Deutsche Meisterschaft im Twirling wird endlich wieder in Reinickendorf ausgetragen

Reinickendorf. Nach 2007 und 2009 wird die Deutsche Meisterschaft im Majoretten- und Twirlingssport der Europäischen Twirling3 WebMajoretten Assoziation endlich wieder in Reinickendorf ausgetragen. Und das nicht ohne Grund: Allein vier Teams kommen aus dem Bezirk.
In der Sporthalle der Romain-Rolland-Oberschule werden am 23. und 24. Februar rund 150 Athletinnen und eventuell auch der eine oder andere Athlet ihr Können mit den Batonstäben und Pom Pons unter Beweis stellen. Ausrichter sind die Nordberliner Havel-Majoretten und das 1.Majorettencorps Berlin Les Amis – Die Freunde, das in diesem Jahr zudem sein 35-jähriges Bestehen feiern wird. Aber auch der VfL Tegel, der sich 2009 allein 14 Deutsche Meistertitel sichern konnte, und der TSV Berlin-Wittenau werden mit dabei sein. Unter dem Motto „Bei Freunden an der Havel“ werden sich insgesamt acht Vereine aus ganz Deutschland in 19 Kategorien im Einzel-, Doppel- und Teamwettbewerb im traditionellen und modernen Stil miteinander messen.

53. Weißer Bär von Berlin verspricht Sport der Extraklasse

WeisserBaer2013 WebBerlin. Am 9. und 10. Februar begrüßt der Fecht-Club Grunewald zum mittlerweile 53. Mal die Weltelite im Degenfechten in der Hauptstadt. Jeder Fechtsport-Interessierte weiß: es ist wieder Zeit für den „Weißer Bär von Berlin“.
Rund 250 Fechter, darunter der für Norwegen startende Bartosz Piasecki, Silbermedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen 2012 in London, haben ihr Kommen zugesagt. „Unser Teilnehmerfeld ist äußerst attraktiv“, rührte Anita Herrmann, die Präsidentin des Fecht-Clubs, die Werbetrommel. „Zwar sind zu diesem Zeitpunkt dummerweise sowohl Karneval als auch Winterferien. Ich denke aber dennoch, dass wir viele Fechtsport-Interessierte und die, die es mal werden wollen, bei uns begrüßen dürfen.“
Am Sonnabend beginnen im Horst-Korber-Sportzentrum, Glockenturmstraße 3-5, von acht Uhr an die Ausscheidungsrunden auf insgesamt 24 Bahnen – das ist weltweit einzigartig. Am Sonntag gehen ebenfalls von acht Uhr an die Wettkämpfe an gleicher Stelle weiter, bevor um 14:30 Uhr das Finale der besten vier Athleten im Kuppelsaal im Haus des Deutschen Sports, Hanns-Braun-Straße, auf dem Programm stehen wird.

TC Blau-Weiss Berlin spielt wieder 1. Bundesliga

Wilmersdorf. Riesengroßer Jubel beim TC Blau-Weiss am Grunewald: Die Hockey-Herren des Klubs sind durch einen TCBlauWeissBerlin 2013 Halle Web11:5-Auswärtssieg beim ATV Leipzig am Sonntag, 3. Februar wieder in die 1. Hallenhockey-Bundesliga aufgestiegen. Nun möchte man diesen Erfolg auch auf dem Feld wiederholen.
Die Mannen um die Trainer Alexander Stahr und Hendrik Gay zeigten in Leipzig von der ersten Minute an, dass sie die letzten noch nötigen Punkte zu Meisterschaft und Aufstieg beim Tabellenletzten und Absteiger unbedingt holen wollten. Zudem hatte die in der Messestadt grassierende Grippewelle dafür gesorgt, dass einige Spieler des ATV Leipzig gar nicht erst zur Verfügung standen. Umso erstaunlicher, dass die Gastgeber bis zur 17. Minute beim Stand von 2:2 noch gut mithalten konnten. Doch dann ging den Leipzigern im wahrsten Wortsinn die Luft aus. Die Gäste vom Grunewald spielten nun ihre Klasse aus und zogen bereits bis zur Halbzeit auf 6:2 davon. Die zweite Halbzeit war reine Formsache – der Erfolg auch in dieser Höhe verdient. Die Tore für die Berliner erzielten Robert Vill und Max Donnermeyer (jeweils 4) sowie Lukas Katterbach (2) und Timo Blobel.

Dirk Schröder ist nicht mehr Trainer beim Wittenauer SC Concordia

DirkSchroeder2013 WebWittenau. Fußball-Bezirksligist Wittenauer SC Concordia hat sich von seinem Trainer Dirk Schröder getrennt. Der ehemalige Spieler Sven Jarke wird dieses Amt bis zum Saisonende übernehmen. Doch es bleibt ein bitterer Beigeschmack. Denn die Trennung wurde nicht vom Vorstand, sondern von der Mannschaft initiiert.
„Es ist korrekt, dass wenige Tage nach einem kontroversen Gespräch, an dem Vorstand, Mannschaft und Trainer beteiligt waren, zwei Spieler auf mich zugekommen sind, um mir mitzuteilen, dass die Mannschaft nicht mehr mit dem Trainer zusammenarbeiten möchte“, bestätigte Concordias Vorsitzender Holger Seidel. Daraufhin haben Vorstand und Trainer die Trennung in einem abschließenden Gespräch vollzogen. Als Grund gaben die Spieler an, mit den Übungseinheiten des Coaches nicht mehr einverstanden gewesen zu sein. Darüber hinaus habe es unterschiedliche Auffassungen über das Saisonziel des Landesligaabsteigers gegeben: „Sowohl dem Vorstand als auch dem Trainer war zu Saisonbeginn klar, dass ein sofortiger Wiederaufstieg nur schwer zu realisieren sein würde, da wir mit Croatia, dem FC Internationale sowie den zweiten Mannschaft vom BFC Viktoria und dem Berliner AK sehr starke Konkurrenz haben würden“, erläuterte Seidel. Deshalb sei vielmehr eine Platzierung zwischen den Rängen fünf und acht realistisch gewesen. Das aber sollen große Teile der Mannschaft anders gesehen haben. Nach Abschluss der Hinrunde rangieren die Wittenauer auf Platz fünf und liegen sechs Zähler hinter einem Aufstiegsrang zurück.

Nordberliner SC sieht der Rückrunde in der Fußball-Landesliga gelassen entgegen

Heiligensee. Wenn Petrus mit Berlins Fußballern in diesem Jahr endlich mal ein Einsehen haben sollte, dann startet die Rückrunde NordberlinerSC3 Hallenturnier Webder Landesliga am 2. und 3. Februar. Beim Nordberliner SC, der erst am 10. Februar mit dem Derby beim 1. FC Lübars wieder ins Geschehen eingreifen wird, sieht man der zweiten Saisonhälfte gelassen entgegen.
„Wir haben eine gute Hinrunde gespielt und sind in der Tabelle vorn mit dabei. Deshalb freuen wir uns auch auf die Rückrunde“, erklärte SC-Coach Hans-Joachim Gehrmann am Rande des 42. Hallenturniers der Landesliga in der Schöneberger Sporthalle am Sonnabend, 19. Januar. Dort war der Nordberliner SC nach drei knappen Niederlagen gegen den Mariendorfer SV (4:5), den BSV Al-Dersimspor (1:2) und den späteren Turniersieger CFC Hertha 06 (1:3) bereits in der Gruppenphase gescheitert. „Für andere mag der Hallenfußball eine Gaudi sein. Für mich ist Karneval eine Gaudi. Wenn wir antreten, auch wenn es nur in der Halle ist, wollen wir uns vernünftig präsentieren“, stellte Gehrmann unmissverständlich klar. „Das klappt mal besser und mal weniger gut.“ Die anderen Reinickendorfer Landesligisten – der 1. FC Lübars, der BFC Alemannia 90 Wacker und der Frohnauer SC – hatten sich gar nicht erst für diese Endrunde qualifizieren können.