Teilnehmer für 6. Skate- und Lauf-Biathlon gesucht

Wilmersdorf. Wer die Nachhaltigkeit von Sportmessen in Frage stellt, sollte sich vom Skate- und Rollsportclub (SCR) und der Schützengilde Berlin einesGaertner3 Web Besseren belehren lassen: 2010 lernten sich die Verantwortlichen beider Vereine bei der Familiensportmesse im Bezirk kennen und entwickelten gemeinsam den Skate- und Lauf-Biathlon, der im Horst-Dohm-Eisstadion am Sonntag, 13. September nun schon zum sechsten Mal ausgerichtet wird.
Die Idee ist gleichermaßen einfach wie genial: Laufend oder skatend begibt man sich zunächst auf einen Rundkurs, bevor am Schießstand dann mit dem Lichtpunktgewehr eine sehr ruhige Hand und Treffsicherheit gefragt sind. Schützen, die in einem Wettbewerb in der Lage sein müssen, ihre innere Unruhe, Druck und eventuelle Nervosität am Schießstand zu verarbeiten, werden beim Laufen oder Skaten körperlich an ihre Grenzen gebracht. Und gute Skater oder Läufer werden am Schießstand große Mühe damit haben, nicht nur ihren Puls, sondern auch das Sportgerät zu zügeln.

Sport und Therapie – 18. Fußball ohne Drogen Cup in Berlin

Wilmersdorf. Von Mittwoch, 2. bis Sonnabend, 5. September wird zum ersten Mal seit 2006 der Fußball ohne Drogen Cup (FoDC) wieder in Berlin FoDC2 Webausgerichtet: Rund 120 Frauen und Männer aus sechs Ländern, die entweder eine Therapie in einer Drogeneinrichtung erfolgreich absolviert haben oder zurzeit noch absolvieren, nehmen daran teil. Ausgerichtet wird der diesjährige FoDC vom Tannenhof Berlin-Brandenburg, der mit zwei Teams teilnehmen wird – Frauen und Männern aus dem Sucht- und Therapiezentrum in der Pfalzburger Straße.
Unter ihnen wird auch Constantin sein, der seine Therapie zwischen Januar und Juli 2013 absolviert hat und seit dem 26. November 2012 clean ist. Betreuen wird die Tannenhof-Teams Pedro Fernandez, ebenfalls ein „Ehemaliger“. Der 48-jährige Spanier, der mittlerweile im Sucht- und Therapiezentrum in der Pfalzburger Straße arbeitet, ist schon seit zwölf Jahren clean.

Über Spitzenhandball und die Freude am Breitensport

Reinickendorf. Die Handballer der Füchse Berlin sind am 22. August in die neue Saison der 1. Bundesliga gestartet – für die Frauen beginnt die neue Steffel WebSpielzeit in der Eliteliga am 12. September. Aber die Füchse, bei denen rund 3100 Mitglieder 25 verschiedene Sportarten betreiben, sind viel mehr als nur Handball. Sportjournalist Michael Nittel blickte mit Füchse-Präsident Dr. Frank Steffel auch über den Tellerrand des Handballs hinaus.

Mit welcher Zielsetzung schicken Sie Ihre Männer in die neue Saison der DKB Handball Bundesliga?

Frank Steffel: Unser Ziel ist es, in Berlin internationalen Handball zu präsentieren. Dafür müssen wir Platz fünf oder sechs erreichen oder ein Final Four gewinnen. Wir sind natürlich realistisch genug, um zu wissen, dass das im Sport nicht immer klappen kann. Nach unserer Auffassung haben wir uns für die neue Saison verstärkt, aber natürlich muss die Mannschaft sich erst noch einspielen.

Was erwarten Sie von den Spreefüxxen, die in ihr zweites Jahr im Oberhaus der Frauen gehen werden?

Frank Steffel: Die Damen haben sich wirklich hervorragend in der besten deutschen Liga zu recht gefunden und sich ausgezeichnet präsentiert. Wenn sie das in der neuen Saison wiederholen und sich stetig weiterentwickeln, ist ein Klassenerhalt mit vielen Erfolgen nicht unrealistisch.

Füchse fahren nach Wiederaufstieg den ersten Zähler ein

Reinickendorf. Nachdem die Füchse Berlin zum Saisonauftakt der Berlin-Liga noch mit 1:5 beim Berliner SC unter die Räder gekommen waren, konnte Venz1 BSC Webman nur drei Tage später am Mittwoch, 19. August mit dem 1:1 gegen Stern 1900 den ersten Punkt einfahren. Doch eines haben beide Spiele eindeutig gezeigt: In Berlins höchster Spielklasse weht ein anderer Wind als in er Landesliga.
Bereits nach zwei Spieltagen sollte auch dem kühnsten Optimisten, der es mit den Fußballern der Füchse hält, klar geworden sein, dass es im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg für den Traditionsklub um nichts anderes als um den Klassenerhalt gehen wird. Und wie soll das gelingen? Ganz klar: über eine homogene, bodenständige und intakte Mannschaft, in der sich jeder einzelne Spieler total mit seinem Klub identifiziert.
Mit Teamgeist zum Erfolg – das war auch der Schlüssel in der zurückliegenden Landesliga-Spielzeit. Dabei hatte Coach Guido Perschk noch bis in den April hinein sämtliche Aufstiegsambitionen von sich gewiesen.

Berliner SC fertigt die Füchse ab

Grunewald. Der Berliner SC hat am 1. Spieltag der neuen Berlin-Liga-Saison einen Auftakt nach Maß hingelegt: Auf dem Sportplatz an der HubertusalleeBSC Fuechse Web setzte sich das Team um das Trainerduo Andreas Weiß und Martin Maslowski am Sonntag, 16. August hochverdient mit 5:1 (3:1) gegen den Aufsteiger Füchse Berlin durch.
„Das hat heute unheimlich viel Spaß gemacht und kann in den nächsten Wochen gern so weitzergehen“, freute sich Coach Andreas Weiß, der erst kurz vor dem Anpfiff aus seinem Urlaub in Bayern nach Berlin zurückgekehrt war. „Entscheidend für unseren Erfolg war der herausragende Teamspirit, den man nicht nur auf dem Platz, sondern schon weit vor dem Spiel in der Kabine gespürt hat. Wir stehen nicht nur vor der Partie im Kreis und brüllen, dass wir ein Team sind – wir sind es wirklich!“ Die Treffer zu diesem deutlichen Erfolg erzielten die Neuzugänge Phil Gries, der gleich zweimal traf, und Norman Guski sowie Maurice Peitz und Lucas Jokisch. Das zwischenzeitliche 1:3 für den Gast aus Reinickendorf hatte Philipp Trampisch kurz vor dem Seitenwechsel erzielt.