CFC Hertha 06 bleibt hinter den Erwartungen zurück

CFC Anfang WebCharlottenburg. Der CFC Hertha 06, als Topfavorit auf den Aufstieg in die Saison der Fußball-Landesliga gestartet, ist auf dem Boden der Realität angekommen: Nach Abschluss der Hinrunde belegt die Truppe von der Brahestraße nur Platz sieben.
Doch in der Winterpause haben die Charlottenburger noch einmal kräftig aufgerüstet: Fünf neue Spieler sollen dabei helfen, das Saisonziel doch noch zu erreichen. Der prominenteste Neuzugang unter ihnen ist Torjäger Mehmet Aydin, der vom Oberligisten Lichtenberg 47 zum CFC wechselt. In der vergangenen Spielzeit hatte Aydin, damals noch im Trikot des Spandauer SV (SSV) unglaubliche 66 Tore erzielt. Ausschlaggebend für diesen überraschenden Transfer war, dass die Herthaner dem 25-Jährigen einen Ausbildungsplatz besorgen konnten. Außerdem hat Aydin schon beim SSV unter Coach Murat Tik gespielt und ist von der Arbeit des 39-jährigen Trainers überzeugt.

Spreefüxxe sind ein heißer Aufstiegskandidat

Reinickendorf. Nach einem großartigen Saisonstart haben sich die Handballerinnen der Füchse Berlin, im Volksmund auch VivienSchwarz WebSpreefüxxe genannt, zu einem heißen Anwärter auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga gemausert. Oder doch nicht? Zumindest die Managerin Britta Lorenz dämpft die Euphorie.
Aber der Reihe nach: In der 2. Bundesliga hat sich eine Spitzengruppe aus fünf Teams formiert, die sich schon jetzt, nach knapp der Hälfte der Saison, vom restlichen Teilnehmerfeld weit abgesetzt haben. SVG Celle, BSV Sachsen Zwickau, HSG Bad Wildungen, BVB Dortmund und die Füchse Berlin – so heißen die Favoriten. Einer dieser Klubs wird definitiv in die 1. Handball-Bundesliga aufsteigen. Und die Spreefüxxe haben sich in der Weihnachtspause noch einmal hochkarätig verstärkt: Natalie Augsburg wechselt vom Champions-League-Teilnehmer HC Leipzig in die Hauptstadt. Damit sind die Füchse das einzige Team der 2. Bundesliga, das zwei Nationalspielerinnen in seinem Kader hat. Sowohl die 30-jährige Außenspielerin Augsburg als auch die gleichaltrige Rückraumspielerin Christine Beier nahmen mit dem deutschen Team im Dezember an der Weltmeisterschaft in Serbien teil und erreichten dort immerhin das Viertelfinale.

Handballerinnen der Spreefüxxe belohnen sich mit einem Punkt

Fuexxe1 WebCharlottenburg. Die Zuschauer in der Charlottenburger Sporthalle waren restlos begeistert, als am Sonnabend, 4. Januar gegen 21 Uhr für das Spiel der 2. Handball-Bundesliga der Füchse Berlin gegen die SG 09 Kirchhof die Schlusssirene erklang. Nach einer tollen Aufholjagd hatten die Spreefüxxe beim 27:27 (8:15)-Remis immerhin noch einen Punkt in der Hauptstadt behalten.
Danach sah es allerdings über weite Strecken der Partie und vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt nicht aus: Gegen eine starke und vor allem aggressive Verteidigung der Gäste aus Hessen taten sich die Berlinerinnen unglaublich schwer. Mit zu wenig Ideen und noch weniger Durchschlagskraft agierten die Spreefüxxe in der Offensive. Mit der mageren Ausbeute von acht Treffern und einem Sieben-Tore-Rückstand ging es in die Kabinen. Zu diesem Zeitpunkt war den Spreefüxxen die einmonatige Spielpause deutlich anzumerken.

Hockey-Herren vom TC Blau Weiss Berlin verlieren Derby

Wilmersdorf. Mit hängenden Köpfen verließen die Herren vom TC Blau Weiss Berlin am Sonnabend, 4. Januar das Parkett der BW TuS1 WebWerner-Ruhemann-Sporthalle. Soeben hatten sie das Derby in der 1. Hallenhockey-Bundesliga gegen den TuS Lichterfelde deutlich mit 6:11 (4:5) verloren.
„Das war heute eine verdiente Niederlage, weil wir einfach viel zu viele individuelle Fehler gemacht gaben“, musste Blau Weiss-Coach Alexander Stahr kurz nach dem Ende der Partie eingestehen. Dabei waren die Mannen vom Grunewald gut aus den Startlöchern gekommen und hatten nach Toren von Robert Vill, Clemens Stahr und Timo Blobel nach einer Viertelstunde mit 3:1 geführt. „Danach hatten wir ein paar – wie ich finde – unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter gegen uns. Unter dem Strich waren es aber unsere eigenen Fehler, die den Gegner zurück ins Spiel gebracht haben.“

Fußballer vom 1. FC Lübars sind die Überraschung der Rückrunde

1.FCL1 WebLübars. Einen entspannten Jahreswechsel erlebten die Verantwortlichen vom 1. FC Lübars. Grund ist eine starke Hinrunde in der Fußball-Landesliga, wie sie, vor allem bei den personellen Turbulenzen des Sommers, nur die kühnsten Optimisten erwartet hätten – und vielleicht noch nicht einmal die.
„Natürlich sind wir im Verein wahnsinnig stolz darüber, nach 15 Spieltagen so gut da zu stehen“, freut sich der Vorsitzende Michael Reinke. Die Lübarser überwintern mit acht Siegen, zwei Remis und nur fünf Niederlagen auf Platz sechs. Und dabei galt das Team aus dem Norden bei vielen Fachleuten als Abstiegskandidat Nummer eins. Zur Erinnerung: Zunächst verließen im Sommer Trainer Karsten Steffan und nicht weniger als sieben Stammspieler den Klub in Richtung Wittenauer SC. Dann entschied sich zu allem Überfluss auch noch Benjamin Lamprecht, heute der Toptorjäger der Liga, in allerletzter Sekunde gegen den 1. FC und für die Wittenauer. Und als sei das alles nicht schon genug, verließ auch der neue Trainer Frank Schaaf den Klub, bevor überhaupt ein einziger Ball in einem Pflichtspiel gerollt war.