Berliner SC erreicht Achtelfinale im Pokal

Grunewald. Der Berliner SC hat souverän das Achtelfinale im Berliner Pilsner-Pokal erreicht: Die Truppe um Coach Wolfgang Sandhowe setzte sich am 11. November auf dem heimischen S.Rogoli3 WebHubertussportplatz gegen den Bezirksligisten BSV Grün-Weiß Neukölln mit 4:0 durch.
Die Treffer für den Berlin-Ligisten erzielten Dominique Leitner und Sascha Jahnke vor der Halbzeit, Ricky Djan-Okai und Routinier Salvatore Rogoli trafen nach der Pause. Damit reitet der BSC weiterhin auf der Erfolgswelle: Mit drei Siegen im Pokal sowie acht Erfolgen, zwei Remis und zwei Niederlagen in der Liga steht der BSC so gut da, wie schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr. Und während man im Pokal natürlich immer auf das Losglück angewiesen ist, um möglichst weit zu kommen, hat der BSC in der Berlin-Liga mit den bis dato gezeigten Leistungen und Tabellenplatz drei nachdrücklich bewiesen, dass man mit den Topteams der Liga mithalten kann.
Entscheidend für den bisherigen Erfolg ist die großartige Personalpolitik der Truppe vom Grunewald: Mit Salvatore Rogoli vom SV Tasmania konnte man einen sehr erfahrenen und spielstarken Strategen verpflichten, der das Tempo bestimmt und damit Lenker und Denker im Spiel des BSC ist. Mit Ricky Djan-Okai vom SV Altlüdersdorf und Damantang Camara vom SD Croatia wurden zwei Stürmer verpflichtet, die wissen, wo das Tor steht: Djan-Okai konnte bereits zehn, Camara immerhin schon acht Treffer erzielen. Mit Mateusz Mika, der im Sommer vom BFC Preussen kam, und Stefan Maus verfügt der BSC zudem über das vermutlich beste Torhüterduo der gesamten Liga. Beide wären vermutlich in nahezu jedem anderen Berlin-Liga-Team Stammtorwart. Während Mika bislang zwischen den Pfosten stand, durfte Maus im Pokal, gegen Grün-Weiß Neukölln ran.

Sport im Park zieht Bilanz und blickt voraus

Reinickendorf. Mit einer großen Abschlussveranstaltung am 28. Oktober sowie den sportlichen Angeboten „ Spiel Dich fit!“ und „Rückenfit“ am 31. Oktober ist das Projekt „Sport im Park“ offiziell Sport im Park Bilanz Webbeendet worden. Oder sollte man besser sagen: Die erste Saison des Projektes ist beendet. Denn es werden zurzeit intensive Verhandlungen über eine Fortsetzung geführt. Und dabei haben alle Seiten – sowohl die durchführenden Vereine als auch der Zuwendungsgeber – sehr großes Interesse bekundet, dass das Projekt im Jahr 2018 nicht nur fortgeführt, sondern sogar ausgebaut werden soll.
„Zunächst einmal sind wir mit der Resonanz in den letzten vier Monaten sehr, sehr zufrieden“, freut sich Projektleiterin Stephanie Panzig. „Zwar hat das Wetter in diesem Sommer nicht immer mitgespielt – aber das hat glücklicherweise nur wenige abgeschreckt.“ Rund 5000 Menschen haben das vom TSV Berlin-Wittenau, dem VfL Tegel und dem VfB Hermsdorf initiierte, vom Berliner Senat und der AOK Nordost finanzierte Projekt mit seinen 30 sportlichen Angeboten in den Monaten Juli bis Oktober besucht. Der Zulauf auf der Rathauswiese am Rathaus Reinickendorf sei sehr groß gewesen – auf der Festwiese an der Calauer Straße im Märkischen Viertel hätte man sich indes den einen oder anderen Interessierten mehr gewünscht.

Nordberliner SC steckt im Tabellenkeller fest

Heiligensee. Die Fußballer vom Nordberliner SC durchleben in der Berlin-Liga zurzeit schwere Zeiten: Nach der 1:4-Niederlage im letzten Auswärtsspiel beim TuS Makkabi am 22. Oktober hängt Nordberliner2 Webdie Truppe vom Elchdamm im Tabellenkeller fest und läuft nach knapp einem Drittel der Saison der Musik zunächst einmal hinterher.
„Mein Gott! Da müssen wir ja wieder bei null anfangen, um das alles abzustellen.“ Mario Kreisel, Coach des Nordberliner SC, war bedient. Das sah und hörte man ihm ein ums andere Mal während der Partie beim TuS Makkabi an. Zu viele einfache Fehler machten seine Spieler – zu deutlich fiel am Ende die Niederlage aus. Und das gegen ein Team, das zwar gut in die Saison gestartet, letztlich aber eine „nur“ Mannschaft ist, die einzig den Klassenerhalt vor Augen hat. Und darum scheint es in dieser Saison auch für den Nordberliner SC zu gehen. Nur ein Sieg, drei Unentschieden und sechs Niederlagen nach dem 10. Spieltag sind eindeutig zu wenig.
Doch woran liegt es, dass der NBSC vier Jahre nach dem Wiederaufstieg in Berlins höchste Spielklasse und nach durchweg ordentlichen Platzierungen auf den Rängen sieben bis 13, in dieser Spielzeit ins Taumeln zu geraten scheint? 

TuS Makkabi feiert sechsten Saisonsieg im zehnten Spiel

Westend. Der TuS Makkabi bleibt auch nach dem 10. Spieltag das Überraschungsteam der Berlin-Liga: Durch den 4:1 (2:1)-Erfolg über den Nordberliner SC feierten die Blau-Weißen bereits ihren Makkabi NBSC Websechsten Saisonsieg und festigten Tabellenplatz sieben.
„Ich denke, dass der Sieg auch in dieser Höhe verdient ist, weil wir über weite Strecken des Spiels feldüberlegen waren“, freute sich Makkabi-Coach Frank Diekmann kurz nach dem Schlusspfiff der Partie auf der Julius-Hirsch-Sportanlage am 22. Oktober. „Allerdings hat mir nicht gefallen, dass wir zu offen agiert haben und vorn nicht den erwünschten Zugriff hatten. Eine abgezocktere Mannschaft als die Nordberliner hätte uns vermutlich gnadenlos ausgekontert. Aber damit kann ich heute gut leben. Letztlich freuen wir uns einfach nur über diesen Erfolg.“
Mannschaftskapitän Guillermo Padilla Cross hatte den TuS bereits nach elf Minuten in Front geschossen – Ilja Olegowitsch Priwalow nur sieben Minuten später auf 2:0 erhöht. „Bis zu diesem Zeitpunkt war unser Spiel richtig gut. Wenn Hassan Ochidi, als er nach tollem Pass von Padilla Cross allein auf das Tor zuläuft, das 3:0 macht und nicht den Pfosten trifft, sind die Messen gesungen. Stattdessen fangen wir uns das 1:2 und der Nordberliner SC bekommt noch mal Oberwasser“, bemängelte Diekmann.

Füchse mit holprigem Saisonstart

Reinickendorf. Die Füchse Berlin sind holprig in die neue Saison der Berlin-Liga gestartet. Mit drei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen läuft man den eigenen Ansprüchen ein wenig Füchse bei Tas Webhinterher. Besonders bitter war dabei das letzte Auswärtsspiel, als man beim SV Tasmania in Neukölln mit 1:6 unter die Räder gekommen war.
„Ganz klar, wir sind nicht zufrieden“, bringt es Füchse-Teammanager Guido Perschk auf den Punkt. Insbesondere das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft sei alles andere als gut: 26 Gegentore nach neun Spieltagen sind eindeutig zu viel. „Ich mache mir aufgrund dieser Anzahl schon ein wenig Sorgen. Wenn man viele Gegentore fängt, ist es immer schwierig, Punkte mitzunehmen“, weiß Perschk. Besonders deutlich wurde diese Schwäche bei der 1:6-Klatsche am 15. Oktober beim Tabellenfünften Tasmania: „Das war in nahezu allen Belangen eindeutig zu wenig“, verdeutlicht Perschk. „Wir waren nicht kompakt genug und haben es unserem Gegner in viel zu vielen Situationen zu einfach gemacht, zu Torchancen zu kommen. Wir müssen daraus lernen und die individuellen, mitunter dummen Fehler unbedingt und schnellstmöglich abstellen.“