Fußballer vom Wittenauer SC spielen eine tolle Hinrunde

WittenauerSC3 WebWittenau. Der Wittenauer SC Concordia – im Sommer erst in die Fußball-Landesliga aufgestiegen – hat dort eine tolle Hinrunde gespielt und wird in der oberen Tabellenhälfte überwintern.
„Wir sind mit der ersten Halbserie und unserem Auftreten natürlich sehr zufrieden“, freut sich der Vorsitzende der Wittenauer, Holger Seidel. Sieben Siege, fünf Unentschieden und nur zwei Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache. Schon jetzt kann man sich im Norden sicher sein, mit dem Abstiegskampf definitiv nichts mehr zu tun zu haben. „Das soll jetzt nicht überheblich klingen: Aber uns war schon vor der Saison klar, dass wir genug Potential haben, um in der Tabelle gar nicht erst unten reinzurutschen. Das es aber so großartig läuft, hätte ich wiederum auch nicht gedacht.“
Besonders stolz macht den Vorsitzenden auch, dass sein Team in allen bisher absolvierten Spielen und gegen jeden Gegner mithalten konnte. „Auch das hätte ich so nicht für möglich gehalten. Selbst bei unserer 0:5-Niederlage in Biesdorf haben hinterher alle gesagt, dass auch ein Remis absolut in Ordnung gegangen wäre.“

Wilmersdorf gewinnt letztes Spiel der Hinrunde – und doch rumort es in der Mannschaft

Wilmersdorf. Es hätte so schön sein können: Die Fußballer vom 1. FC Wilmersdorf haben am Sonntag, 8. Dezember das letzte Michels2 WebSpiel vor der Winterpause in der Berlin-Liga gegen den TSV Rudow mit 3:2 (1:2) für sich entschieden. Und doch war Coach Michael Michels, der sich nach dem Schlusspfiff noch riesig gefreut hatte, wenige Minute später im Gespräch sehr nachdenklich. Denn im Team der Wilmersdorfer rumort es.
Doch der Reihe nach: Gegen starke Rudower und auf einem schwierig zu bespielenden Kunstrasen auf dem Sportplatz am Volkspark bewiesen die Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit Moral und drehten den Rückstand zur Halbzeit noch in einen Sieg. Der 1. FC war durch Efraim Gakpeto (12. Minute) früh in Führung gegangen. Doch der TSV schlug durch Dennis Cuhls (14.) und Timo Kzionzek (23.) umgehend zurück. Nach der Pause drehten die Rot-Schwarzen die Partie dann innerhalb von nur zwei Minuten: Zunächst traf Manuel Lenz mit einer Bogenlampe, die eigentlich eine Flanke werden sollte und sich unhaltbar für TSV-Torwart Christopher Ottho ins lange Eck gesenktk hatte (67.), zum Ausgleich. Und nur 120 Sekunden später erzielte Dennis Arndt den umjubelten Siegtreffer. „In der zweiten Halbzeit stand eine richtig gute Truppe auf dem Platz, die gewillt war, dieses Spiel zu drehen. Und die Jungs haben das dann ja auch geschafft“, freute sich Michels.

Basketballer vom Tiergarten ISC gewinnen in Hermsdorf

TISC1 WebTiergarten. Die Basketballer vom Tiergarten ISC 99 sorgen in der 2. Regionalliga Ost weiter für Furore: Auch das Nachholspiel beim VfB Hermsdorf am Mittwoch, 27. November konnte der Aufsteiger mit 62:53 für sich entscheiden.
„In Hermsdorf gewinnt man für gewöhnlich nicht so einfach“, freute sich ISC-Coach Zafer Ilhan nach der Partie. „Die sind ein harter Brocken und haben ein erfahrenes Team. Hier haben schon ganz andere Mannschaften verloren. Deshalb sind wir über diesen Sieg richtig glücklich.“ Ausschlaggebend für den Erfolg war eine taktische Umstellung des Trainers, zu der er in den Schlussminuten gezwungen war: Weil einige seiner Spieler Foulprobleme hatten, stellte Ilhan auf Zonenverteidigung um. Von da an trafen die Hermsdorfer so gut wie keinen Korb mehr – der TISC hingegen lief einen Schnellangriff nach dem anderen und sicherte sich in der Schlussphase einen letztlich nicht unverdienten Sieg.

Basketballer vom VfB Hermsdorf patzen gegen den Aufsteiger

Hermsdorf. Die Basketballer vom VfB Hermsdorf haben ein Nachholspiel der 2. Regionalliga Ost gegen Tiergarten ISC 99 verloren.VfBH4 Web In heimischer Halle im Place Moliére musste sich der VfB am Mittwoch, 27. November dem Aufsteiger mit 53:62 geschlagen geben.
„Dieses Spiel dürfen wir nicht verlieren“, haderte VfB-Coach Moritz Aleithe nach der Partie. Als wesentlichen Grund für diese Niederlage machte der Trainer die Zonenverteidigung des Gegners zum Ende des Spiels aus, mit der sein Team überhaupt nicht klar gekommen sei: „Wir haben gegen die Zone keinen einzigen Wurf von draußen getroffen.“ Mit vielen schnellen Gegenstößen – so genannten Fast Breaks – konnte der Gast aus Mitte daraus Kapital schlagen und einen Sechs-Punkte-Rückstand im letzten Viertel noch in einen Sieg ummünzen. „Wenn man 62 Punkte zulässt, dann kann man – eine vernünftige Offensivleistung vorausgesetzt – so ein Spiel auch gewinnen. Das ist uns heute aber leider nicht gelungen.“ Der beste Werfer beim VfB Hermsdorf war Serge Lopez Nünez mit 16 Zählern. Armin Willemsen erzielte 12, Friedrich Siegfried Lennartz 11 Punkte.

Nordberliner SC verliert deutlich beim SV Tasmania

Heiligensee. Die Fußballer vom Nordberliner SC haben das letzte Auswärtsspiel des Jahres deutlich verloren: Am ersten Advent unterlag die Mannschaft aus Heiligensee beim SV Tasmania Berlin deutlich mit 2:5 (1:1).
„Heute haben wir viel Lehrgeld bezahlen müssen“, haderte NSC-Coach Hans-Joachim Gehrmann nach der Partie im Neuköllner Werner-Seelenbinder-Sportpark. „Das hört sich bei diesem doch recht deutlichen Ergebnis vielleicht komisch an: Aber mit ein wenig mehr Glück kann dieses Spiel auch unentschieden ausgehen.“ Ausschlaggebend war die 30. Spielminute, als Frans von der Aue wegen Meckerns von Schiedsrichter Sebastian Hornig des Feldes verwiesen worden war. „Um das ganz klar zu sagen: Wir haben hier heute nicht wegen des Schiedsrichters verloren – das wäre mir viel zu einfach. Wir haben uns vielmehr zu dumm angestellt“, erklärte Gehrmann ohne Umschweife. Von der Aue war gefoult worden und mit einer blutenden Kopfwunde liegen geblieben. Der Schiedsrichter aber ließ die Partie weiterlaufen, woraufhin sich von der Aue beschwerte und die gelb-rote Karte sah. „Wenn man die Vorgeschichte dieser gelb-roten Karte mal außer Acht lässt, dann war sie Regelkonform. Wer meckert und schon Gelb hat, sieht Gelb-Rot. Und das nenne ich eine Dummheit.“