Der CFC Hertha 06 hat die vorgezogene Partie des 16. Spieltages in der Fußball-Oberliga Nord gegen den FC Anker Wismar souverän mit 2:0 (2:0) gewonnen. Damit kletterten die Charlottenburger CFC2 Baba Webin der Tabelle auf Rang fünf.
Die CFC-Angreifer Merdan Baba nach gut einer halben Stunde und Ergün Cakir kurz vor dem Pausenpfiff erzielten in der Partie auf dem Sportplatz an der Sömmeringstraße am 17. November die beiden Treffer für die Gastgeber, die in den ersten 45 Minuten das bessere Team waren. Nach dem Wechsel agierten die Berliner deutlich defensiver und ließen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern kommen. Allerdings zog sich der CFC streckenweise zu weit zurück und überließ Wismar zu viele Spielanteile. Zwar kamen die Gäste kaum zu richtig guten Chancen. Aber nach knapp einer Stunde knallte ein Fernschuss von Tomasz Serweta an den Pfosten des CFC-Gehäuses. Ein Anschlusstreffer in dieser Phase – und die Gastgeber wären unter Umständen und völlig unnötiger Weise noch einmal in Bedrängnis gekommen. Auch das Konterspiel klappte in dieser Phase nicht wie geplant: Zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel und zu viele hektische Aktionen im Umschaltspiel verhinderten, dass der CFC schon frühzeitig mit einem möglichen 3:0 den Sack hätte zumachen können. Doch am Ende blieb dennoch ein ungefährdeter und verdienter, letztlich auch souveräner Erfolg.

Nur zwei Teams aus dem Bezirk haben das Achtelfinale um den Berliner Fußballpokal erreicht. Für Berlin United, den Berliner SC und die SG Eichkamp-Rupenhorn war in der dritten Runde indes Endstation.
Bereits am Freitagabend, 16. November hatte sich der zuletzt strauchelnde Berlin-Ligist SC Charlottenburg beim Bezirksligisten Köpenicker SC durchgesetzt: Nach zuletzt sieben Ligapleiten in Folge gewann der SCC durch Treffer von Robert Häsen und Alexander Bieder mit 2:1.
Ganz souverän meisterte Tennis Borussia am Sonntag, 18. November seine Aufgabe beim FC Polonia Berlin aus der Kreisliga B. Der Tabellenzweite der Oberliga ließ im Tegeler Borsigpark beim 10:0-Triumph nichts anbrennen. Bester TeBe-Schütze: Bekai Jagne, der drei Mal traf. Lucas Günes konnte zwei Treffer zum Erfolg beisteuern.

Reinickendorf. 1. Squash Club Berlin sucht weitere Mitstreiter

Unter dem Motto „Runter vom Sofa, ran ans Telefon“ ist der 1. Squash Club Berlin auf der Suche nach Mitstreitern jeden Alters und bietet dafür kostenlose Probetrainings an.Squash DEZ Web
So startet der Klub am Sonnabend, 1. Dezember eine Aktion, um dem Winterspeck erst gar keine Chance zu geben, sich festzusetzen: Alle Erwachsenen, ob Frauen oder Männer, können bis zu drei Mal kostenlos an einem Probetraining teilnehmen, das mittwochs und freitags im Sport-Center-Wittenau, Wittenauer Str. 82-86, von jeweils 18 Uhr an ausgerichtet wird. Sollten die Teilnehmer nach den Probestunden gefallen am Squash-Sport finden, bietet der Klub als kleinen Anreiz die ersten drei Monate eines Jahresvertrages zusätzlich beitragsfrei an.
Für Kinder und Jugendliche gibt es für die Dauer von drei Monaten die Möglichkeit, jeden Sonnabend von 10 bis 11.30 Uhr kostenlos an einem Training teilzunehmen. Hierzu werden nur Hallenschuhe und einfache Sportbekleidung benötigt. Schläger und Bälle werden vom Verein gestellt.
Squash ist ein äußerst faszinierender Sport – er fordert und fördert Schnelligkeit, taktisches Denken, Technik und Kondition. Beim Squash wird somit der gesamte Körper trainiert. Mit dem Schläger, der meistens aus Graphit oder Karbon besteht und größenmäßig zwischen einem Tennis- und einem Badmintonschläger angesiedelt ist, wird ein kleiner, etwa 23 Gramm schwerer Gummiball geschlagen und von guten Spielern bis auf 200 km/h beschleunigt. Allein diese Geschwindigkeit macht deutlich, dass beim Squash auch eine sehr gute Reaktion und Beweglichkeit erforderlich ist.

Berlin: Das Präventionsprojekt „Junger Fußball“ gibt es nicht mehr

In zwölf Jahren hat der Tannenhof Berlin-Brandenburg mit seinem Präventionsprojekt „Junger Fußball in Berlin – keine Drogen, keine Gewalt“ an 33 Aktionstagen mit insgesamt 37 ausgebildeten Knoblich2 WebFairPlayTrainern in 13 Berliner Bezirken und Potsdam mit 1.263 Mädchen und Jungen über ihre Gewalterfahrungen beim Fußball gesprochen, über Fairplay sowie die Gefahren von Alkohol und Drogen diskutiert, um sie dann miteinander Fußball spielen zu lassen. Nun ist dieses wichtige, richtungsweisende Projekt mit seinem letzten Aktionstag am 10. November beendet worden. Sportjournalist Michael Nittel sprach mit Projektleiter Boris Knoblich über die Gründe für das Aus.

Was sind die Gründe, dass das Projekt nach zwölf Jahren nun beendet worden ist?

Boris Knoblich: Wir mussten jedes Jahr zwischen 20.000 und 25.000 Euro generieren, um dieses Projekt solide finanzieren zu können. In diesem Jahr haben wir deutlich weniger Geld zusammentragen können, so dass wir tatsächlich ein Minus von ein paar tausend Euro gemacht haben. Der Aufwand, Fördergelder zu generieren, ist in den letzten Jahren ohnehin immer schwieriger geworden. Es liegt aber nicht nur am Geld, dass wir mit „Junger Fußball“ Schluss gemacht haben.

Reinickendorf: Füchse Schlusslicht – Frohnauer SC verlässt Abstiegsplätze

Die Füchse Berlin bleiben auch im vierten Spiel unter ihrem neuen Trainer Mario Reichel sieglos und damit auch nach dem 14. Spieltag in der Berlin-Liga weiterhin Tabellenschlusslicht. Der Füchse FSC WebFrohnauer SC hingegen konnte sich gegen Türkiyemspor mit 2:1 behaupten und damit die Abstiegsränge verlassen.
Denkbar knapp mit 0:1 mussten sich die Füchse beim Tabellendritten SFC Stern 1900 in Steglitz geschlagen geben. Die Entstehung des entscheidenden Treffers durch Tim Grabow war zudem fragwürdig, da dem Tor ein Handspiel eines Stern-Spielers vorausgegangen sein soll. Unter dem Strich boten die Grün-Weißen aber schon wie am 13. Spieltag, als man dem Tabellenzweiten Berliner SC ein 0:0 abringen konnte, eine zumindest defensiv richtig starke Leistung. Zudem gab es auch nach dem Gastspiel an der Steglitzer Schildhornstraße Lob vom Gegner: Die Füchse seien keine schlechte Mannschaft, ließ Stern-Coach Andreas Thurau verlauten. Und er sei sich sicher, dass Mario Reichel dieses Team aus dem Tabellenkellern herausführen werde. Zwar können sich die Füchse nichts dafür kaufen – aber beide Partien waren ein eindeutiger Fingerzeig, dass man in Berlins höchster Spielklasse auch gegen die besten Teams mithalten kann. Doch unabhängig davon müssen in den letzten drei Partien der Hinrunde Punkte her, damit der Abstand zum rettenden Ufer nicht noch größer wird: Mit nur einem Sieg, drei Unentschieden und schon zehn Niederlagen hecheln die Füchse den Teams auf den Nichtabstiegsrängen um sechs Zähler hinterher.