Charlottenburg: A-Junioren verteidigen Titel gegen Frankfurt

Die A-Junioren vom Berliner Rugby Club (BRC) sind erneut Deutscher Meister! In einer Neuauflage des letztjährigen Finales setzten sich die Charlottenburger gegen den SC 1880 Frankfurt mit 41:10 Rugby1 BRC Webdurch und verteidigten erfolgreich den Titel.
„Im Finale sind zwei wirklich tolle Mannschaften aufeinander getroffen. Und es war in den ersten 50 Minuten ein wunderschönes, schnelles, hartes und faires Rugbyspiel“, freute sich Colin Grzanna. Der 38-Jährige hatte die Junioren vom BRC jahrelang trainiert, war Kapitän der Deutschen Rugby-Nationalmannschaft und ist seit dem 1. April Head of Physical Performance beim Deutschen Rugby Verband. Das Endspiel auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld in Zehlendorf am 10. Juni sahen rund 1000 begeisterte Zuschauer. Tags zuvor hatte sich der BRC im Halbfinale souverän gegen die RG Heidelberg durchgesetzt. „Nicht nur das Finale und unser Erfolg, sondern das gesamte Wochenende war so, wie wir es uns erträumt haben: Viele Zuschauer, eine tolle Stimmung und dann zum Abschluss noch so ein Finale – perfekt!“

Grunewald: Topteams vom TC Blau-Weiss wollen aufsteigen

Am Sonntag 17. Juni kommt es sowohl für die Hockey-Damen als auch für die Hockey-Herren vom TC Blau-Weiss Berlin zu einem richtigen Showdown im Kampf um den Aufstieg: Die Damen TCBW1 Jubel Webwollen die Rückkehr in die 2. Bundesliga, die Herren den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga realisieren.
Auf der Hockeyanlage an der Waldmeisterstraße empfangen von 11.30 Uhr an zunächst die Damen am letzten Spieltag der Regionalliga Ost den ATV Leipzig. Im Fernduell um den Aufstieg duelliert sich Blau-Weiss mit dem Mariendorfer HC, der parallel gegen den Berliner HC II antreten muss: Beide Teams sind liegen punktgleich an der Tabellenspitze. Deshalb wird, falls beide ihre Spiele gewinnen sollten, das Torverhältnis den Ausschlag geben. Zurzeit liegt der TC Blau-Weiss mit einem einzigen Treffer vorn. „Deshalb werden wir jemanden nach Mariendorf schicken und telefonisch miteinander verbunden sein, um zu wissen, wie es dort steht und darauf entsprechend reagieren zu können“, verrät Hendrik Gay, sportlicher Leiter bei Blau-Weiss.
Noch ein wenig komplizierter gestaltet sich das Aufstiegsrennen für die Herren vor dem letzten Spiel gegen den TuS Lichterfelde, das am 17. Juni um 14 Uhr beginnen wird: Nachdem der Verfolger SC Frankfurt 1880 einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte, waren die Hessen mit Punktabzug bestraft worden – damit wäre Blau-Weiss an der Tabellenspitze schon vor dem letzten Spieltag nicht mehr einzuholen und damit aufgestiegen.

Charlottenburg: SCC macht Aufstieg perfekt – CFC schafft Klassenerhalt

Der SC Charlottenburg steigt nach zweijähriger Abstinenz wieder in die Berlin-Liga auf. Die Truppe um Coach Nicolas Wolff sicherte sich den Aufstieg bereits am vorletzten Spieltag der Landesliga, SCC1 Grund WebStaffel zwei durch einen 2:1-Derbysieg beim 1. FC Wilmersdorf.
Jacob Teetzmann und Paul Hock sicherten dem Traditionsverein mit ihren Treffern in dieser Partie auf dem Kunstrasenplatz im Volkspark Wilmersdorf am 10. Juni die Rückkehr in Berlins höchste Spielklasse. Aljbert Hiseni hatte für die Gastgeber den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert. Damit krönen die Charlottenburger eine tolle Saison. 22 Siege in 29 Partien bei nur 21 Gegentreffern sprechen eine deutliche Sprache: Nicht zuletzt aufgrund ihres starken Defensivverhaltens sicherte sich das Team, das personell schon seit ein paar Jahren in dieser Konstellation zusammenspielt, letztlich verdient den Aufstieg. Dabei geriet das Unternehmen „Berlin-Liga-Rückkehr“ an den letzten beiden Spieltagen noch einmal ins Wanken: Nach der 0:4-Pleite bei Stern Marienfelde ging auch das Spitzenspiel gegen den Frohnauer SC mit 0:1 verloren. Angst vor der eigenen Courage? Geht dem SCC auf der Zielgeraden die Puste aus? Keins von alledem, wie das Team beim Derbysieg eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Berlin: 25 Jahre School Finals – Ende nicht in Sicht

Vor einem Vierteljahrhundert initiierte Mathias Ramsauer die School-Finals-Berlin und führt sie seitdem gemeinsam mit dem Streetball-Team der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit Mathias Ramsauer Webjährlich durch. Weit über 20.000 Schüler sind seinem Ruf gefolgt und haben die Korbjagd zu einem der größten und beliebtesten Streetball-Events bundesweit gemacht. Sportjournalist Michael Nittel blickte mit Ramsauer auf die 25 Jahre zurück und wagte mit dem heute 69-jährigen ehemaligen Hauptschullehrer einen Ausblick.

Vor 25 Jahren wusste so gut wie niemand, was Streetball ist. War es schwierig, diesen Event zu initiieren?

Mathias Ramsauer: Oh ja! Zu Beginn wurde die Veranstaltung ja ausschließlich aus einem Programm der Senatsverwaltung finanziert. Schon damals wurde mir gesagt: Ramsauer, denken Sie daran, über Berlin schwebt der Pleitegeier. Der entscheidende Moment war vermutlich, dass ich meiner Großmutter gefolgt bin, einer sehr klugen Frau, die immer gesagt hat: Verteile die Last auf mehreren Schultern. Und das habe ich bei der Suche nach Sponsoren immer beherzigt.

Hermsdorf: Von der Trendsportart Tretroller

Wer sich aufmerksam durch die Stadt bewegt, dem ist vielleicht schon aufgefallen, dass ab und an Erwachsene zu sehen sind, die sich mit einem Tretroller fortbewegen. In einer immer rasanter Tretroller1 Webwachsenden Stadt ist beziehungsweise wird der Tretroller aber nicht nur immer mehr zu einem sehr intelligenten Fortbewegungsmittel – er ist auch ein wirklich tolles und innovatives Sportgerät.
Seit rund fünf Jahren sind die Hermsdorferinnen Beate Jahn und Bianca Koffmann der Faszination Tretroller in all ihren Facetten erlegen. Alles begann beim Sport: Nach einer Meniskus-, einer Kreuzband- und einer Schulteroperation sowie einer eingesteiften Wirbelsäule suchte Beate Jahn nach einer geeigneten Möglichkeit, Bianca Koffmann beim Joggen zu begleiten. „Zufällig haben wir damals einen Tretroller gesehen, haben uns beide gleich einen gekauft – und schon war es um uns geschehen“, erinnert sich Beate Jahn. „Ich konnte tatsächlich stundenlang Roller fahren und bin am nächsten Morgen dennoch ohne Schmerzen aus dem Bett gekommen.“ Tretroller fahren ist in der Tat gelenkschonend, schult den Gleichgewichtssinn und ist für nahezu jedes Alter geeignet.