DBV / TuSLi-Coach Jan Eichberger über den Saisonstart und die Arbeit mit Nachwuchsbasketballern

Charlottenburg. Der 27-jährige Jan Eichberger trainiert seit dem Sommer neben dem U19-Bundesligateam vom DBV Eichberger2 WebCharlottenburg / TuS Lichterfelde nun auch die 1. Herren der Spielgemeinschaft (SG) in der Regionalliga. Sport-Journalist Michael Nittel sprach mit dem Coach über seine neue Aufgabe, den Saisonstart, die Arbeit mit jungen Basketballern sowie die Ambitionen der SG.

Am Sonntag geht es zum Saisonauftakt gegen die Aschersleben Tigers. Mit welchen Erwartungen fahren Sie nach Sachsen-Anhalt?

Jan Eichberger: Aschersleben sieht sich selbst im oberen Tabellendrittel und will in dieser Spielzeit angreifen. Das ist – ohne Frage – ein schweres Spiel zum Saisonstart. Trotzdem sind wir ein Team, das unangenehm zu bespielen sein wird. Die Tigers haben den Druck.

Viele Ihrer Spieler werden in der neuen Saison für die Herren in der 1. Regionalliga und für das U19-Team in der Bundesliga auflaufen. Das bedeutet zahlreiche Trainingseinheiten unter der Woche und an nahezu jedem Wochenende zwei Spiele. Ist das nicht zu viel?

Jan Eichberger: Es kann tatsächlich passieren, dass man Samstagnacht von einem Spiel aus Braunschweig zurückkehrt, um sich Sonntagfrüh schon wieder für eine Auswärtspartie in Göttingen zu treffen. Aber das gehört auf dem Niveau der Nachwuchs-Bundesliga einfach mit dazu. Natürlich müssen die Jungs da auch auf Dinge verzichten. Aber das tun sie für ihren Sport gern.

Hockey-Herren vom TC Blau Weiss starten mit einem Sieg und einer Niederlage

TCBW-Harvestehude WebWilmersdorf. Die Hockey-Herren vom TC Blau Weiss Berlin sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison der 1. Bundesliga gestartet. Nach der knappen 1:2 (1:1)-Niederlage am Sonnabend, 6. September gegen den amtierenden Deutschen Meister Harvestehuder THC gelang nur 22 Stunden später ein 3:2 (1:1)-Erfolg über den Aufsteiger Düsseldorfer HC.
Rund 300 Zuschauer hatten am Sonnabend auf dem heimischen Platz an der Waldmeisterstraße für einen würdigen Rahmen zum Saisonauftakt gesorgt: Zum einen galt es, den neuen Kunstrasenplatz einzuweihen. Und dann war mit Harvestehude auch noch das zurzeit beste deutsche Hockeyteam zu Gast. Und als würde alles das beflügeln, legten sich die Blau Weissen richtig ins Zeug und machten dem Deutschen Meister von Anfang an das Leben richtig schwer: Nach 19 Spielminuten hatte Jonas Weinhardt den Außenseiter mit einem platzierten Flachschuss im Anschluss an eine Ecke in Führung gebracht.

Handballer veranstalteten eines der größten Jugendturniere bundesweit

Reinickendorf. Rund 2000 Handballer sowie zahlreiche Trainer und Betreuer, Schiedsrichter und Helfer haben erneut dafür lekker energie Webgesorgt, dass die Füchse Berlin am 30. und 31. August eines der größten Turniere für Nachwuchs-Handballer bundesweit veranstalten konnten.
Zum mittlerweile 37. Mal hatten die Reinickendorfer ihr Turnier, das seit 2010 lekker Energie-Cup heißt und seit 2012 den Beinamen „Günter-Hampel-Gedenkturnier“ trägt, nun schon ausgerichtet. Der 2012 im Alter von 88 Jahren verstorbene Günter Hampel war 78 Jahre lang (!) treues Mitglied der Füchse. 40 Jahre davon arbeitete er ehrenamtlich für den Verein und machte sich vor allem um die Nachwuchsförderung verdient.
164 Handballteams, Mädchen und Jungen, Frauen und Männer im Alter von sechs bis 18 Jahren waren der Einladung gefolgt, um in elf Sporthallen des Bezirks und in 19 Turnieren – getrennt nach unterschiedlichen Altersklassen – ihre Sieger zu ermitteln. Für internationales Flair sorgten in diesem Jahr mehrere Teams aus Tschechien und Slowenien, die sich allerdings nicht in die Siegerlisten eintragen konnten, sowie Schiedsrichter aus Dänemark und der Schweiz.
„Besonders im A-Jugendbereich ist der lekker Energie-Cup in diesem Jahr wieder hervorragend besetzt und ein echter Gradmesser vor dem Saisonstart“, freute sich auch Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. „Solche Turniere sind aber für alle Teilnehmer eine große Chance, um Erfahrungen gegen starke Gegner zu sammeln.“ Und einmal mehr bewiesen dabei die Gastgeber, dass sie vor allem im männlichen Nachwuchsbereich bärenstark aufgestellt sind: Sowohl bei den männlichen A- und B- sowie bei den D-Junioren triumphierten am Ende die Füchse und waren damit der einzige Klub, der drei Wettbewerbe für sich entscheiden konnte. Teams vom SV DHfK Leipzig, dem Oranienburger HC, dem Frankfurter HC und dem SC Markranstädt verließen immerhin zweimal als Sieger die Halle.

SC Charlottenburg spielt nur Remis – viele Torchancen bleiben ungenutzt

SCC-Suedring WebCharlottenburg. Die Fußballer vom SC Charlottenburg haben am dritten Spieltag der Fußball-Landesliga im Heimspiel gegen den BSC Eintracht Südring zwei Punkte liegen gelassen: Gegen die Truppe aus Kreuzberg kam der SCC trotz zahlreicher hochkarätiger Torchancen nicht über ein 2:2 (2:1)-Remis hinaus.
„Wir hätten heute vier oder fünf Tore schießen müssen. Und dann gewinnen wir dieses Spiel auch“, haderte SCC-Coach Bernd Upmeier kurz nach dem Schlusspfiff der Partie im Mommsenstadion am Sonntag, 31. August. „Durch die vielen verpassten Gelegenheiten haben wir uns zum Ende des Spiels selbst in die Lage gebracht, hektisch mit langen Bällen operieren zu müssen, anstatt unsere Angriffe über die Außen ruhig auszuspielen.“
Janosch Diemer und Shane Ogilvie hatten den SCC zweimal in Front gebracht, die Gäste jeweils durch Kevin Heinken ausgeglichen. Nach der Pause waren es auf Seiten der Gastgeber ausgerechnet die beiden Torschützen, die hochkarätige Torchancen ungenutzt ließen. Und auch der eingewechselte Colin Greiser scheiterte mit einem tollen Kopfball an Südrings Schlussmann Joachim Rahmann.

Lübarser Pferdesport-Vereine veranstalten 15. Großes Reit- und Springturnier

Lübars. Am Sonnabend, 6. und Sonntag, 7. September laden die Abteilung Pferdesport im 1. FC Lübars und der Ländliche Reiten2 WebReitverein Lübars zum mittlerweile 15. Mal zu ihrem Großen Reit- und Springturnier.
Auf den Reiterhöfen Kühne Sironski, Alt Lübars 27, und Christian Qualitz, Alt Lübars 21, werden an beiden Tagen jeweils in der Zeit von 8 bis 17 Uhr insgesamt 28 verschiedene Prüfungen ausgetragen. Die Springwettbewerbe werden durchweg auf dem Kühne Sironski-Hof ausgerichtet – der Qualitz-Hof wird ganz im Zeichen des Dressurreitens stehen. Dieses Turnier ist aus dem Kalender aller Pferdesport begeisterten Berliner und Brandenburger nicht weg zu denken – für die Reiter, die Hofbesitzer und ehrenamtlichen Helfer der beteiligten Vereine ist diese Veranstaltung ohne Zweifel der Höhepunkt der Saison. „Natürlich ist es für alle Beteiligten, vor allem die Reiter großartig, ihre sportlichen Leistungen auch mal daheim zeigen zu können“, sagt Petra Knop, Präsidiumsmitglied beim 1. FC Lübars, Abteilung Pferdesport. „Aber auch für die Hofbesitzer und die Vereine ist dieses Turnier ein wichtiges Aushängeschild, um ihre Arbeit und Angebote einem größeren Publikum zu präsentieren.“ Den Veranstaltern liegen rund 960 Nennungen vor. Und dem geneigten Pferdefreund wird die ganze Bandbreite des Reitsports geboten: Angefangen beim so genannten Führzügel-Wettbewerb für die Kleinsten bis hin zur M-Dressur, einer Leistungsklasse mit mittelschweren Ansprüchen. „Meine Erfahrung aus 15 Jahren ist, dass die Reiter, aber auch viele Besucher gern nach Lübars kommen, weil sie das ländliche und familiäre Flair sehr lieben“, erläutert Petra Knop und ergänzt: „Morgens, wenn alle kommen, gibt es gleich ein Brötchen oder Stück Kuchen auf die Hand und natürlich einen Kaffee. Und das ist bei Reitsport-Turnieren auch keine Selbstverständlichkeit.“