Hertha 03 Zehlendorf verliert auch in Neubrandenburg und rutscht auf letzten Tabellenplatz

Hertha03 3 WebZehlendorf. Hertha 03 Zehlendorf hat am Sonntag, 21. September das Gastspiel der Fußball-Oberliga beim 1. FC Neubrandenburg mit 2:4 (2:3) verloren und ist damit auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.
Marc Zellner zum 1:2 und Niclas Warwel zum zwischenzeitlichen 2:3 hatten die Zehlendorfer mit ihren Toren im Spiel gehalten. Doch Michael Freyer, Daniel Nawotke, Dennis Kühl und Clemens Hantke sorgten mit ihren Treffern für den Tabellenzweiten für eine weitere Niederlage des Aufsteigers: Mit nur einem Sieg und nun schon fünf Niederlagen ist Hertha 03 das neue Schlusslicht der Tabelle. Besonders bitter: Vor heimischem Publikum haben die Zehlendorfer überhaupt noch keinen Punkt geholt. Und mit dem Brandenburger SC Süd und der zweiten Mannschaft vom FC Hansa Rostock gastierten bereits zwei Teams auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld, die mit Platz 13 und 14 auch schon mit dem Rücken zur Wand stehen.

Spreefüxxe starten mit Sieg und Niederlage in die 1. Handball-Bundesliga

Reinickendorf. Die Handballerinnen der Füchse Berlin sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison der 1. Bundesliga Melzer Eber Webgestartet. Doch die Leistungen des Aufsteigers waren in beiden Partien richtig gut.
Dem 31:17-Kantersieg bei den Vulkan-Ladies Koblenz Weibern folgte im ersten Bundesliga-Heimspiel am Sonnabend, 13. September eine 22:31-Niederlage gegen den Deutschen Meister Thüringer HC. Zwölf Minuten waren in dieser Partie gespielt, da rieben sich die rund 800 Zuschauer in der Sporthalle Charlottenburg verwundert die Augen: Zu diesem Zeitpunkt führten die Spreefüxxe, wie die Fans ihr Team liebevoll nennen, mit 10:4 gegen den haushohen Favoriten. „In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft das überragend gemacht“, freute sich Füchse-Coach Lars Melzer. „Wir haben den THC nicht in sein gefährliches Umschaltspiel kommen lassen und haben vorn nicht überhastet abgeschlossen, sondern konzentriert unsere Chancen gesucht und genutzt.“

SFC Stern 1900 feiert den zweiten Saisonsieg

Stern2 WebSteglitz. Die Fußballer vom SFC Stern 1900 haben am 6. Spieltag der Berlin-Liga den 1. FC Wilmersdorf mit 2:0 (0:0) besiegt und sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt.
Nimer El-Rayan hatte die Steglitzer vor heimischem Publikum auf dem Sportplatz an der Schildhornstraße am Sonntag, 14. September kurz nach dem Pausentee mit 1:0 in Front geschossen. Patrick Mattern sorgte nach 72 Spielminuten mit seinem Treffer zum 2:0 für den letztlich verdienten Sieg des SFC.
Vom Anpfiff an hatten die Steglitzer gegen die Gäste aus Wilmersdorf, die sich im Umbruch befinden und als Saisonziel „irgendwie die Klasse halten“ ausgegeben hatten, mehr Spielanteile, ohne aber wirklich gefährlich vor dem Tor von Schlussmann Patrick Schmidt aufzutauchen. Auch Angreifer Sami Simsek, mit drei Saisontreffern bisher torgefährlichster Spieler beim SFC, konnte von seinen Kollegen nicht in Szene gesetzt werden. Allerdings war Simsek ständig in Bewegung und riss so immer wieder Lücken in die kompakt auftretende Gästeabwehr. Und dennoch war es ein Geduldsspiel, das mit El-Rayans Treffer kurz nach dem Wiederanpfiff ein Ende fand und die Steglitzer auf die Siegerstraße brachte.

Basketballer Kevin Schaffartzik kehrt in seine Heimat Berlin zurück

Lichterfelde. Am Sonntag, 21. September beginnt für die Spielgemeinschaft DBV Charlottenburg / TuS Lichterfelde, nach ALBA die Schaffartzik3 Webzweite Kraft im Berliner Basketball, die Saison in der 1. Regionalliga mit dem Gastspiel bei den Aschersleben Tigers.
Mit dabei sein wird dann auch Neuzugang Kevin Schaffartzik, der zuletzt bei Science City Jena in der ProA (2. Liga) aktiv war und der sogleich eine führende Rolle im Team der Berliner übernehmen soll. Für den 1,88 Meter großen Aufbauspieler ist die Hauptstadt aber alles andere als Neuland: Schließlich hat der heute 25-Jährige das Basketballspielen beim TuS Lichterfelde erlernt.
„Es war langsam an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen: Basketball weiterhin auf einem sehr hohen Niveau zu spielen und sich danach, mit Mitte 30, noch hinzusetzen, um für ein Studium zu lernen oder sich jetzt für die Ausbildung zu entscheiden“, erläutert Schaffartzik seinen Schritt, nach Berlin zurück zu kehren und im Wintersemester mit dem Studium der Wirtschaftspsychologie zu beginnen. Dieser Schritt wird ihm nicht leicht gefallen sein. Denn nicht wenige hätten es Kevin Schaffartzik zugetraut, es seinem älteren Bruder Heiko gleich zu tun, und auch den Sprung in die Beko BBL (1. Bundesliga) zu schaffen. „Darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken mehr. Das Studium steht im Mittelpunkt – der Basketball wird zur Nebensache. Aber mir ist wichtig zu erwähnen, dass ich diesen Wechsel sportlich nicht als Schritt zurück, sondern lediglich als einen Schritt in eine andere Richtung ansehe. “
Der 1988 in San Diego geborene Schaffartzik kam schon in jungen Jahren nach Berlin, die Heimat seiner Eltern, und begann mit fünf Jahren beim TuS Lichterfelde Basketball zu spielen. „Wenn ich mich richtig erinnere, war mein erstes Training sogar am Tag meiner Einschulung – in der Sporthalle der Moltkestraße bei der Trainerin Marina Zöllner.“

Kobra Ladies ziehen erneut ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein

Erdmann WebWilmersdorf. Die Kobra Ladies Berlin sind durch einen beeindruckenden 38:0-Erfolg über die Munich Cowboys erneut ins Finale um die Deutsche Meisterschaft, die so genannte Ladies Bowl, eingezogen.
„Ich bin sehr, sehr glücklich über diesen Erfolg und freue mich riesig“, erklärte Tom Balkow, Headcoach der Kobra Ladies, kurz nach Spielschluss der Partie im Stadion Wilmersdorf am Sonnabend, 13. September. Man habe sich sehr akribisch und sehr konzentriert auf dieses Halbfinale und den Gegner vorbereitet. Und die Mannschaft habe die Vorgaben exzellent umgesetzt. Problematisch dabei war, dass zwischen dem letzten Vorrundenspiel und dem Halbfinale zehn Wochen lagen. Und jeder Sportler weiß: Kein Training kann einen Wettkampf simulieren. Und doch war jede Spielerin der Kobra Ladies bis in die Haarspitzen motiviert, topfit und auf den Punkt bereit.