Kobra Ladies ziehen erneut ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft ein

Wilmersdorf. Die Berlin Kobra Ladies haben die Vorrunde der Damen-Bundesliga, Gruppe A im American Football erneut als KobraLadies2 Webbestes Team beendet und sich damit im Kampf um die Deutsche Meisterschaft den Heimvorteil im Halbfinale gesichert.
Der Gegner im Stadion Wilmersdorf am 13. oder 14. September werden entweder die Cowboy Ladies aus München oder der letztjährige Finalgegner, die Hurricanes aus Crailsheim sein. Während diese Entscheidung erst Ende Juli fallen wird, haben die Kobra Ladies die Vorrunde mit einem souveränen 60:0-Erfolg bei den Hamburg Amazons am 28. Juni bereits beendet. „Wir sind Gruppenerster, haben im Halbfinale Heimrecht und können nun beruhigt in unsere wohl verdiente Sommerpause gehen“, freut sich Defensiv Coach Tom Balkow. „Unsere Spielerinnen haben mehr als acht Monate harte Arbeit hinter sich. Nun nutzen wir den Sommer zur Regeneration und zur Vorbereitung auf unser Halbfinale im September.“

Ruder-Club Tegelort feiert rundes Jubiläum

Ruder-Club4 WebKonradshöhe. Mit einer großen Sternfahrt und rund 400 Gästen hat der Ruder-Club Tegelort auf dem vereinseigenen Gelände am Schwarzspechtweg 40-42 an der Oberhavel am 22. Juni sein 100-jähriges Bestehen gefeiert.
„Natürlich ist so ein Jubiläum immer auch eine prima Gelegenheit, zurückzublicken: Was ist passiert? Wer hat was getan? Wo stehen wir eigentlich? Und dann stelle ich fest: Wir sind ein gesunder und erfolgreicher Verein“, freut sich Heinz Cordes, der dem Klub vor mittlerweile 37 Jahren beigetreten und seit 18 Jahren sein erster Vorsitzender ist. Am 20. Juni 1914 war die Rudervereinigung Tegelort gegründet worden – am 17. Juni 1917 folgte nur einen knappen Kilometer weiter südlich die Gründung vom Ruder-Club Nautilus.

Streetball: Initiatoren der School-Finals haben für die Kinder in Berlin viel erreicht

Wilmersdorf. Wenn am Donnerstag, 3. Juli von 9 Uhr an zum mittlerweile 21. Mal die Endrunde der School-Finals-Berlin, dem Streetball WI3 2014 WebStreetball-Event der Hauptstadt, im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf ausgerichtet wird, werden rund 130 Schülerteams aus ganz Berlin um den Sieg in einer der zehn Altersklassen streiten.
Mit dabei werden dann immerhin auch drei Teams aus Wilmersdorf sein, die sich beim vierten und letzten Vorentscheid am Freitag, 27. Juni an gleicher Stätte qualifizieren konnten: „Die Basketballspieler“ von der Nelson-Mandela-Schule triumphierten bei den Herren der Jahrgänge 1996 und älter. In der gleichen Altersklasse qualifizierten sich auch „The 3 Swaggy Naggy laggy Paggy Waggy“ von der Friedrich-Ebert-Oberschule auf Platz drei. Und auch „Madiba BC“ schaffte mit Rang drei bei den Jungen der Jahrgänge 2003/04 den Sprung in die Endrunde.

 

Bei den School-Finals dominieren mal wieder die Charlottenburger Teams

Streetball CH2 WebCharlottenburg. Beim vierten und letzten Vorentscheid der School-Finals-Berlin, dem Streetball-Event der Hauptstadt, im Horst-Dohm-Eisstadion am Freitag, 27. Juni bewiesen Charlottenburgs Schüler einmal mehr, dass sie zu den besten Korbjägern in ganz Berlin gehören.
Sieben Teams von vier Schulen aus dem Bezirk qualifizierten sich für die Endrunde, die am Donnerstag, 3. Juli an gleicher Stelle ausgerichtet wird. Das „Team Orio“ von der Schiller-Oberschule stellte bei den Jungen der Jahrgänge 1997/98 sogar das beste Team. Darüber hinaus schafften aber auch Mädchen und Jungen der Sophie-Charlotte-Oberschule, der Friedensburg-Schule und der Gottfried-Keller-Oberschule den Sprung in das Finale.
„Wir haben alles erreicht, was wir uns vor 21 Jahren für diese Veranstaltung vorgenommen haben“, sagt Initiator und Organisator Mathias Ramsauer von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der auch in diesem Jahr bei der Organisation und Durchführung der School-Finals vom Streetball-Team der gemeinnützigen Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit bravourös unterstützt wird.

Zwölf bis 18-jährige Fußballer für die Bolzplatz-Liga gesucht

Reinickendorf. Langeweile war gestern – diese Ferien werden spitze: Jugendliche aus ganz Berlin sind herzlich eingeladen, auch in Bolzplatz Otto Webdiesem Sommer an der Bolzplatz-Liga teilzunehmen. Und die besten Kicker werden mit Eintrittskarten für das Tropical Island belohnt.
Die Freie Demokratische Wohlfahrt (FDW) Reinickendorf bietet Mädchen und Jungen im Alter von zwölf bis 18 Jahren, die in den Ferien zu Hause bleiben, eine großartige sportliche Alternative: Die Bolzplatz-Liga wird auf dem Sportplatz Scharnweberstraße / Ecke Uranusweg jeweils donnerstags von 16 Uhr an ausgerichtet. Der Startschuss fällt am 17. Juli. Jedes Team besteht aus zehn Kickern, fünf Feldspielern, einem Torwart und bis zu vier Ersatzleuten. Gekickt wird in zwei Altersklassen – sowohl die zwölf bis 15-Jährigen als auch die 15- bis 18-Jährigen spielen jeweils einen Sieger aus. In den letzten Jahren waren Teams aus Reinickendorf, Friedrichshain, Kaulsdorf und Spandau mit dabei. „Es wäre schön, wenn wir mit dieser Idee noch mehr junge Menschen in noch mehr Bezirken erreichen könnten“, würde sich Andreas Otto, Vorsitzender des Bezirks- und des Landesverbandes der FDW, sehr freuen. Vor mittlerweile sechs Jahren hatte er die Idee zur Bolzplatz-Liga, nachdem zwei Jugendliche aus Tegel an ihn herangetreten waren und von ihrem Ferienfrust berichtet hatten. In erster Linie war dieses Projekt eine Alternative zur Langeweile in den Ferien. „Man lernt über den Fußball aber auch andere junge Menschen aus anderen Kiezen und Bezirken kennen und findet in ihnen vielleicht auch neue Freunde“, erklärt Otto. Die Bolzplatz-Liga ist aber noch viel mehr, wie ihr Initiator zu berichten weiß: „Viele dieser jungen Menschen sind in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen. Man redet erst über Fußball und plötzlich über ganz andere Dinge.“ So hat sich Otto im Lauf der Jahre für einige zu einer Vertrauensperson entwickelt und ist ihnen längst ein väterlicher Freund geworden: Er hilft bei den Tücken des Alltags, hört sich Sorgen und Nöte an und unterstützt, falls nötig, bei der Lebensplanung.