteidiger ins Rennen und gelten neben dem VfB Hermsdorf als Topfavorit für den diesjährigen Titelgewinn.
Auf der Sportanlage an der Göschenstraße werden sich acht Teams von 10 Uhr an in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale und Finale streiten. In der Gruppe A treten die Füchse, der Nordberliner SC, der BFC Alemannia 90 und der FCK Frohnau an. In der Gruppe B treffen der VfB Hermsdorf, der Frohnauer SC, der 1. FC Lübars und der RFC Liberta aufeinander.
Von allen zwölf Reinickendorfer Vereinen wurden die beiden Berlin-Ligisten, die Füchse und der VfB Hermsdorf, gesetzt. Die zum Zeitpunkt der Auslosung bestplatzierten Landesligisten, der Nordberliner SC, der mittlerweile auch in die Berlin-Liga aufgestiegen ist, und der Frohnauer SC waren ebenfalls automatisch für die Finalrunde qualifiziert. Die restlichen acht Klubs mussten im Vorfeld Ausscheidungsspiele austragen: Dabei kamen Alemannia, der RFC Liberta und der 1. FC Lübars kampflos weiter. Arminia Heiligensee hatte verzichtet, weil man der Mannschaft nach Abschluss der Saison eine dreiwöchige Ruhepause gönnen wollte. Der SC Borsigwalde sagte ebenfalls ab, weil sich das Team zurzeit in einem Trainingslager befindet. Und da Concordia Wittenau und der 1. FC Lübars für ihr Ausscheidungsspiel keinen geeigneten Termin finden konnten, entschied das Los – und zwar zugunsten des 1. FC Lübars. Lediglich der FCK Frohnau und Normannia 08 konnten die Qualifikation sportlich regeln: die Frohnauer siegten mit 4:2.

Kaderplanungen bei den Spreefüxxen gehen voran

Bloedorn1 WebReinickendorf. Trotz Ferienzeit dreht sich das Personalkarussell bei den Handballerinnen der Füchse Berlin, auch Spreefüxxe genannt, vor Beginn der neuen Saison in der 2. Bundesliga im September auf Hochtouren.
Für Managerin Britta Lorenz und Trainer Dietmar Rösicke bleibt keine Zeit zum Durchatmen: Nach Maria Bohle, Steffi de Beer und Birgit Leib ist Sandra Woycieszack die vierte Spielerin, die die Spreefüxxe definitiv verlassen wird: Die 28-jährige Rückraumspielerin beendet aufgrund zahlreicher Verletzungen und immer wiederkehrender gesundheitlicher Probleme ihre Karriere.
Anna Eber, Saskia Weisheitel und Anna Blödorn hingegen haben ihre Verträge bei den Füchsen verlängert: Die 23-jährige Saskia Weisheitel, die erst zur abgelaufenen Spielzeit zu den Berlinerinnen gestoßen war, konnte sich speziell in der Rückrunde der abgelaufenen Saison als Kreisläuferin durchsetzen und lieferte zum Teil großartige Leistungen ab.

16 Fußballteams streiten um den Pokal des Bezirksbürgermeisters

Charlottenburg-Wilmersdorf. Zum mittlerweile 12. Mal wird in diesen Tagen wieder der Fußball-Bezirkspokal ausgespielt. Von BezirkspokalCh W1 WebMittwoch, 17. Juli bis Sonntag, 28. Juli treten 16 Mannschaften an, um sich den Wanderpokal des Bezirksbürgermeisters Reinhard Naumann zu sichern.
Zu den Favoriten zählen auch in diesem Jahr wieder die Berlin-Ligisten TuS Makkabi, der als Titelverteidiger ins Rennen geht, der Berliner SC und der 1. FC Wilmersdorf. Außenseiterchancen haben die Landesligisten CFC Hertha 06 und der SC Charlottenburg. Entscheidend wird sein, ob die Teams in Bestbesetzung auflaufen werden und wollen. Zum einen wird den Trainern der eine oder andere Urlauber fehlen – zum anderen stellt sich auch in diesem Jahr wieder die Frage, wie ernst der Bezirkspokal von den einzelnen Teams genommen wird. Insbesondere die Duelle mit den Mannschaften aus der gleichen Spielklasse können eine gute und ernsthafte Vorbereitung auf die neue Spielzeit bedeuten. Andererseits haben einzelne Teams in den letzten Jahren die Saisonvorbereitung häufiger auch dazu genutzt, sich mit höher klassigen Klubs in Testspielen zu duellieren. Zum Bezirkspokal traten dann entweder die A-Junioren oder aber Reserveteams des jeweiligen Vereins an.

Drazan Tomic im Gespräch über Sport jenseits einer Profikarriere und die Ziele seines Heimatklubs

Tomic4 WebCharlottenburg. Der ehemalige Basketballprofi Drazan Tomic ist mit dem DBV Charlottenburg Deutscher Meister bei den über 35-Jährigen geworden. Grund genug, sich mit dem 83-fachen deutschen Nationalspieler, der unter anderem mit ALBA Deutscher Meister wurde, über den jüngsten Erfolg, Sport jenseits einer Profikarriere, Nachwuchsförderung und die mittelfristigen Zielsetzungen beim DBV zu unterhalten.

Mit dem DBV Charlottenburg sind Sie nach einer langen und erfolgreichen Profikarriere nun zum zweiten Mal in Folge auch Deutscher Ü35-Meister geworden. Was bedeutet Ihnen dieser Erfolg?

Drazan Tomic: Wir haben uns riesig gefreut. Einmal Sportler – immer Sportler. Deshalb waren und sind wir ehrgeizig genug, eine Meisterschaft auch gewinnen zu wollen, wenn wir daran teilnehmen. Und ganz ehrlich: Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn wir den Titel verteidigen wollen.