Handballerinnen der Spreefüxxe verlieren Duell der Aufsteiger

Charlottenburg. Die Handballerinnen der Füchse Berlin haben das Duell der Aufsteiger in der 1. Bundesliga gegen die HSG Bad Spreefuexxe TegstedtWildungen verloren: Vor rund 400 Zuschauern in der Sporthalle Charlottenburg unterlagen die Spreefüxxe am Sonnabend, 22. November gegen die Gäste aus Hessen mit 23:24 (10:14).
„Eine Partie, in der man so viele Fehler macht und so eine schlechte Trefferquote hat, verliert man normalerweise deutlicher als mit nur einem Tor“, stellte Füchse-Coach Lars Melzer nach dem Spiel enttäuscht fest. Dabei hatte der Trainer noch vor der Partie davor gewarnt, den Gegner nicht zu unterschätzen. Bad Wildungen sei spielerisch stärker, als es der Tabellenplatz suggeriere. Immerhin haben die Hessinnen bis dato nur gegen die fünf Topteams der 1. Handball-Bundesliga verloren.
Und so traten die Gäste von Beginn an sehr entschlossen auf, während sich die Füchse unheimlich schwer taten. „Wir haben uns für das letzte Spiel des Jahres sehr viel vorgenommen und viel zu wenig davon umgesetzt“, haderte Melzer. In der Defensive gingen die Spreefüxxe nicht aggressiv genug zu Werke und ermöglichten es den Gästen, zu einfachen Torabschlüssen zu kommen. Julia Plöger im Füchse-Tor bot zwar eine gewohnt gute Leistung, konnte aber auch nicht verhindern, dass Bad Wildungen schnell mit drei Toren in Führung gegangen war und den Vorsprung – wenn am Ende auch nur hauchdünn – über die gesamte Spielzeit nicht mehr abgab. Als der für seine Ruhe und Sachlichkeit bekannte Melzer während der Pressekonferenz etwas naiv gefragt wurde, ob denn sein Team speziell in der Anfangsphase nicht auch etwas Pech gehabt habe, reagierte der Coach ein wenig ungehalten: „So etwas wie Pech gibt es in der 1. Bundesliga nicht. Alles was nicht funktioniert hat, haben wir uns letztlich selbst zuzuschreiben.“

Verletzungspech bremst VfB Hermsdorf aus – Trainer Krakowski dennoch optimistisch

Hermsdorf. Der VfB Hermsdorf, derzeit die Nummer eins im Reinickendorfer Fußball, steckt in der Berlin Liga, der höchsten Spielklasse der Hauptstadt, in der unteren Tabellenhälfte fest. Und obwohl die Truppe um Trainer Sascha Krakowski massiv vom Krakowski WebVerletzungspech gebeutelt ist, lässt der Coach das als Ausrede nicht gelten. Sportjournalist Michael Nittel sprach mit dem Trainer über die derzeitige Situation.

Wenn man die Tabelle als Maßstab nimmt, könnte man davon ausgehen, dass Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf unzufrieden sind. Dem ist aber nicht so, oder?

Sascha Krakowski: Mit der Lernbereitschaft meiner jungen Mannschaft, ihrem Engagement und dem Großteil der gezeigten Leistungen bin ich zufrieden. Nur mit der Punkteausbeute nicht – das ist korrekt.

Sie haben zurzeit viele verletzte Spieler. Ist das der Hauptgrund für das bisherige Abschneiden?

Sascha Krakowski: Ich denke schon. Ich habe einen Kader von 26 Akteuren. Zum letzten Spiel standen mir aber nur zwölf Spieler zur Verfügung. Und aufgrund der vielen verletzten, vor allem erfahrenen Spieler wie Oliver Münchow, Lenz Rumöller oder Christopher Kolodzeycik hatte meine Mannschaft vom 4. bis zum 11. Spieltag einen Altersdurchschnitt von unter 22 Jahren. Von diesen Jungs können wir nicht erwarten, dass sie die Gegner der Berlin-Liga an die Wand spielen. Aber wir werden nicht Jammern oder den Kopf in den Sand stecken.

Basketballer vom DBV / TuS Li fahren ersten Heimsieg ein

DBV-RedDragons2 WebCharlottenburg. Die Basketballer vom DBV Charlottenburg / TuS Lichterfelde haben am Sonnabend, 15. November in der Regionalliga Nord die WSG Königs Wusterhausen mit 83:76 besiegt und den ersten Heimsieg in dieser Saison eingefahren.
„Ausschlaggebend für unseren Erfolg war heute in erster Linie, dass wir deutlich ausgeglichener waren als unser Gegner und wesentlich mehr Punkte durch unsere Bankspieler erzielen konnten“, freute sich Coach Jan Eichberger nach der Partie in der Sporthalle Schillerstraße. Allein 45 Zähler zum Erfolg steuerten die Akteure bei, die zu Spielbeginn nicht auf dem Parkett gestanden hatten. „In Phasen der ersten Halbzeit hat mir unsere Verteidigung sehr gut gefallen“, erläuterte Eichberger. „Nach der Pause hatten wir allerdings einige Probleme bei den Rebounds. Da haben wir uns einfach nicht belohnt, obwohl wir vorher gut verteidigt hatten.“ Deshalb blieb die Partie auch bis zum Ende offen, obwohl man eigentlich zu keiner Zeit das Gefühl haben musste, dass die Berliner am Ende nicht als Sieger das Parkett verlassen würden.

Ultimate Frisbee Winterliga macht Station in Reinickendorf

Reinickendorf. Wer rasante und dynamische Sportarten liebt, sollte am Sonntag, 23. November in der Zeit von 10 bis ca. 20 Uhr Ultimate NOV 2014 Webmal in der Sporthalle der Carl-Benz-Oberschule, Frohnauer Straße 69-71, in Hermsdorf vorbeischauen. Dort gastiert die Winterliga Berlin-Brandenburg im Ultimate Frisbee – weit mehr als nur eine Trendsportart, bei der das Zuschauen und Mitmachen gleichermaßen Spaß bereiten.
„Wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit, macht man halt einfach drinnen weiter.“ Unter diesem Motto ist Ende Oktober die mittlerweile 7. Winterliga Berlin-Brandenburg gestartet. 44 Teams, so viele wie niemals zuvor, treten in den so genannten Divisionen Mixed, Women und Open gegeneinander an. Die teilnehmenden Mannschaften kommen aus ganz Berlin. Darüber hinaus nehmen aber auch jeweils ein Team aus Babelsberg, Potsdam, Rostock und Magdeburg teil.

TC Blau Gold veranstaltet Dancecamp für Einsteiger und Profis

Mabuse WebTegel. Der TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 veranstaltet am Sonnabend und Sonntag, 15. und 16. November ein Dancecamp für Einsteiger und Profis.
In insgesamt zehn Themen-Workshops im Spiegelsaal des TC Blau-Gold, Hatzfeldtallee 29, bieten renommierte Trainerinnen und Trainer einen Einblick in die Welt des Tanzens. Der Stargast in diesem Jahr ist Ekaterina Leonova, die an beiden Tagen jeweils einen Workshop zu den Themen „Latein“ und „Standard“ anbieten wird. Die 27-jährige, russische Tänzerin, aus der Fernsehshow „Let´s Dance“ einem größeren Publikum bekannt, ist ausgebildete Tanzpädagogin. Ihr gelang im Jahr 2012 mit ihrem Tanzpartner Paul Lorenz mit dem Sieg beim World Cup in Malaysia auch der internationale Durchbruch.