Handballerinnen der Spreefüxxe starten holprig in die neue Saison

Berlin. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt in der 1. Bundesliga der Frauen liegen die Handballerinnen der Spreefüxxe auf dem letzten Sviridenko Aufbau WebTabellenplatz. Auch im Pokal kam nach der Niederlage gegen Buxtehude das vorzeitige Aus. Sportjournalist Michael Nittel sprach mit Managerin Britta Lorenz nicht nur über die sportliche Situation, sondern auch über eine Schwangerschaft und über Flüchtlinge.

Drei Niederlagen und das Aus im Pokal: Kann man da von einem klassischen Fehlstart sprechen?

Britta Lorenz: Als wir den Spielplan für die neue Saison bekommen haben, war unser erster Gedanke: Auweia! Das sind alles richtig schwere Gegner, die sich sehr gut verstärkt haben. Deshalb war uns klar, dass es bis zum Spiel gegen Bietigheim sehr schwer werden wird. Natürlich sind wir auch in diesen Partien nicht chancenlos. Aber danach kommen definitiv die Spiele, die wir gewinnen müssen.

SC Bushido gewinnt erste Mannschaftsmeisterschaft seit acht Jahren

Tegel. Nachdem die U11-Junioren vom SC Bushido Ende September Berliner Meister geworden waren, ist die Freude bei dem kleinen Verein im Norden Judo Meister Webimmer noch riesengroß. Schließlich war dies der erste Titelgewinn einer Mannschaft des Klubs seit acht Jahren.
Interessanterweise war U11-Trainer Sören Puttkammer an beiden Meisterschaften maßgeblich beteiligt: Heute als Coach – und damals als 14-jähriger Nachwuchs-Judoka, der mit seinen Teamkollegen die Nordostdeutsche Meisterschaft bejubeln durfte. „Wir wussten, dass wir nach jahrelanger Aufbauarbeit eine starke U11-Mannschaft mit Medaillenchancen am Start hatten. Aber mit dem Titel haben wir wirklich nicht gerechnet“, erklärt der 22-jährige Coach, der – mal ganz nebenbei erwähnt – selbst mehrfacher Berliner Meister geworden ist und mit den Männern des SC in diesem Jahr auch die Judo-Regionalliga Nordost gewinnen konnte.
Beim SC Bushido wird großer Wert darauf gelegt, dass die Kinder und Jugendlichen beim Sport und an der Gemeinschaft zunächst einmal Spaß haben. Jedes Kind wird entsprechend seines Talents gefördert – jedes Kind, egal wie gut es den Judosport beherrscht, findet im Klub seinen Platz.

VfB Hermsdorf steht schon wieder mit dem Rücken zur Wand

Hermsdorf. In der Berlin-Liga sind gerade einmal acht Spieltage absolviert. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass der VfB Hermsdorf, der sein 18. Jahr Duncan1 Webin Berlins höchster Spielklasse absolviert und mit mittlerweile 875 Punkten die ewige Tabelle der Berlin-Liga anführt, erneut vor einer schweren Saison steht.
Mit einem Sieg, zwei Remis und schon fünf Niederlagen rangiert die Truppe um Coach Sascha Krakowski auf Platz 15 und damit nur einen Rang vor den Abstiegsplätzen. In den letzten beiden Partien, beim 4:4 gegen den Berliner SC und dem 2:3 beim SFC Stern 1900, verspielte man jeweils eine Führung. „Wie das Kaninchen vor der Schlange“ habe man beim Gastspiel in Steglitz am Sonntag, 4. Oktober nach der Führung agiert, attestierte Oliver Münchow, der jahrelang das Trikot des VfB getragen und im Sommer seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt hatte. Angst vor der eigenen Courage? Fehlendes Selbstvertrauen? Fehlende Klasse? Fakt ist: In den letzten drei Jahren verlor der VfB mit Niclas Warwel, Marc Zellner und Mike Ryberg drei Offensivspieler der Extraklasse, die nun bei Hertha 03 Zehlendorf wirbeln und maßgeblichen Anteil daran haben, dass sich die Truppe aus dem Süden Berlins in der Fußball-Oberliga auf Platz zwei katapultiert hat.

Berliner SC schlägt 1. FC Wilmersdorf mit 7:0

Wilmersdorf. Der Berliner SC hat am Sonntag, 4. Oktober das Derby in der Berlin-Liga gegen den 1. FC Wilmersdorf deutlich für sich entschieden: Mit Derby3 Web7:0 (3:0) triumphierte die Truppe von der Hubertusallee gegen den Gast aus dem Volkspark.
„Jetzt sind wir endlich da, wo wir hingehören“, freute sich BSC-Coach Andreas Weiß über die Leistung seiner Mannschaft. Aber auch die Einstellung, die die Schwarz-Gelben im Derby an den Tag gelegt hatten, gefiel dem Coach: „Einsatz und Willen haben absolut gestimmt. Ich habe heute in den Augen meiner Jungs dieses Funkeln gesehen, die Bereitschaft, mit Leidenschaft und Herzblut diesen Sieg unbedingt erringen zu wollen.“
Nachdem der BSC von den ersten sieben Spielen der noch jungen Saison bis zum Sonntag nur eines hatte gewinnen können, freute sich Coach Weiß auch darüber, dass sich sein Team nun endlich für die guten und engagierten Trainingsleistungen selbst belohnt hätte. Allerdings hatte dieser Triumph einen kleinen, aber faden Beigeschmack.

Tennis Borussia gewinnt auch beim Brandenburger SC

Westend. Tennis Borussia Berlin hat am Sonnabend, 3. Oktober das Auswärtsspiel beim Brandenburger SC Süd 05 verdient mit 1:0 gewonnen und Hartmann2 Webbleibt auch nach dem siebten Spieltag Spitzenreiter der Fußball-Oberliga.
Das Tor des Tages in einer äußerst zähen, nicht immer ansehnlichen Partie resultierte aus einem Eigentor noch vor der Halbzeit, nachdem TeBes Mittelfeldstratege Lennart Hartmann das runde Leder scharf nach innen gepasst hatte.
Die bisherige Bilanz nach der Rückkehr in den überregionalen Fußball für TeBe ist äußerst beeindruckend: Die Veilchen konnten sechs Spiele gewinnen – nur zum Saisonauftakt musste man sich gegen Hansa Rostock II mit einem Remis begnügen. Das Prunkstück ist – wie schon in der Vorsaison – die Abwehr: In 630 Oberliga-Minuten kassierten die Lila-Weißen nur ein einziges Gegentor. Ausschlaggebend dafür ist zum einen, dass man mit Timo Bruckmann nur einen Spieler aus der starken Defensive der Meistersaison in der Berlin-Liga ziehen lassen musste. Darüber hinaus verpflichtete man mit Torhüter Niko Varrelmann vom BFC Dynamo einen sehr talentierten Schlussmann, der mit seinen 21 Jahren schon sehr viel Ruhe ausstrahlt.