Korbjäger aus dem Bezirk dominieren bei den School-Finals

Streetball Neukoelln1 WebNeukölln. Beim ersten von vier Vorentscheiden der diesjährigen School-Finals-Berlin, dem Streetball-Event der Hauptstadt, im Eisstadion Neukölln am Dienstag, 28. Mai haben die Streetballer aus dem Bezirk ganz groß aufgetrumpft: Allein 17 Teams aus neun Neuköllner Schulen qualifizierten sich für die Endrunde, die am Donnerstag, 13. Juni von 9 Uhr an im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf ausgetragen wird.
Auch drei Teams der Hermann-Sander-Schule, die insgesamt mit rund 20 Schülern angetreten waren, schafften den Sprung ins Finale. Doch für ihren ehrenamtlichen Betreuer Eckhard Templiner, übrigens Ehemann der Schulleiterin, geht es auch bei diesem Sportprojekt nicht nur ums Gewinnen: „Kinder lernen beim Sport sehr früh und viel. Eine der ersten und vermutlich wichtigsten Erfahrungen ist, dass man auch mal verlieren kann – im Sport wie im Leben. Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass man aus Niederlagen viel mehr lernt als aus Siegen“, sagt der ehemalige Leistungssportler, Basketballer und Leichtathlet. Insbesondere im „Brennpunkt-Bezirk“ Neukölln – wie Templiner ihn nennt – sei es für Kinder immens wichtig, früh mit Sport in Berührung zu kommen: „Disziplin, Ordnung und Fairness sind die Schlagworte, um die es im Sport primär geht.“

Freie Demokratische Wohlfahrt veranstaltet ihre 5. Bolzplatz-Liga

Reinickendorf. Endlich Ferien, aber keinen Plan was man machen soll? Kein Problem! Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Bolzplatzliga2013 WebBerlin sind herzlich eingeladen, an der Bolzplatz-Liga teilzunehmen. Als Hauptpreis winken den Turniersiegern Eintrittskarten für den Heidepark in Soltau.
Jungen Menschen, Mädchen und Jungen, im Alter von zwölf bis 25 Jahren, die in den Sommerferien zu Hause bleiben und von akuter 
Langeweile bedroht sind, bietet die Freie Demokratische Wohlfahrt (FDW) Reinickendorf eine sportliche Alternative: Gestartet wird die Bolzplatz-Liga auf dem Sportplatz Scharnweberstraße / Ecke Uranusweg am Freitag, 21. Juni um 16 Uhr. Jedes Team besteht aus 10 Kickern, also aus fünf Feldspielern, einem Torwart und bis zu vier Ersatzleuten. Gespielt wird in zwei Altersklassen. „Wir hatten bisher Teams aus Reinickendorf, Friedrichshain, Kaulsdorf und Spandau mit dabei“, erläutert Andreas Otto, Vorsitzender des Bezirks- und des Landesverbandes der FDW. „Es wäre schön, wenn wir mit dieser Idee noch mehr junge Menschen in noch mehr Bezirken erreichen könnten.“  

TSV Rudow gewinnt Fußball-Derby beim SV Tasmania

TSVRudow bei Tasmania5 WebRudow. Kurz nach dem Schlusspfiff der Berlin-Liga-Partie zwischen dem SV Tasmania und dem TSV Rudow am Sonntag, 26. Mai im Werner-Seelenbinder-Sportpark war der Jubel bei den Gästen aus dem Süden schier grenzenlos: Nach dem 3:2-Erfolg darf die Truppe um Trainer Thorsten Beck wieder vom Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse träumen.
„Meine Mannschaft hat heute wirklich eine tolle Moral bewiesen“, freute sich Coach Beck. „Wenn man in so einem wichtigen Spiel, in dem es für uns eigentlich schon um Alles oder Nichts ging, kurz nach der Pause mit 1:2 in Rückstand gerät, dann kommen nur ganz wenige Teams doch noch mal zurück.“
Vor rund 120 Zuschauern, darunter zahlreiche Rudower Anhänger, hatte Vahit Engin den SV Tasmania in Führung geschossen, bevor Timo Kzionek mit einem Elfmeter noch vor der Halbzeit den Ausgleich erzielten konnte. Kevin Gempf traf zum 2:1 für den Gastgeber, bevor erneut Kzionek mit zwei tollen Freistoßtoren den Sieg für die Rudower sicher stellte. „Dieser Erfolg ist auch sehr wichtig für unsere Moral: Hätten wir verloren, wäre der Klassenerhalt zwar rechnerisch noch möglich gewesen. Aber ob die Jungs dann noch daran geglaubt hätten, wage ich zu bezweifeln.“

SV Tasmania verliert Fußballderby gegen TSV Rudow

Neukölln. Abdou-Rahman Njie war sprachlos. Der Trainer vom SV Tasmania hatte soeben mit ansehen müssen, wie sein Team SVTasmania gegen TSVRudow5 Webdas Derby der Berlin-Liga gegen den TSV Rudow trotz einer 2:1-Führung doch noch aus der Hand gegeben und mit 2:3 verloren hatte. Durch diese Niederlage am Sonntag, 26. Mai im Werner-Seelenbinder-Sportpark muss Tasmania doch noch um den Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse bangen. Mann des Tages war Rudows Timo Kzionek, der alle drei Treffer für den Gast erzielt hatte.
Dabei war Tasmania zweimal, zu Beginn des Spiels durch Vahit Engin und kurz nach der Halbzeit durch Kevin Gempf, in Führung gegangen. Doch zwei tolle Freistoßtore Kzioneks in der Schlussphase drehten die Partie.
„Wir haben heute mehrere leichtfertige individuelle Fehler gemacht, die eiskalt bestraft worden sind“, analysierte Njie, nachdem er sich zunächst eine Zeit lang zurückgezogen hatte, um das soeben Erlebte zu verarbeiten. „Zum einen haben wir weder in der ersten Halbzeit noch kurz nach dem 2:1 eine der weiteren sich uns bietenden Torchancen genutzt, um den Sack endgültig zuzumachen.“ Njie hatte schon häufiger in dieser Saison die mangelnde Chancenverwertung seines Teams beklagt. „Und dann begehen wir in der Schlussphase solch unnötige Fouls, obwohl wir wissen, dass Rudow einen tollen Linksfuß hat, der so ein Ding auch schon mal aus 30 Metern im Tor versenken kann.“
Rund 120 Zuschauer hatten bei strömendem Regen ein spannendes Derby gesehen, bei dem es um sehr viel ging: Mit einem Sieg hätte Tasmania einen riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können – Rudows Abstieg wäre vielleicht schon besiegelt worden.

DBV Charlottenburg kooperiert mit TuS Lichterfelde und träumt von der 2. Basketball-Bundesliga

DBVCharlottenburg U14 1 WebCharlottenburg. Die U14-Basketballer vom DBV Charlottenburg haben beim Hermut-Weber-Cup an Pfingsten nur den achten und letzten Platz belegt. Das hochklassig besetzte Turnier gewann der TuS Lichterfelde im Finale gegen BSL San Lazzaro aus Italien. „So ein Turnier mit so guten Gegnern ist für unsere jungen Spieler eigentlich ihre erste große Prüfung. Entsprechend aufgeregt waren sie. Und dafür haben sie es – speziell zum Ende – doch ganz ordentlich gemacht“, resümiert Heiko Mehnert, Vorsitzender des DBV Charlottenburg.
Der Jahrgang der unter 14-Jährigen sei eine wichtige Altersklasse, weil man hier schon feststellen könne, ob und wie sehr das Talent, ein guter Basketballspieler zu werden, ausgeprägt ist. Ohnehin ist die Nachwuchsarbeit beim DBV das Herzstück des Klubs: Rund zwei Drittel der zurzeit 350 Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Mit der U19 in der NBBL und der U17 in der JBBL spielen zwei Nachwuchsteams in der Bundesliga. „Für die Entwicklung dieser Jungs ist es wichtig und gut, sich regelmäßig mit den besten Spielern ihres Alters bundesweit zu messen. Nur so kommen sie voran und haben mal das Zeug, auch später hochklassig zu agieren.“