Regierender Bürgermeister lobt „Basketball without Borders“

Charlottenburg. Der DBV Charlottenburg ist am Donnerstag, 15. Dezember in den großen Saal des Roten Rathauses geladen worden, um vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) Fluechtlinge Manco Web kleinhöchstpersönlich den Dank für herausragende Jugendarbeit und das Migrantenprojekt „Basketball without Borders“ entgegen zu nehmen, das vom DBV seit Juli für Flüchtlinge im ICC angeboten wird. „Ich möchte mich bei euch allen Berliner Sportvereinen für das Engagement bedanken. Mehr als 60.000 Ehrenamtliche ermöglichen tagtäglich jungen und älteren Aktiven, ihren Sport auszuüben – das ist unfassbar“, war Müller voll des Lobes. Der Regierende hatte engagierte Bürger und Klubs geladen, die ehrenamtlich das Vereinsleben gestalten und Berlin weit insgesamt 244 Projekte für Migranten anbieten. „Sport ist gelebte Integration. Es ist wunderbar, was ihr da leistet“, zeigte sich Müller begeistert. Kinder und junge Männer aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, dem Iran, Bosnien und Serbien, die zurzeit im ICC untergebracht sind, treffen sich einmal in der Woche mit Trainern und Spielern des DBV, um die Grundelemente des Basketballs zu erlernen und im Anschluss gemeinsam auf Korbjagd zu gehen. „Wir haben uns über diese Einladung und das Lob des Regierenden Bürgermeisters natürlich sehr gefreut“, erklärte Projekt-Initiator Antonio Manco vom DBV. „Es ist eine tolle Anerkennung für die Arbeit unseres Vereins und das Projekt.“ Auch der Vorstandsvorsitzende des DBV, Heiko Mehnert, freute sich über die Ehrung: „Das Kostbarste eines Vereins sind seine ehrenamtlichen Mitarbeiter. Ihr Engagement dient uns allen. Sie investieren ihre Freizeit für uns. Vielen Dank an Antonio und sein Team. Eine tolle Arbeit.“

Handballerinnen gehen ungeschlagen in Weihnachtspause

Reinickendorf. Die Spreefüxxe Berlin haben auch das Topspiel der Dritten Liga Ost gegen die SG 09 Kirchhof gewonnen und gehen mit elf Siegen aus elf Partien ungeschlagen in die Bloedorn1 WebWeihnachtspause.
Das Duell der beiden bis dahin noch ungeschlagenen Topteams in der Sporthalle Charlottenburg am Sonnabend, 10. Dezember wurde – wie zu erwarten war – ein hochklassiges Spitzenspiel, das zudem bis in die Schlussphase hochspannend war. Die Berlinerinnen waren gut eingestellt in die Partie gegangen: Das Rückzugsverhalten war erstklassig und dämmte das gefährliche Konterspiel der jungen, talentierten Kirchhofer Mannschaft von Beginn an ein. Bereits Mitte der ersten Halbzeit und dank einer überragenden Kapitänin Anna Blödorn, die in dieser Phase vier Treffer in Folge erzielen konnte, führten die Spreefüxxe mit 8:3. Dieser Abstand blieb bis zur Pause nahezu konstant. Wenn Kirchhof mal auf drei Treffer verkürzen konnte, drehten die Berlinerinnen umgehend auf und stellten den alten Abstand wieder her. So ging es mit 16:12 in die Halbzeit, in der Trainer Christian Schücke lediglich die Abwehr auffordern musste, noch intensiver zusammen zu arbeiten und etwas mehr Aktivität nach vorn zu entwickeln.

Sieg und Niederlage für TC Blau Weiss im Abstiegskampf

Grunewald. Eine emotionale Berg- und Talfahrt erlebten die Hockeydamen vom TC Blau Weiss am zurückliegenden Wochenende in der 1. Hallenhockey-Bundesliga: Dem tollen 4:3-Erfolg beim TCBW Otto WebTuS Lichterfelde am Sonnabend, 10. Dezember folgte nur 24 Stunden später eine auch in dieser Höhe verdiente 0:6-Klatsche gegen den Osternienburger HC.
„Wenn ich so kurz nach dem Spiel diese Partie Revue passieren lasse, so denke ich, dass wir heute im Kopf einfach nicht fit genug waren“, erläuterte Blau Weiss-Coach Alf Fistler unmittelbar nach dem Sonntagspiel in der Sporthalle Charlottenburg. „Der Sieg für Osternienburg war hochverdient. Aber wir haben es ihnen auch viel zu leicht gemacht.“ Die Gäste dominierten die Partie von Beginn an, erspielten sich deutlich mehr Torchancen und waren zu keiner Zeit in Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben.
Coach Fistler wies zwar völlig zu Recht darauf hin, dass solche Ergebnisse in einer sehr ausgeglichen besetzten Staffel Ost jederzeit möglich seien – glücklicher machte ihn diese Erkenntnis aber auch nicht. „Natürlich ist diese Pleite so unmittelbar nach dem Sieg vom Sonnabend sehr enttäuschend. Aber ein Spiel ist nur ein Spiel. Und was am nächsten Tag kommt, ist immer eine ganz andere Geschichte.“

Hockey-Herren auf dem Feld im Soll – Hallenrunde steht an

Grunewald. Die Hockey-Herren vom TC Blau Weiss Berlin haben die Hinrunde in der 2. Bundesliga auf dem Feld auf Platz zwei beendet und können den sofortigen Wiederaufstieg in die Eliteliga Gay1 Webnoch aus eigener Kraft schaffen. Doch nun steht erst einmal die Hallensaison in der 1. Bundesliga an. Sportjournalist Michael Nittel sprach mit dem sportlichen Leiter Hendrik Gay über die Hinrunde auf dem Feld und die Ziele für die Hallensaison.

Nach einem holprigen Start in die 2. Bundesliga hat sich Ihre Mannschaft gefangen, liegt nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter München zurück und kann den Aufstieg wieder aus eigener Kraft schaffen. Ist das die wichtigste Erkenntnis nach der Hinrunde?

Hendrik Gay: Das ist treffend zusammengefasst. Wir hatten uns den Saisonstart in der Tat anders vorgestellt. Doch dann haben wir in die Spur gefunden und unsere Spiele relativ souverän gewonnen. Insgesamt haben wir unser Soll erfüllt und hoffen nun, in der Rückrunde in München zu punkten, Platz eins zu erobern und bis zum Ende der Saison nicht mehr abzugeben. Voraussetzung ist aber natürlich auch, alle anderen Spiele erfolgreich zu gestalten und den Fokus nicht nur auf die Partie gegen München zu legen.

Was waren die Gründe für den durchwachsenen Saisonstart?

Hendrik Gay: Wir mussten nach unserem Abstieg in dieser Liga erst einmal ankommen. Dabei darf man nicht vergessen, dass wir ein sehr junges Team haben, das größeren Schwankungen unterliegt. Man darf von 19- und 20-jährigen jungen Menschen nicht erwarten, dass sie permanent Top-Leistungen bringen. Wichtig ist, dass man eine Entwicklung sieht. Und die sieht man bei diesen Jungs.

Wittenauer SC spielt richtig gut Hinrunde

Wittenau. Die Fußballer vom Wittenauer SC Concordia spielen bislang eine richtig gute Saison in der Landesliga. Das Team um Trainer Karsten Steffan, das noch in der zurückliegenden Spielzeit Hussni Webnach einer bravourösen Aufholjagd nur ganz knapp dem Abstieg entronnen war, rangiert nun – kurz vor Abschluss der Hinrunde – sogar im oberen Tabellendrittel.
„Ausschlaggebend dafür ist – so denke ich – in erster Linie unsere wirklich gute Defensivleistung“, freut sich der Vorsitzende Holger Seidel. Nur 16 Gegentreffer in zwölf absolvierten Spielen sprechen eindeutig dafür. „Wir machen es unseren Gegnern richtig schwer, überhaupt zu guten Torchancen zu kommen. Und dann kommt noch hinzu, dass unser Torwart Mike Hagen eine überragende Saison spielt – in meinen Augen gehört er zurzeit mit zu den besten Landesliga-Torhütern.“ Darüber hinaus haben die Wittenauer mit ihren Neuverpflichtungen im Sommer vieles richtig gemacht: Mit Onur Ceylan und Khalil Hussni kamen zwei sehr gute Mittelfeldspieler von Hertha BSC Amateure, die dem Spiel des SC Kompaktheit, aber auch Esprit nach vorn verleihen. „Die beiden sind sehr ballsicher, agieren gut nach hinten, sind noch jung und haben Entwicklungspotential“, erklärt Seidel.