H03 im Pokal weiter – nun kommt der Spitzenreiter

Zehlendorf. Die Fußballer von Hertha 03 Zehlendorf haben sich erwartungsgemäß für die dritte Runde um den Berliner Pilsner Pokal qualifiziert. Der Oberligist setzte sich am Sonnabend, 8. H03 Union WebOktober auf dem heimischen Ernst-Reuter-Sportfeld deutlich mit 7:1 (5:0) gegen den Bezirksligisten SC Union 06 aus Moabit durch.
„Wenn man gegen eine Mannschaft antreten muss, die drei Spielklassen tiefer spielt, dann ist das natürlich eine Pflichtaufgabe, die man erst einmal erfüllen muss“, erläuterte Zehlendorfs Trainer Markus Schatte. „Das haben wir in der ersten Halbzeit gut gemacht – nach dem Wechsel ist es uns allerdings nicht gelungen, die Spannung hoch zu halten. Und das hätte ich schon gern gesehen.“ Die Treffer für den Oberligisten erzielten Faton Ademi und Efräim Gakpeto (je zwei) sowie Mike Ryberg, Felix Robrecht und Samuel Agyei-Yeboah. Der Coach nutzte diese Partie aber auch dazu, Spielern Einsatzzeit zu geben, die in dieser Saison noch nicht ganz so oft zum Zug gekommen waren. „Auch von diesen Jungs erwarte ich eine konzentrierte Leistung und dass sie mir zeigen, dass sie in die erste Elf wollen. Und das ist heute – speziell in der zweiten Halbzeit – nicht allen gelungen.“

SC Union scheidet im Pokal aus – Fokus liegt auf der Liga

Moabit. Der Bezirksligist SC Union 06 ist erwartungsgemäß in der 2. Runde des Berliner Pilsner Pokals am Oberligisten Hertha 03 Zehlendorf gescheitert. Doch trotz der 1:7 (0:5)-Pleite am Union H03 WebSonnabend, 8. Oktober nimmt Coach Thomas Pyrrhus durchaus etwas Positives mit.
„Ich kann heute wirklich sehr gut mit dem Spiel meiner Mannschaft und letztlich auch mit diesem Ergebnis leben“, erläuterte der Coach, der erst in diesem Sommer nach Moabit gekommen war. Immerhin fehlten Union nicht weniger als zehn Stammkräfte, die kurzzeitig wegen Krankheit oder Verletzung ausgefallen waren. „Die Jungs, die heute mit dabei waren, haben wirklich das Beste aus der Situation gemacht.“ Pyrrhus betonte dabei, dass insbesondere seine Ansprache in der Halbzeit gefruchtet habe, als der SC Union bereits mit 0:5 zurückgelegen hatte. „In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass wir Fußball spielen, dass die Jungs Hinweise von mir aufnehmen und auch umsetzen können. Und das hat mich gefreut, weil es ein Lerneffekt ist, der uns auch in der Liga weiterhelfen wird.“ Entsprechend groß war auch der Jubel, als Marko Wiedmann in der 56. Spielminute der Ehrentreffer gelungen war. Und dass die Stimmung im Team gut ist, zeigte sich auch mit Beginn der zweiten Halbzeit, als Union-Torwart Julian Menningen mit einem Augenzwinkern sein Team anfeuerte: „So Jungs, jetzt spielen wir mit Rückenwind. Jetzt müssen sich die Zehlendorfer warm anziehen!“

FC Internationale gut in die Saison gestartet

Schöneberg. Die Fußballer vom FC Internationale sind prima in die neue Saison der Landesliga gestartet. Nach sechs Spieltagen liegt die Truppe um Trainer Lars Mrosko auf einem guten dritten Inter1 WebPlatz. Da ließ sich auch die Niederlage am letzten Spieltag gegen den Spitzenreiter BSV Eintracht Mahlsdorf II verschmerzen – vor allem, wenn man bedenkt, dass Internationale das mit Abstand jüngste Team der ganzen Liga hat.
„Mahlsdorf war fußballerisch vielleicht nicht besser, aber mit Sicherheit routinierter und cleverer und hat deshalb auch nicht unverdient gewonnen“, resümierte Coach Mrosko kurz nach der Partie am Sonntag, 2. Oktober. „Wenn ich ehrlich sein darf, dann hat es mir sogar richtig Spaß gemacht, gegen diesen Gegner zu spielen, weil sowohl ich als Trainer als auch meine jungen Spieler sehr viel aus so einer Partie mitnehmen.“
Mit dem Saisonstart, vier Siegen und zwei Niederlagen, ist man im Lager der Schöneberger sehr zufrieden. Immerhin hatte die Truppe vom Dominicus-Sportplatz in der zurückliegenden Spielzeit lange gegen den Abstieg kämpfen müssen.

1. FC Lübars mischt in der Tabelle vorne mit

Lübars. Der 1. FC Lübars musste am 6. Spieltag der Fußball-Bezirksliga mit dem 1:2 gegen den Club Italia die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Und dennoch ist der Landesligaabsteiger gutFell Luebars Web aus den Startlöchern gekommen.
„Wir haben es nach unserer 1:0-Führung versäumt, bei einer unserer guten Möglichkeiten das zweite Tor draufzupacken“, resümierte Michael Reinke, Vorsitzender der Lübarser, nach dem verlorenen Spitzenspiel am Sonntag, 2. Oktober. „Dann haben wir uns zu weit zurückgezogen, Italia ins Spiel gebracht und durch vermeidbare Fehler die Gegentreffer quasi mitverschuldet. Aber so ist das halt manchmal.“ Maxim Morlang hatte die Lübarser in Front geschossen, Liam James Kelly und Ronaldo Melo Cavalcante für die Gäste aus dem Westend getroffen.
Mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage ist der 1. FC vorerst auf Platz drei der Tabelle abgerutscht. Reinke sieht sein Team aber auf einem guten Weg: „Unabhängig von dieser Niederlage war das ein ordentlicher Saisonstart. Wenn man bedenkt, dass unsere Neuzugänge überwiegend Spieler aus der eigenen Jugend sind und diese Jungs erst einmal an den Herrenfußball herangeführt und in unser Team integriert werden müssen, sieht unser Spiel schon ganz gut aus.“ Reinke gab aber auch zu bedenken, dass das Leistungsniveau in dieser Liga sehr unterschiedlich sei und die meisten der bisherigen Gegner auch geschlagen werden mussten.

Berliner AK hofft auf sportlichen Höhenflug

Moabit. Die neue Fußballsaison ist gerade einmal acht Wochen alt. Und schon zu diesem frühen Zeitpunkt hat der Berliner AK zahlreiche Schlagzeilen produziert. Nur eines hat bis dato noch BAK Fuerstenwalde Webnicht geklappt: Das Team konnte bislang noch nicht an den sportlichen Höhenflug der Vorsaison anknüpfen.
Zur Erinnerung: Nur zwei Tore hatten dem BAK in der zurück liegenden Spielzeit der Fußball-Regionalliga gefehlt, um mit dem Aufstieg in die 3. Liga den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Der FSV Zwickau stieg auf – der BAK schaute in die Röhre. Und wer nun dachte: Der BAK setzt auf Kontinuität, um in dieser Saison einen neuen Anlauf zu nehmen – weit gefehlt: Zahlreiche Spieler, darunter die Leistungsträger Corbin Ong, Christian Skoda, Zafer Yelen und Ömer Akyörük, verließen den Klub. Nicht weniger als 19 Spieler wurden verpflichtet, darunter namhafte Kicker wie Francky Sembolo, Sofien Chahed oder Eke Uzoma.
Nicht zuletzt aufgrund dieser Verpflichtungen war der BAK als einer der Mitfavoriten in die Saison gegangen. Dabei wird aber auch wieder der ein der andere Euro aus der Tasche von Präsident Mehmet Ali Han geflossen sein. Über den Bauunternehmer und Mäzen, der den Klub einst vor dem finanziellen Ruin rettete, wird oft gesagt: Er gibt das Geld. Er bestimmt die Regeln.