VfB-Kicker verlieren Spiel und hadern mit Entscheidung des Fußballverbandes

Hermsdorf. Noch Minuten nach dem Schlusspfiff der Berlin-Liga-Partie am 7. April zwischen dem 1. FC Wilmersdorf und dem VfBVfBHermsdorf2 Web Hermsdorf war Gäste-Coach Jörg Schmidt aufgebracht.
Nicht nur, dass sein VfB trotz Überzahl durch ein Tor von Wilmersdorfs Tanju Demirkol in der letzten Spielminute mit 0:1 verloren und der Schiedsrichter zudem einen regulären Treffer der Hermsdorfer aberkannt hatte. Auch die Entscheidung des Berliner Fußballverbandes (BFV), die Saison um 14 Tage zu verlängern, brachte den Coach auf die Palme. Aufgrund der schlechten Witterung der letzten Wochen und den daraus resultierenden zahlreichen Spielabsagen sah sich der BFV zu dieser Entscheidung gezwungen. Allerdings wurden die Vereine in den Diskussionsprozess nicht mit einbezogen, sondern über diesen Sachverhalt lediglich informiert. Das Problem: Für genau diesen Zeitraum haben die erste und die zweite Mannschaft des VfB ihre Saisonabschlussfahrt gebucht. „Das kann nicht sein, dass die hohen Herren vom Verband so eine Entscheidung treffen, ohne auch nur einmal mit uns Rücksprache zu halten“, war Schmidt entsprechend angesäuert. „Es ist doch völlig normal, dass man ein halbes Jahr vorher so eine Reise bucht. Wir sind Amateure – ein Großteil meiner Spieler Schüler und Studenten. Wer soll das bezahlen?“

1. FC Wilmersdorf schlägt VfB Hermsdorf mit 1:0

1.FCWilmersdorf-Hermsdorf1 WebWilmersdorf. Nach unendlich vielen Generalabsagen des Berliner Fußballverbandes (BFV) aufgrund nicht bespielbarer Sportplätze, konnten am Sonntag, 7. April endlich wieder einige Fußballspiele durchgeführt werden. So bezwang der 1. FC Wilmersdorf den VfB Hermsdorf im Duell der Berlin-Liga mit 1:0.
Goldener Torschütze war der erst kurz zuvor eingewechselte Tanju Demirkol, der auf Vorlage von Timo Bruckmann den Ball in der buchstäblich allerletzten Spielminute mit dem Kopf in die Maschen des Gästetores setzte – zu einem Zeitpunkt, als eigentlich niemand mehr mit einem Tor gerechnet hatte.
„In den letzten vier Wochen konnten wir aufgrund der widrigen Bedingungen nur in der Halle trainieren. Das haben wir intensiv und hart getan. Wenn man dann aber aus einer kleinen Halle wieder auf den großen Platz kommt, ist klar, dass es kein schönes Spiel geben würde“, resümierte Wilmersdorfs Coach Michael Michels kurz nach dem Schlusspfiff. Und da der VfB Hermsdorf zudem ein Team ist, das tief steht und sein Heil in langen Bällen und Kontern sucht, waren auch gute Torraumszenen Mangelware.

Über Akrobatik und die Kunst des Einradfahrens

Borsigwalde. Die Teilnahme am Internationalen Deutschen Turnfest ist für jeden Sportler ein herausragendes Ereignis. Beim Einrad4 Webdiesjährigen Event in der Metropolregion Rhein-Neckar vom 18. bis zum 25. Mai werden auch ein paar Einrad-Kids vom SC Borsigwalde am Start sein.
„Dort werden wir unter anderem bei der Abschlussveranstaltung auftreten“, freut sich Akrobatik-Trainerin Barbara Noack. „Das Turnfest ist für jeden, der mal mit dabei war, ein unvergessliches Erlebnis.“
Barbara Noack betreut zwei Angebote beim SC, in denen sich alles um die Zirkuskünste dreht: Die Akrokids treffen sich dienstags in der Sporthalle der Benjamin-Franklin-Schule, Sommerfelder Straße 5-7, von 16:30 bis 18:30 Uhr. Ob menschliche Pyramiden, Turnen am Trapez, Clownerie, Pantomime oder Jonglieren – für Mädchen und Jungen ab sieben Jahren öffnet sich die äußerst faszinierende Welt der Akrobatik. Und donnerstags können sich alle Interessierten an gleicher Stelle in der Zeit von 16 bis 19 Uhr auf dem Einrad ausprobieren. In der ersten Stunde kommen die Anfänger, später dann die Fortgeschrittenen zum Zug. Zurzeit gibt es 12 Einrad-Kids, ausnahmslos Mädchen. „Es wäre schön, wenn auch mal ein paar Jungen vorbeikommen würden“, wünscht sich die Trainerin. Einräder in unterschiedlichen Größen können bei Bedarf gestellt werden.

Von einem fünffachen Berliner Meister im Turnen

PascalDuong5 WebWittenau. Mit dem Gewinn von fünf Gold- und zwei Silbermedaillen bei den Berliner Gerätturnmeisterschaften am 23. und 24. Februar hat der 14-jährige Pascal Duong vom TSV Berlin-Wittenau nicht nur diese Titelkämpfe überragt, sondern sich zeitgleich auch für den Deutschland-Cup qualifiziert.
Dieser wird im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes 2013, das vom 18. bis 25. Mai in der Metropolregion Rhein-Neckar, in den Städten Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg stattfinden wird, ausgerichtet. Und dort mit dabei zu sein, ist für jeden Turner ein ganz besonderes Ereignis.
Duong holte bei den Berliner Meisterschaften in der Gretel-Bergmann-Sporthalle in Wilmersdorf den Mehrkampftitel in der Altersklasse der 14- und 15- Jährigen und wurde zudem Berliner Meister am Barren, am Pauschenpferd, an den Ringen und am Reck. Den Vizemeistertitel sicherte sich der gebürtige Berliner, der Zeit seines Lebens in Reinickendorf zu Hause ist, darüber hinaus am Boden und beim Sprung. „Ich versuche immer, mein Bestes zu geben. Und dieses Mal hat es für so viele Titel gereicht“, erklärt der Sohn einer deutschen Mutter und eines vietnamesischen Vaters bescheiden.

U19-Handballer der Füchse Berlin marschieren weiter Richtung Deutsche Meisterschaft

Reinickendorf. Mit einem beeindruckenden 32:21-Erfolg in der Lilli-Henoch-Sporthalle in Hohenschönhausen am 9. März haben A Junioren Fuechse1 Webdie A-Junioren der Füchse Berlin auch den Tabellenzweiten SC Magdeburg in die Schranken gewiesen. Durch den 18. Sieg im 18. Spiel der Jugendhandball-Bundesliga untermauerten die Berliner ihre Ambitionen auf den Gewinn der dritten Deutschen Meisterschaft in Folge.
„Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Zufrieden sein können wir mit der Leistung dennoch nicht. Das ist nicht unser Anspruch, ich weiß dass wir es besser können“, zeigte sich Füchse-Coach Bob Hanning nach der Partie gewohnt kritisch. Mit sehr viel Respekt agierten beide Mannschaften zunächst – entsprechend schlichen sich vor den Augen von Füchse-Profitrainer Dagur Sigurdsson technische Fehler ins Spiel ein. In dieser Phase war es vor allem Füchse-Kapitän Paul Drux, der Akzente setzen konnte. Der Rückraumspieler, der unlängst bei den Profis in der Champions-League gegen die Ungarn aus Szeged zum Einsatz gekommen war und dabei fünf Tore erzielt hatte, hielt sein Team mit drei Treffern zu Beginn im Spiel.