Sportfreunde setzen sich an der Tabellenspitze fest

Wilmersdorf. Die Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf haben am 15. Oktober durch einen 4:2 (1:1)-Auswärtserfolg beim FC Internationale die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga, Staffel Sportfreunde bei Inter Webzwei behauptet und damit ihren Anspruch untermauert, in dieser Spielzeit im Aufstiegsrennen ein gehöriges Wörtchen mitzureden.
Allerdings ging dem Erfolg auf dem Sportplatz an der Monumentenstraße in Schöneberg gegen die zweite Mannschaft von Internationale ein hartes Stück Arbeit voraus: Maximilian Kessler hatte die Sportfreunde in Front geschossen (14. Minute), bevor Vincent Heilgermann für den Tabellenvierzehnten nur acht Minuten später ausgleichen konnte. Auch Kesslers 2:1 (54.) konnte erneut Heilgermann ein weiteres Mal egalisieren. Letztlich waren es aber Kon-Ho Lee, Kapitän der Sportfreunde, und Kessler mit seinem dritten Tor des Tages, die den Sieg für den Tabellenführer nach Hause brachten. Und doch war im Spiel der Sportfreunde Sand im Getriebe: Immer wieder musste Coach Thorsten Thielecke das mitunter ungenaue Spiel nach vorn monieren: So beraubten sich die Gäste ein ums andere Mal selbst der Chance, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

Hockey-Herren vom TC Blau Weiss peilen Aufstieg an

Grunewald. Die Hockey-Herren vom TC Blau Weiss Berlin haben auch an diesem Wochenende ihre Ambitionen untermauert, in dieser Saison in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Die Truppe TCBW bei Wespen Webvom Grunewald setzte sich am 7. und 8. Oktober gegen die Stuttgarter Kickers (3:2) und gegen den HC Ludwigsburg (4:3) durch und belegen einen Spieltag vor Abschluss der Hinrunde Rang eins und damit den einzigen direkten Aufstiegsplatz.
Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, diese sechs Punkte einzufahren. „Ich hatte meine Jungs die ganze Woche über davor gewarnt, dass es einer sehr guten Leistung bedarf, um diese ganz solide, in den letzten ein, zwei Jahren richtig gut gewordene Stuttgarter Mannschaft zu schlagen“, erklärte Blau Weiss-Coach Alexander Stahr nach der Partie am Sonnabend. Nachdem sein Team zur Halbzeit sogar noch zurückgelegen hatte, waren es Nikolai Dombrowski und Adrian Lehmann-Richter, die mit ihren Toren das Spiel doch noch zu Gunsten der Blau Weissen drehen konnten. Den dritten Treffer hatte Sebastian Sellner zum zwischenzeitlichen 1:1 markiert. Auch gegen Ludwigsburg einen Tag später tat sich der Favorit lange Zeit sehr schwer, bis Paul Dösch sein Team kurz nach der Pause mit dem 1:0 erlöste. Erneut Dösch sowie Cedric Nagl, der ebenfalls zwei Treffer markieren konnte, sorgten für den 4:3-Erfolg.

Wespen spielen bis dato eine tolle Saison

Zehlendorf. Die Herren der Zehlendorfer Wespen spielen bislang eine großartige Saison in der 2. Hockey-Bundesliga und mischen einen Spieltag vor Abschluss der Hinrunde an der TabellenspitzeWespen1 TCBW Web munter mit.
„Wir sind mit unserem Saisonstart mehr als zufrieden“, freut sich auch Wespen-Coach David Plewa, der erst in diesem Sommer bei den Zehlendorfern angeheuert hat. Mit zwei Auswärtssiegen an diesem Wochenende festigte sein Team Platz drei in der Tabelle: Am 7. Oktober hatten sich die Wespen mit 4:3 bei der TG Frankenthal und nur einen Tag später mit 2:1 beim Dürkheimer HC durchgesetzt. In Frankenthal begannen die Wespen furios und lagen durch Tore von Felix Fischer (2), Felix Rathgeb und Kevin Lim schnell mit 4:0 in Front. Zwar wurde es zum Ende noch einmal eng – doch den Respekt des Gegners hatten sich die Zehlendorfer längst erspielt: „Insgesamt waren die Wespen der verdiente Sieger. Und letztlich waren sie für mich der stärkste Gegner der bisherigen Saison“, lobte Frankenthals Kapitän Timo Schmietenknop die Berliner. Schwieriger gestaltete sich das zweite Gastspiel in Dürkheim: Tore von Kevin Lim und Felix Fischer sowie jede Menge Dusel speziell in der Schlussphase sorgten für letztlich für den glücklichen Sieg.

Hertha 03 mit ordentlichem Saisonstart

Zehlendorf. Hertha 03 Zehlendorf liegt nach acht Spieltagen in der Tabelle der Fußball-Oberliga auf Platz fünf und damit Tuchfühlung zur Tabellenspitze aufgenommen. Und die kleine Hertha hat Arsovic und Huke Websogar ein Spiel weniger absolviert als die Topteams an der Tabellenspitze.
Mit vier Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen sind die Zehlendorfer in die Saison gestartet. Nach zwei Erfolgen zum Auftakt folgte eine Durststrecke von drei sieglosen Spielen – allerdings hießen die Gegner Brandenburger SC Süd, SV Lichtenberg 47 und FSV Optik Rathenow. Und genau diese Teams belegen in der Liga zurzeit die Plätze eins bis drei. Doch zuletzt zeigte die Formkurve der Blau-Weißen wieder nach oben: Das letzte Heimspiel gegen den Torgelower FC Greif wurde ebenso erfolgreich bestritten wie das Gastspiel beim 1. FC Frankfurt. Coach Alexander Arsovic freute sich vor allem auch darüber, dass beide Partien zu Null gewonnen worden – sein Team defensiv kompakt und sehr gut agierte.
Der Toptransfer der Zehlendorfer in diesem Sommer war die Verpflichtung von Sebastian Huke vom Ligakonkurrenten Tennis Borussia: Der 28-Jährige hat unter anderem schon für den FC Carl Zeiss Jena in der 3. Liga gekickt – für den FC Viktoria und Optik Rathenow ist er in der Regionalliga auf Torejagd gegangen.

Wittenauer SC legt prima Saisonstart hing

Wittenau. Der Wittenauer SC Concordia hat in der Fußball-Landesliga einen richtig guten Saisonstart hingelegt: Vier Siege aus sechs Spielen katapultierten die Nordberliner auf Platz fünf. Und WittenauerSC1 OKT Webganz besonders freute man sich über den 4:1-Triumph am letzten Spieltag im Derby gegen den VfB Hermsdorf.
„Wir sind mit unserem Saisonauftakt sehr zufrieden und freuen uns natürlich sehr darüber, das Ortsderby für uns entschieden zu haben“, erklärt Holger Seidel, Vorsitzende der Wittenauer. „Ich hatte gehofft, dass wir ordentlich aus den Startlöchern kommen, um gar nicht erst in den Tabellenkeller zu rutschen. Dass wir aber mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen in die Saison gehen, hätte ich nicht gedacht.“ Vor allem, weil unter den Gegnern, die man besiegen konnte, mit Türkiyemspor und dem TSV Mariendorf mindestens zwei Teams waren, die als Mitfavoriten auf Meisterschaft und Aufstieg in die Saison gegangen waren. „Wir sind ja mit den Saisonzielen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und möglichst einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, in die Spielzeit gestartet. Und obwohl wir erst so früh in der Saison sind, sage ich schon jetzt: Ja, das werden wir auch schaffen – weil die Mannschaft in diesen ersten Spielen bewiesen hat, dass sie nicht da unten reingehört“, lautet Seidels mutige Prognose.