„Franz-Marc Füchse“ dominieren in der Sportart Floorball

Tegel. Es sieht ein bisschen aus wie Eishockey in der Turnhalle. Es ist schnell, dynamisch und absolut körperlos. Was die rund 30 Floorball2 Webjungen Menschen in der Sporthalle der Franz-Marc-Grundschule, Treskowstraße 26-32, jeweils mittwochs und donnerstags von 16 bis 17:30 Uhr betreiben, nennt sich Floorball.
Und die „Franz-Marc Füchse“, wie sie sich nennen, sind darin richtig gut: die U13 ist dreifacher und auch amtierender Berliner Meister. Und auch ein Team der unter Elfjährigen nimmt am Ligabetrieb vom Floorball-Verband Berlin-Brandenburg teil.
„Man benötigt recht wenig, um diese Sportart zu betreiben: ein Paar Turnschuhe, einen Schläger und einen Ball“, sagt Trainerin und Erzieherin Michaela Hildebrandt, die 20 Jahre lang im Leistungsbereich Eishockey, unter anderem in der Schweiz, gespielt hat. Dort kam sie auch zum ersten Mal mit Floorball in Berührung und verspürte später den Wunsch, diesen Sport in Berlin zu etablieren. „Floorball ist ein schnelles, technisches und für Zuschauer sehr attraktives Spiel.“ Seit fünf Jahren gibt es das Projekt nun schon an der Franz-Marc-Grundschule.

Spreefüxxe beenden starke Spielzeit in der 2. Handball-Bundesliga auf Platz 7

Spreefuexxe Saisonabschluss1 WebBerlin. Mit einem 27:26-Erfolg über den BVB Dortmund haben die Handballerinnen der Füchse Berlin, auch Spreefüxxe genannt, eine tolle Spielzeit in der 2. Bundesliga mit einem Sieg zum Saisonabschluss gekrönt.
Gegen den Tabellenvierten aus Westfalen sahen rund 400 Zuschauer in der Sporthalle Charlottenburg am 11. Mai eine zerfahrene Partie. Zahlreiche technische Fehler und Unzulänglichkeiten prägten die Partie. Beste Spielerin bei den Füchsen, die kurzfristig auf Steffi de Beer und Ina Seeger verzichten mussten, war Torfrau Juliane Hedermann, die einen glänzenden Tag erwischt hatte und die Gäste mit ihren tollen Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Anna Blödorn war es vorbehalten, die Partie in letzter Sekunde mit ihrem Tor zum 27:26 zu entscheiden. Die besten Torschützen auf Seiten der Gastgeberinnen waren Bianca Trumpf mit neun, Anna Blödorn mit acht und Saskia Weisheitel mit fünf Treffern. Mit 15 Siegen, zwei Remis und elf Niederlagen landeten die Spreefüxxe nach ihrem Aufstieg in der Vorsaison in der Abschlusstabelle auf einem beeindruckenden siebten Platz.

Reinickendorfer MGC feiert rundes Jubiläum

Reinickendorf. Mit einem großen Jubiläumsturnier, zu dem nicht nur die besten Minigolfer Berlins, sondern auch viele Spieler aus Minigolf1 Webdem Bundesgebiet anreisen werden, feiert der Reinickendorfer Miniatur-Golfsport-Club (MGC) Pfingsten seinen 50sten Geburtstag.
Am Sonntag, 19. Mai beginnt das Turnier auf der Anlage an der Königshorster Straße 13a, direkt hinter der Beachhalle, um 9:30 Uhr. Am Montag, 20. Mai beginnt die Veranstaltung bereits um 9 Uhr. Minigolf-Interessierte und die, die es werden wollen, sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.
Im Jahr 1963 wurde zunächst der MGC Schäfersee gegründet, der 2009 mit dem Reinickendorfer MGC und der Minigolf-Welt, damals gegenüber der Borsighallen beheimatet, fusionierte. „Wir hatten damals alle nur eine Hand voll Mitglieder. Und um das Überleben jedes einzelnen Klubs zu sichern, war eine Fusion eigentlich unumgänglich“, erklärt MGC-Kassenwart Stefan Deider.

SC Charlottenburg hält in der Fußball-Landesliga Anschluss

SCC Stern3 WebCharlottenburg. Die Fußballer vom SC Charlottenburg bleiben durch einen souveränen 4:1-Erfolg über Stern Marienfelde am Sonntag, 5. Mai dem Spitzenreiter der Landesliga Sparta Lichtenberg weiter auf den Fersen und dürfen nach wie vor vom Aufstieg in die Berlin-Liga, die höchste Spielklasse der Hauptstadt, träumen.
„Wir hätten es heute eigentlich schon in den ersten 15 Minuten richten können“, erklärte SCC-Trainer Bernd Upmeier nach Spielschluss. „Da hätten wir drei oder vier Tore machen müssen. Und das Spiel wäre schon früh entschieden gewesen.“ Dem SCC merkte man über weite Strecken an, dass mit Simon Raimund und Patrick Upmeier zwei Akteure verletzungsbedingt fehlten, die im Spiel der Charlottenburger für gewöhnlich eine wichtige Achse bilden. Da kurzfristig auch Angreifer Lucas Jokisch krankheitsbedingt absagen musste, war Coach Bernd Upmeier gezwungen, einige Umstellungen vorzunehmen. „Es ist ganz normal, dass Spieler, die einige Wochen nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen, Anpassungsprobleme haben. Allerdings hat das heutige Spiel auch gezeigt, dass es gut und wichtig ist, einen breiten und sehr ausgeglichenen Kader zu haben.“ Die Tore für den SCC im heimischen Mommsenstadion erzielten Maximilian Woiczikowsky, Linus Grund und der eingewechselte Marco Wolff, der zweimal traf. Für Stern war Martin Lorenz erfolgreich.

ASV Moabit erreicht entscheidendes Spiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga

Moabit. Die Basketballerinnen vom ASV Moabit haben durch einen 66:62-Erfolg über die Chemcats Chemnitz im Play-off-Finale ASVMoabit-Chemnitz2 Webder 2. Bundesliga Nord zum 1:1 ausgeglichen und somit ein drittes und entscheidendes Spiel um den Aufstieg in die 1. Bundesliga erreicht.
Ausschlaggebend für den Erfolg in einer rappelvollen Sporthalle Moabit am Sonnabend, 4. Mai war vor allem eine beeindruckende Teamleistung. „Was in diesem Moment passiert, ist unglaublich und sehr schön“, freute sich ASV-Coach Timur Topal kurz nach Spielschluss, als der tosende Applaus von den Rängen noch längst nicht verstummt war. „Meine Mannschaft hat tapfer gekämpft, großartig zusammengehalten und sich das dritte und entscheidende Spiel in Chemnitz verdient.“ Die Schlüssel zum Erfolg für den ASV Moabit waren eine gute Zonenverteidigung, eine gute Trefferquote und eine deutliche Rebound-Überlegenheit: Insgesamt sicherten sich die Moabiter Damen 45 zweite Bälle – die Chemnitzerinnen nur 31.
Dabei konnte Timur Topal noch nicht einmal auf seine besten Spielerinnen zurückgreifen: Topscorerin Daniela Vogel hatte sich kurz vor Beginn des Play-off-Finales den kleinen Finger gebrochen und wird in dieser Saison nicht mehr eingreifen können. Und am Sonnabend musste Henriette Vogel zu allem Überfluss mit einer ausgekugelten Schulter bereits nach wenigen Minuten das Spielfeld verlassen. Und dennoch triumphierte am Ende der ASV. Erfolgreichste Werferinnen bei den Gastgebern waren Noémie Rouault mit 17, Lena Gohlisch mit 14 und Patricia Broßmann mit 13 Punkten.