Westend: Tennis Borussia überwintert auf Platz zwei

Für Tennis Borussia Berlin ist eine äußerst erfolgreiche Hinrunde zu Ende gegangen: In der Fußball-Oberliga überwintert man in Schlagdistanz zu Spitzenreiter SV Lichtenberg 47 auf Platz zwei. Jubel2 TeBe WebUnd auch im Pokal haben die Veilchen das Viertelfinale erreicht.
Im letzten Pflichtspiel des Jahres hatten sich die Lila Weißen im Achtelfinale des Berliner Fußballpokals am 13. Dezember souverän beim Berlin-Ligisten SV Empor mit 4:0 durchgesetzt und damit unter Beweis gestellt, dass mit dem Rekordsieger – TeBe konnte den Landespokal insgesamt 16 Mal gewinnen – in dieser Spielzeit zu rechnen sein wird. Nikolai Matt, Bekai Jagne, Thiago Rockenbach da Silva mit ihren Treffern sowie ein Eigentor von Empor hatten dafür gesorgt, dass alle TeBe-Fans in diesem Jahr mal wieder richtig entspannt Weihnachten feiern durften.
Viel wichtiger als der Pokal sind aber die Liga und die Tatsache, dass TeBe endlich wieder an das Tor zur Regionalliga anklopfen könnte, aus der man 2010 abgestiegen war. Es folgte eine Durststrecke von vier Jahren in der Berlin-Liga und vier Spielzeiten in der Oberliga.

Wittenau: Concordia erlebt Wechselbad der Gefühle

Die Fußballer vom Wittenauer SC Concordia sind zum Abschluss der Hinrunde in der Fußball-Landesliga, Staffel zwei durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen: Nachdem der Sieg gegen Acar Bilanz Webden bis dato ungeschlagenen und unangefochtenen Spitzenreiter Berlin United eine in Wittenau bis dahin kaum gekannte Euphorie ausgelöst hatte, sorgten die zwei Pleiten im Anschluss beim SSC Teutonia und beim FC Spandau für ein wenig Trübsal.
Lieber hätte er das Spiel gegen United verloren und dafür die Partien in Spandau gewonnen, äußerte sich Wittenaus Coach Karsten Steffan nach den beiden schwachen Auftritten seines Teams zum Jahresende. In diesen Spielen zeigte sich das größte Dilemma der Truppe von der Göschenstraße: die fehlende Konstanz.
Doch unabhängig davon haben die Wittenauer einmal mehr das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht und eine gute Hinrunde gespielt: Mit acht Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen überwintert man auf Platz vier. Und rechnet man diese Punkteausbeute hoch, so liegt der Wittenauer SC voll auf Kurs, die letzte Saison – als man zur Überraschung vieler Fachleute bis ins Frühjahr hinein um den Aufstieg mitgespielt und eine der besten Spielzeiten in der 108-jährigen Vereinsgeschichte überhaupt gespielt hatte – zu bestätigen.

Westend: Unermüdlicher TuS Makkabi überwintert auf Platz elf

Der TuS Makkabi hat es wieder einmal geschafft: Trotz zahlreicher personeller Wechsel im Sommer hat Coach Frank Diekmann ein Team auf die Beine gestellt, das in der Berlin-Liga absolut Makkabi2 Bilanz Webkonkurrenzfähig und voll auf Kurs ist, auch in der dritten Saison nach dem Wiederaufstieg den Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse zu schaffen.
Das Minimalziel nach der Hinrunde waren 20 Punkte – mit fünf Siegen, sechs Remis und sechs Niederlagen hat der TuS mit 21 Zählern dieses Ziel erreicht und sich damit ein bisschen Luft zu den Abstiegsrängen verschafft: Acht Zähler Vorsprung hat Makkabi auf den SCC, der zurzeit den ersten Abstiegsplatz belegt. Doch Vorsicht: Erfahrungsgemäß rüsten die Teams im Tabellenkeller in den Wintermonaten personell gern mal auf, die Messe im Abstiegskampf ist noch lange nicht gelesen. Das weiß natürlich auch Coach Diekmann und legt in vielen seiner Interviews den Finger in die Wunde: „Wenn wir es geschafft haben, drei Teams in der Tabelle hinter uns zu lassen, die uns auch rechnerisch nicht mehr einholen können, dann haben wir den Klassenerhalt geschafft. Keinen Tag früher!“

Tegel: Großmeister belegt beim Blitzschach Rang zwei

Kurz nachdem sich die beiden besten Schachspieler der Welt, der US-Amerikaner Fabiano Caruana und der alte und neue Weltmeister Magnus Carlsen aus Norwegen, in London auf Augenhöhe Stern1 Webduelliert und zwölf Mal Remis getrennt hatten, bevor der Norweger im abschließenden Tiebreak triumphierte, trafen sich die besten deutschen Schachspieler im fränkischen Bamberg, um den 45. Deutschen Meister im Blitzschach zu ermitteln.
Am Ende setzte sich mit Ilja Schneider von den Schachfreunden Berlin 1903 ein Schöneberger durch. René Stern vom Schachklub König Tegel 1949 belegte Rang zwei. Schneider, der 1. Bundesliga spielt, triumphierte am Ende mit 25 Punkten. Stern brachte es auf 23 Zähler. Zwischenzeitlich hatte Stern, der das direkte Duell für sich entscheiden konnte, schon mit zweieinhalb Punkten in Front gelegen. Doch am Ende zog Schneider doch noch vorbei. Auf den weiteren Plätzen landeten Marco Riehle von den Sportfreunden Sasbach, Michael Bezold vom FC Bayern München (ja, da wird tatsächlich auch Schach gespielt) und Veaceslav Cofmann von den Karlsruher Schachfreunden.

Westend: SC Charlottenburg überwintert auf Abstiegsplatz

Der SC Charlottenburg überwintert in der Berlin-Liga auf einem Abstiegsplatz. Aber nach dem Trainerwechsel von Nicolas Wolff zu Jörg Riedel zeigt zumindest die Formkurve wieder nach oben. Und Riedel1 Webauch die letzten Ergebnisse machen Mut.
In den letzten drei Partien der Hinrunde sammelte der Aufsteiger vier Punkte ein. Nur dem Tabellendritten SFC Stern musste man sich geschlagen geben. Zuletzt gelang bei Türkiyemsspor ein 1:1-Remis. Insbesondere die Willensstärke des SCC in diesem Duell der Aufsteiger war beachtlich. Lange Zeit war man einem Rückstand hinterher gelaufen, hängte sich aber bis in die Schlussminuten rein und wurde durch den späten Ausgleichstreffer von Sebastian Seidel immerhin noch mit einem Punkt belohnt. Allerdings weiß Coach Riedel sehr genau, dass auf ihn und sein Team noch viel Arbeit zukommen wird, um das Saisonziel, den Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse, noch zu erreichen.
Die Ausbeute von drei Siegen, vier Unentschieden und schon zehn Niederlagen ist dürftig – keine Frage. Allerdings war der SCC in der Hinrunde immer wieder vom Verletzungspech gebeutelt, was an dieser Stelle nicht verschwiegen werden soll. Die größte Baustelle ist die Offensive: Mit 15 Treffern in 17 Spielen hat der SCC den schwächsten Angriff der gesamten Liga. Patrick Barz, in der Aufstiegssaison zwölf Mal erfolgreich, hat bislang nur einmal einnetzen können. Mit Patrick Maykowski und Jacob Teetzmann hatte der SCC im Sommer ohnehin zwei torgefährliche Spieler verloren, die immerhin für zusammen 27 Treffer verantwortlich waren. Vielleicht gelingt es dem Klub in der Winterpause, einen treffsicheren Stürmer ins Mommsenstadion zu locken.