Streetball ohne Schiedsrichter – wenn Schüler ihre Konflikte selbstständig lösen

Streetball RN3 WebReinickendorf. Zwölf Teams von fünf Reinickendorfer Schulen haben sich für das Finale der School-Finals-Berlin, dem Streetball-Event der Hauptstadt, qualifiziert. Diese Endrunde wird am Donnerstag, 3. Juli von 9 Uhr an im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf ausgetragen.
Beim zweiten von vier Vorentscheiden auf dem Kissingen-Sportplatz in Pankow am Freitag, 20. Juni bewiesen vor allem die Mädchen von der Romain-Rolland-Oberschule und von der Waldorfschule Märkisches Viertel, dass sie mit dem Basketball umgehen können: Die „Wildcats“ von der Romain-Rolland stellten bei den Mädchen der Jahrgänge 1997/98 das beste Team. „Die Tussis“ aus dem Märkischen Viertel waren bei den Mädchen der Jahrgänge 2001/02 nicht zu schlagen. Aber auch Teams von der Schulfarm Insel Scharfenberg, der Bertha-von-Suttner-Oberschule und von der Evangelischen Schule Frohnau erreichen das Finale.

Neubeginn im Volkspark– Zahlreiche Spieler verlassen den 1. FC Wilmersdorf

Wilmersdorf. Die Unruhen und Querelen innerhalb der Mannschaft haben ihre Spuren hinterlassen: Obwohl der 1. FC Wilmersdorf Haesen2 Webrein sportlich mit Platz sechs erneut eine gute Saison in der Berlin-Liga absolviert hat, verlassen zahlreiche Spieler den Klub.
„Drei Jahre Berlin-Liga: Einmal sind wir Dritter geworden und nun zweimal auf Platz sechs gelandet – bei dem geringen Budget, über das wir verfügen, sind diese Platzierungen – ohne Übertreibung – sensationell“, stellt Coach Michael Michels das positive sportliche Ergebnis zunächst voran. „Wenn man nun noch bedenkt, dass wir hier seit Monaten diese Unruhe hatten und die Trainingsbeteiligung zuletzt auch alles andere als gut war, dann ist dieses Ergebnis noch viel sensationeller.“
Zur Erinnerung: Bereits in der Hinrunde sollen einige Spieler mit personellen Entscheidungen des Trainers unzufrieden gewesen sein und versucht haben, dem Coach in die Aufstellung hineinzureden. Es ging das Gerücht, der Coach würde nach Sympathie und nicht nach Leistung aufstellen.

18 Teams qualifizieren sich für das Finale der School Finals im Streetball

Streetball NK2 WebNeukölln. Neuköllns Schüler haben beim ersten von vier Vorentscheiden der diesjährigen School-Finals-Berlin, dem Streetball-Event der Hauptstadt, wieder einmal bewiesen, dass sie hervorragende Korbjäger sind: 18 Teams von elf Neuköllner Schulen qualifizierten sich für die Endrunde, die am Donnerstag, 3. Juli von 9 Uhr an im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf ausgetragen wird.
„Bei so einer Veranstaltung wie den School-Finals lernen meine Schüler unglaublich viel“, freut sich Jens Lottermoser, Sportlehrer an der Hermann-Sander-Schule. „Sie lernen hier, fair miteinander umzugehen, sich ganz ohne Schiedsrichter untereinander zu einigen. Darüber hinaus lernen sie, wie es sich anfühlt, gemeinsam zu gewinnen, aber auch mal zu verlieren. Und das ist – nicht nur im Sport – sondern auch für das Leben ganz besonders wichtig.“ Mit über 20 Schülern hatte die sportbetonte Grundschule auch in diesem Jahr wieder an den School-Finals teilgenommen.

Fußballer der Füchse Berlin steigen in die Landesliga ab

Reinickendorf. Sie haben bis zum letzten Spieltag alles gegeben. Und dennoch sind die Fußballer der Füchse Berlin aus der Fuchs Abstieg WebBerlin-Liga, der höchsten Spielklasse der Hauptstadt, abgestiegen.
„Der Abstieg tut uns natürlich weh“, macht auch der Präsident der Füchse, Frank Steffel, aus seinem Herzen keine Mördergrube. Immerhin waren die Füchse über viele Jahre eine Topadresse im Berliner Fußball und haben sich zu Oberligazeiten auch überregional in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg einen Namen gemacht. Doch nun steht erst einmal der bittere Gang in die Fußball-Landesliga an.
Ausschlaggebend war, dass die junge Truppe vom Freiheitsweg immer wieder vom Verletzungspech gebeutelt wurde. Außerdem war die Verteidigung der Füchse alles andere als sattelfest: Mit 83 Gegentoren in 34 Spielen kassierte sie die meisten der Liga. Und doch liest sich die Bilanz gar nicht so schlecht: Mit zehn Siegen, sechs Remis und 18 Niederlagen und daraus resultierenden 36 Punkten landete man letztlich nur vier Zähler hinter dem rettenden Ufer, das der SC Gatow belegte.

Fußballer siegen zum Saisonabschluss souverän und landen dennoch im Niemandsland der Tabelle

Jokisch WebWilmersdorf. Die Fußballer vom Berliner SC haben die Saison der Berlin-Liga mit einem Sieg beendet: Am Sonnabend, 14. Juni triumphierte die Truppe um Trainer Martin Krüger mit 5:1 (2:1) über den VfB Hermsdorf. In der Abschlusstabelle landete der BSC nach vielen guten, aber auch enttäuschenden Leistungen nur auf Rang zehn und blieb damit hinter den Erwartungen zurück.
Zugegebenermaßen: In der Partie auf dem Sportplatz an der Hubertusallee ging es für beide Teams am Sonnabend eigentlich um nichts mehr. Und doch legten sich die Akteure noch einmal mächtig ins Zeug, um mit einem versöhnlichen Ergebnis die Saison zu beenden und in die Sommerpause gehen zu können. Dabei zeigte der BSC an diesem Tag mal wieder eine äußerst couragierte Leistung: Beyazit Taflan erzielte nach einem tollen Solo von Lucas Jokisch das 1:0. Tim Harzheim erhöhte mit dem Kopf noch vor der Pause auf 2:0.