Berliner SC kommt mit 0:7 unter die Räder

Wilmersdorf. Der Berliner SC hat am 9. Spieltag der Berlin-Liga eine böse Klatsche hinnehmen müssen: Die Kicker von der BSC Jeckl WebHubertusallee unterlagen am Sonntag, 5. Oktober beim SV Tasmania deutlich mit 0:7 (0:5).
Wenn Fußballfans immer schon mal wissen wollten, wie sich die Nationalmannschaft Brasiliens bei der Weltmeisterschaft gefühlt haben muss, als sie im Halbfinale gegen Deutschland mit einem 0:5 in die Halbzeit gehen musste – die Kicker vom BSC kennen jetzt die Antwort: Denn die Partie im Werner-Seelenbinder-Sportpark war bereits zur Halbzeit, genauer gesagt nach nur 26 (!) Minuten entschieden. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Schwarz/Gelben schon mit 0:5 zurück. Faruk Numan Sentuerk und Ibrahima Sory Cisse, der innerhalb von nur zwölf Minuten vier Tore erzielen konnte, hatten den Spitzenreiter aus dem Neuköllner Norden uneinholbar in Front geschossen. Die rund 120 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen – die Tasmanen voller Stolz, die Wilmersdorfer fassungslos. „So etwas darf keiner Fußballmannschaft passieren – egal, ob sie in der Bundesliga oder in der Kreisklasse spielt“, flüsterte ein enttäuschter Besucher seinem Sitznachbarn zu.

Füchse starten gut in die neue Saison der Fußball-Landesliga

Fuechse BFC WebReinickendorf. Die Füchse Berlin haben in der Fußball-Landesliga einen tollen Saisonstart hingelegt. Und obwohl die Truppe um den neuen Trainer Guido Perschk nach sechs Siegen in Folge am letzten Spieltag zum ersten Mal als Verlierer den Platz verlassen musste, darf man im Lager der Nordberliner zufrieden sein.
Mit 1:2 hatten sich die Füchse am Sonntag, 5. Oktober beim BFC Preussen in Lankwitz geschlagen geben müssen und gleichzeitig die Tabellenführung an Stern Marienfelde verloren. Doch auch in diesem Spitzenspiel beim Tabellendritten hatte das junge Team der Füchse eindrucksvoll – wenn auch nicht über die gesamte Spielzeit – bewiesen, wie homogen es ist, und wie viel Potential in ihm steckt.
Nach dem Abstieg aus der Berlin-Liga im Mai dieses Jahres ist es bei den Füchsen erneut zu einem Umbruch gekommen: Nachdem bereits im Vorjahr nicht weniger als zwölf, zum großen Teil Stammspieler den Klub verlassen hatten, waren es in diesem Sommer nicht weniger als 14 Akteure. Ebenso viele Neue plus ein paar Nachwuchsspieler kamen hinzu. Und doch ist es dem neuen Trainer Guido Perschk innerhalb kürzester Zeit gelungen, eine Einheit zu formen und Spiele zu gewinnen. Dabei war der direkte Wiederaufstieg gar nicht das anvisierte Ziel. Doch dieser Saisonauftakt weckt natürlich Erwartungen. Zumindest erfreut er aber zunächst einmal all jene, die sich seit Jahren alle 14 Tage die Heimspiele der Füchse am Freiheitsweg anschauen. Denn sie alle sind in den letzten fünf Jahren nicht verwöhnt worden.

Ruder-Achter trifft sich 40 Jahre nach Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft wieder

Tegel. Am Sonnabend, 20. September kam es beim Ruder-Club Tegel zu einem ganz besonderen Wiedersehen: 40 Jahre nach demRCTegel Ruder Revival Web Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft 1974 trafen die neun Mitglieder vom erfolgreichsten Ruderachter der Vereinsgeschichte erneut zusammen.
Auf dem Vereinsgelände an der Gabrielenstraße 83 wurde die Mannschaft von ihrem damaligen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden Klaus Schulze und ihrem Co-Trainer Wolfgang Gaumert begrüßt. Neben einigen Zaungästen waren auch die damalige Schriftführerin Hildegard Kilz und der Bootshängerfahrer Klaus-Dieter Nimschek anwesend. Cheftrainer Jürgen Bork war leider verhindert. Und trotz „leichter“ Gewichtszunahmen – wie Teammitglied Lutz Redlinger es mit einem Augenzwinkern umschrieb – wagte sich die Mannschaft um Redlinger, Kurt Naujoks, Christian Plückhahn, Siegfried Meyer, Ronald Alex, Andreas Nickel, Olaf Morgalla, Detlef Birghan und Steuermann Ingo Haberkorn für ein paar Schläge auf den Tegeler See hinaus und bewies, dass sie das Rudern auch nach 40 Jahren noch nicht verlernt hat. Im Anschluss nutzten alle Anwesenden dann die Gelegenheit, sich über Gott und Welt und natürlich über die guten alten Zeiten zu unterhalten.

Basketballerinnen vom TuS Lichterfelde gehen mit dem Ziel: Klassenerhalt in die neue Saison

Topal1 WebLichterfelde. Die Basketballerinnen vom TuS Lichterfelde sind am Sonntag, 21. September mit einer 60:76-Niederlage beim Wolfpack Wolfenbüttel in die neue Saison der 2. Bundesliga gestartet. Sport-Journalist Michael Nittel sprach mit TuS-Trainer Timur Topal über den Auftakt, das erklärte Saisonziel, den Nachwuchs und den Traum von der 1. Bundesliga.

Was waren die Gründe für die Auftaktniederlage?

Timur Topal: Wir hatten offensiv zu Beginn noch keinen Rhythmus und defensiv Schwächen beim Rebound, so dass Wolfenbüttel immer wieder zweite Wurfchancen bekommen hat. Diese Niederlage wirft uns aber nicht um, da Wolfenbüttel definitiv um den Aufstieg spielen wird.

BFC Preussen überrollt den Mariendorfer SV mit 5:0

Lankwitz. Der BFC Preussen hat am 5. Spieltag der Fußball-Landesliga den Tabellennachbarn Mariendorfer SV mit 5:0 (3:0) BFC-MSV5 Webüberrollt und klettert in der Tabelle auf Rang vier. Und dennoch war BFC-Coach Andreas „Zecke“ Neuendorf mit der Torausbeute unzufrieden.
„In der ersten Halbzeit haben wir wirklich ein tolles Spiel gemacht. Aber unsere Chancenauswertung, vor allem nach der Pause, war nicht gut“, erklärte der ehemalige Bundesliga-Profi, der für Hertha BSC und Bayer Leverkusen insgesamt 157 Bundesligaspiele absolvierte und seit dem Sommer die Geschicke bei den Lankwitzern leitet – übrigens seine erste Station als Trainer. Rommel Abou-Chaker hatte den BFC im heimischen Preussen-Stadion am Sonntag, 21. September schon nach nur drei Minuten in Führung geschossen. Christian Müller (7. Minute) und Dennis Dort (23.) stellten mit ihren Treffer schon frühzeitig klar, dass der Sieger an diesem Tag nur BFC Preussen heißen konnte.