1. FC Schöneberg möchte nach ersten Saisonsieg durchstarten

Schöneberg. Der 1. FC Schöneberg musste in der Fußball-Landesliga fünf Spieltage lang warten, bis man den ersten Saisonsieg bejubeln durfte. Im Lager der Lila-Weißen hofft man nun, dass der 1.FCS1 Web2:0-Erfolg beim BSC Rehberge am 25. September die Initialzündung für den weiteren Verlauf der Spielzeit war.
„Endlich“, war das Wort, das Trainer Ayhan Bilek zu allererst über die Lippen kam. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem notwendigen Quäntchen Glück wurde der erste Dreier der neuen Saison eingefahren. War dies nun auch der Befreiungsschlag? „Na klar! Psychologisch war dieser Sieg natürlich enorm wichtig. Ich denke, er war das Signal für unsere Aufholjagd.“ Immerhin hatte der Coach sein Team vor der Saison als einen der Mitfavoriten auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Berlin-Liga gehandelt – und das nicht von ungefähr: In der letzten Saison hatten die Schöneberger lange Zeit im Aufstiegsrennen mitgemischt und am Ende mit 17 Siegen, acht Remis und nur fünf Niederlagen hinter Aufsteiger Blau-Weiss 90, Sparta Lichtenberg und Berolina Stralau einen sehr guten vierten Platz belegt. Doch woran liegt es, dass die Lila-Weißen dennoch so bescheiden aus den Startlöchern gekommen sind? Coach Bilek hat einige Antworten parat: Zum einen sei die Trainingsbeteiligung in den ersten Wochen nicht gut gewesen, so dass einige Spieler Probleme gehabt hätten, über die vollen 90 Minuten zu gehen.

BSC Rehberge unterliegt dem 1. FC Schöneberg

Wedding. Der BSC Rehberge musste sich im Duell der Fußball-Landesliga am Sonntag, 25. September dem 1. FC Schöneberg äußerst unglücklich mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. BSCRehberge1 WebAusschlaggebend für diese unnötige Niederlage war eine schwache Chancenverwertung.
„Insbesondere in der zweiten Halbzeit hatten wir unseren Gegner am Rande einer Niederlage“, analysierte BSC-Coach Thomas Heidbreder kurz nach der Partie im Stadion Rehberge. „Wenn wir mit 1:0 in Führung gehen, bin ich der festen Überzeugung, dass wir auch als Sieger das Spielfeld verlassen. Aber wir machen zurzeit leider die hundertprozentigen Chancen nicht rein.“ Kurz nach dem Wechsel waren es zunächst Matheus Curcio Silva Antonieto und Bruno De Carvalho, die in aussichtsreicher Position scheiterten. Die dickste Chance vergab aber Mohammed El-Ali, der eine Viertelstunde vor Schluss den Ball über das leere Tor jagte. „Meine Mannschaft macht das bis zum Strafraum wirklich ordentlich. Aber dann wird immer noch mal quer gespielt, statt einfach den Abschluss zu suchen. Was uns fehlt, ist ein richtiger Goalgetter.“

Über 1000 Baseballfans sahen Deutsche Schülermeisterschaft

Märkisches Viertel. Am 24. und 25. September haben über 1000 begeisterte Baseballfans im Flamingo Park an der Königshorster Straße die Deutsche Schülermeisterschaft der Acht- bis Flamingos1 WebZwölfjährigen verfolgt. Den Titel sicherten sich die Stuttgart Reds. Die Berlin Flamingos belegten Platz sechs – für das junge Team um die Trainer Enorbel Márquez Ramirez, Scott Ortiz und John Skibo ein toller Erfolg.
Die Reds hatten sich im Finale gegen die Buchbinder Legionäre Regensburg mit 10:0 durchgesetzt. Platz drei belegten die Mainz Athletics vor den Berlin Sluggers. Das Team des Gastgebers konnte mit dem souveränen 17:5-Auftaktsieg gegen den Nordmeister Bremen Dockers zumindest eine Partie für sich entscheiden, musste sich zum Abschluss im Spiel um Platz fünf aber den Untouchables aus dem Baseball-Internat Paderborn geschlagen geben. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Deutschen Meisterschaft“, freute sich Flamingos-Pressesprecher Markus B. Jaeger. Viele Monate intensiver Planungsarbeit hätten allen teilnehmenden Kindern ein ganz besonderes Ereignis beschert. „Die vielen glücklichen Gesichter haben Bände gesprochen“, berichtet Jaeger. Seit Wochen habe der Flamingos-Nachwuchs von nichts anderem als der Deutschen Meisterschaft gesprochen. „Nach dem Sieg gegen Bremen lagen sich alle noch minutenlang in den Armen. Und das eine oder andere Freudentränchen lief die Wangen herab – auch bei den Erwachsenen und den Coaches.“

Berlin Kobra Ladies sind erneut Deutscher Meister

Wilmersdorf. Die Berlin Kobra Ladies sind erneut Deutscher Meister im American Football. Das Team um Headcoach Tom Balkow setzte sich in einem spannenden und gutklassigen Ladies Bowl Hollerbaum Webgegen die Mainz Golden Eagles mit 36:28 durch.
„Das war heute ein richtig harter Kampf. Und es war Werbung für den Frauenfootball“, schwärmte der Coach kurz nach dem Finale im Stadion Wilmersdorf am Sonnabend, 24. September. „In solchen Spielen setzt sich in der Regel die Mannschaft durch, die Charakter zeigt und den größeren Willen hat. Und das waren heute wir! Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“ Obwohl die Kobra Ladies gegen die Gäste aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt in der regulären Saison zweimal recht klar gewonnen hatten, hatte Coach Balkow im Vorfeld gewarnt und sein Team akribisch vorbereitet. Und wie das häufig so ist: Der Trainer sollte Recht behalten. „Die Mainzer waren absolut ebenbürtig und haben einen verdammt guten Football gespielt, so dass wir am Ende des Tages mehr graue Haare haben als noch am Morgen.“ Ausschlaggebend für den Erfolg sei letztlich die herausragende Disziplin gewesen wie Balkow befand: „Wir haben uns zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen lassen – auch dann nicht, wenn wir Fehler gemacht haben. Die Spielerinnen haben unsere Vorgaben entspannt heruntergespielt und umgesetzt.“

Hockey-Herren vom TC Blau Weiss schon unter Zugzwang

Grunewald. Die Hockey-Herren vom TC Blau Weiss Berlin sind alles andere als optimal in die neue Saison der 2. Bundesliga gestartet: Zwar konnte sich der Bundesliga-Absteiger am Sonntag, 18. BlauWeiss Stahr WebSeptember souverän mit 6:1 gegen den Limburger HC durchsetzen. Doch nur 20 Stunden zuvor hatte man das Duell mit dem Münchner SC, dem ärgsten Rivalen im Kampf um den direkten Wiederaufstieg, mit 1:2 verloren.
„Mich freut es, dass meine junge Mannschaft heute eine gute Reaktion gezeigt, die richtige Antwort gegeben und gegen einen – zugegebenermaßen – schwachen Gegner so deutlich gewonnen hat“, erklärte Blau Weiss-Coach Alexander Stahr nach dem Erfolg über Limburg. „Das war eine Pflichtaufgabe gegen einen Aufsteiger. Aber auch die muss man erst einmal erfüllen.“ Allerdings wurmte den Coach immer noch das verlorene Spiel vom Sonnabend gegen die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt. Denn die Experten sind sich einig, dass zwischen diesen beiden Teams die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Bundesliga entschieden wird. „Natürlich wiegt die Enttäuschung schwer. Wir hatten das Spiel gegen München eigentlich unter Kontrolle und nur wenige Torchancen zugelassen. Wenn wir diese Partie schon nicht gewinnen können, weil wir im Spiel nach vorn einfach nicht zwingend genug waren, dann hätten wir zumindest aber mit einem Unentschieden herausgehen müssen.“ Hinzu kam, dass beiden Gegentreffern unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter vorausgegangen waren: In beiden Szenen hätte man auf Stockschlagen und gefährliches Spiel für die Berliner entscheiden können.