AB Baskets fahren in der NBBL wichtigen Erfolg ein

Charlottenburg. Die AB Baskets haben in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) am Sonntag, 23. Oktober einen wichtigen Sieg errungen. Im Duell mit den Piraten Hamburg setzte sich die ABBaskets NBBL WebSpielgemeinschaft aus DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht Stahnsdorf mit 80:73 durch.
„Ausschlaggebend für den Erfolg war eine Leistungssteigerung meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit“, erläuterte Berlins Trainer Stephan McCollister kurz nach der Schlusssirene in der Sporthalle Charlottenburg. „Mit dem zweiten Durchgang war ich deutlich zufriedener als mit dem Spiel vor der Pause. Es war schön zu sehen, dass die Jungs in der Lage sind, den Schalter umzulegen. In den nächsten Partien möchte ich das aber schon von Anfang an sehen.“ Entscheidend für diesen Erfolg war vor allem die Steigerung in der Defensive. In der ersten Halbzeit ließen die Berliner 40 Punkte zu – im dritten Viertel waren es nur neun. „In dieser Phase haben wir die Weichen auf Sieg gestellt“, so McCollister. Erfolgreichste Werfer auf Seiten der Gastgeber waren Akim-Jamal Jonah mit 18, Anton Kamke mit 17 und Jonas Wagner mit zehn Punkten. Levent Yer, Timon Riedel und Amani Ogette steuerten jeweils acht Zähler zum Erfolg bei – letzterer sogar mit einer einhundertprozentigen Trefferquote.

Füchse liegen hinter den Erwartungen zurück

Reinickendorf. Die Füchse Berlin liegen nach knapp einem Drittel der neuen Saison in der Tabelle der Berlin-Liga in der unteren Hälfte und damit hinter den Erwartungen zurück. Doch betrachtet man Fuechse beim 1.FCW Webdie Umstände, erscheint diese Platzierung in einem anderen Licht: Schließlich haben die Nordberliner mit Kai Brandt schon den dritten Trainer der noch jungen Saison.
Nachdem Christian Pohl sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte, übernahm kurzfristig Ex-Trainer Guido Perschk als Interimscoach, bevor die Füchse mit Kai Brandt den neuen Übungsleiter präsentierten. Und der ehemalige Nachwuchstrainer ist von der Einstellung seiner Mannschaft und der baldigen Kehrtwende überzeugt: „Die Jungs hängen sich im Training und in unseren Spielen voll rein“, erklärte Brandt nach der Partie beim 1. FC Wilmersdorf, die die Füchse am 16. Oktober äußerst unglücklich mit 0:2 verloren hatten. „Dieses Spiel hat doch gezeigt, dass wir alles in die Waagschale geworfen haben, einen großen Willen hatten, das bessere Team waren, uns letztlich für den Aufwand aber einfach nicht belohnen konnten.“ Unzählige sehr gute Torchancen hatten die Füchse liegen gelassen, bevor sie von den Wilmersdorfern kaltschnäuzig und eiskalt ausgekontert worden waren.

Floorball-Gemeinde in Tegel wächst weiter

Tegel. Nachdem die Floorballer vom VfL Tegel in den letzten Jahren in den Altersklassen der U11, U13 und U17 bereits große Erfolge feiern und häufiger schon an Deutschen Meisterschaften Floorball OKT Webteilnehmen durften, betritt der Klub in dieser Spielzeit Neuland: Neben einer neu gegründeten U15 gibt es ab sofort auch ein Herrenteam, das mit seinem Trainer Michel Harbart am Spielbetrieb des Floorball Verbandes Berlin Brandenburg teilnimmt.
Alles begann vor mittlerweile acht Jahren mit einer von der ehemaligen Eishockey-Spielerin Michaela Hildebrandt an der Franz-Marc Grundschule in Tegel initiierten AG und einer Hand voll Kinder. 2011 folgte der Anschluss an den VfL Tegel. Mittlerweile spielen weit über 50 Mädchen und Jungen diesen Trendsport, der dem Hallenhockey ähnelt, allerdings mit viel kleineren Toren und Banden betrieben wird. Das Spiel ist leicht erlernbar, fördert und fordert Kondition, Koordination, Geschicklichkeit und Schnellkraft sowie den Spielwitz. Die Männer starteten mit zwei Remis gegen Mellensee und Rangsdorf in ihre erste Saison auf dem Kleinfeld. Zwar ging das Penaltyschießen verloren, so dass man nur zwei der möglichen vier Punkte ergattern konnte. Alles in allen waren Spieler und Trainer mit ihrem Auftakt aber total zufrieden.

1. FC Wilmersdorf erringt zweiten Saisonsieg

Wilmersdorf. Der 1. FC Wilmersdorf hat am 9. Spieltag der Berlin-Liga endlich den zweiten Saisonsieg errungen: Am Sonntag, 16. Oktober setzte sich die Truppe um Trainer Mohammad Yassine Wilmersdorf Fuechse Webmit 2:0 (0:0) gegen die Füchse Berlin durch.
„Wir sind heute sehr glücklich, dieses Spiel gewonnen zu haben“, freute sich der Coach kurz nach der Partie im Volkspark Wilmersdorf. „Wir haben zu keiner Zeit den Kopf verloren und auf unsere Chancen gelauert. Das war ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg meiner Mannschaft.“ Yassine wies dabei vor allem darauf hin, dass er mit einer insbesondere in der Abwehr blutjungen Truppe agierte: „Wenn man so ein Spiel gewinnt, dann ist das auch und in erster Linie sehr wichtig für den Kopf. Siege machen einfach noch mehr Lust auf das Fußballspielen, auf das Training und auf die Bereitschaft, im nächsten Spiel noch mehr zu rennen.“ Die Tore für aufopferungsvoll kämpfende und toll konternde Wilmersdorfer erzielten Ali Tuhigov rund eine Viertelstunde vor Schluss im Anschluss an einen Freistoß und Emmanuel Okuma in der Schlussminute. „Wir freuen uns über jeden Punkt, den wir holen. Und heute waren es gleich drei.“ Durch diesen Erfolg katapultierten sich die Wilmersdorfer mit nun mehr zwei Siegen, einem Remis und sechs Niederlagen auf Platz 14 und damit endlich einmal weg von den Abstiegsrängen. Am Saisonziel hat sich indes nichts geändert.

TSV Berlin-Wittenau und 1. FC Lübars kooperieren

Reinickendorf. Der TSV Berlin-Wittenau und der 1. FC Lübars werden künftig kooperieren. Das wurde mit einem entsprechenden Vertrag, den beide Seiten am Sonnabend, 8. Oktober am Rande Kooperation1 Webeines Fußballspiels zwischen den Milchzahnathleten des TSV und Nachwuchskickern des 1. FC unterzeichneten, beschlossen.
„Das Besondere an dieser Kooperation ist, dass sie zwei Vereine zusammenführt, die völlig unterschiedlich sind: Wir haben nur den Fußball – und der TSV Berlin-Wittenau hat alles andere, außer Fußball“, skizziert Michael Reinke, Vorsitzender beim 1. FC Lübars. In der Tat: Der 1. FC, bei dem zurzeit knapp 600 Mitglieder dem runden Leder hinterher jagen, ist ein reiner Fußballverein, der noch eine kleine Pferdesport- und Gymnastikabteilung unterhält. Der TSV mit seinen rund 3.200 Mitgliedern hingegen hat 18 Abteilungen vom Bogensport, über das Fechten bis hin zur Leichtathletik und dem Turnen und bietet in diesem Rahmen zahlreiche Sportangebote und Kurse für die ganz Kleinen – wie den Milchzahnathleten – bis zu den ganz Großen wie bei dem mehrfach ausgezeichneten Seniorenstützpunkt Bewegung.