Charlottenburg: Personelle Veränderungen am Heckerdamm

Wie in jeder Winterpause wechseln auch in diesen Tagen wieder zahlreiche Fußballer den Verein – so auch beim Berlin-Ligisten Berlin Türkspor. Fünf Spieler haben das Team vom Heckerdamm Ghasemi1 Webverlassen – drei neue Kicker wurden bis dato verpflichtet.
Türkspor habe fünf Spieler, unter anderem auch aus disziplinarischen Gründen, suspendiert, hieß es zunächst vor ein paar Tagen. Das Dementi kam prompt: Von allen fünf Akteuren habe man sich einvernehmlich und im Guten getrennt, erklärte der Vorsitzende Metin Yilmaz. Sebastian Ghasemi-Nobakht, Samet Yazici, Levginii Khorolskyi, Ramazan Kersü und Ümit Cicek werden in der Rückrunde nicht mehr das Trikot des Traditionsklubs tragen. Der 32-jährige Angreifer Ghasemi-Nobakht wechselt zum FC Hennigsdorf in die Landesliga Brandenburg. Nachdem der Ex-Profi von Greuther Fürth zunächst mit seinen Toren geholfen hatte, den CFC Hertha 06 in die Oberliga zu schießen, hatte er zuletzt mit seinen Treffern auch Anteil daran, dass Türkspor, im letzten Jahr noch unter dem Namen Hellas aktiv, in Berlins höchste Spielklasse aufgestiegen war. Nun sucht der Torjäger sein Glück also im Norden. Der Verbleib der anderen vier Kicker ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Dass insbesondere der oberligaerfahrene Mittelfeldspieler Cicek das Interesse des einen oder anderen höherklassigen Vereins wecken wird, ist dabei ziemlich sicher.

Charlottenburg: CFC und TeBe fiebern Rückrunde entgegen

Die beiden Charlottenburger Fußball-Oberligisten CFC Hertha 06 und Tennis Borussia Berlin vergnügen sich zurzeit bei diversen Hallenturnieren. Doch der Fokus liegt schon jetzt auf dem Munier Raychouni WebRückrundenstart im Februar. Während beim CFC eine wichtige personelle Entscheidung auf dem Trainerstuhl gefallen ist, hat TeBe endlich die so sehnlich erwartete Verstärkung für den Angriff gefunden.
Nachdem Munier Raychouni zunächst nur eine Übergangslösung auf dem Trainerstuhl beim CFC war, wird er das Team nun definitiv in der Rückrunde als Chefcoach weiter betreuen. Dies hatte ihm der Vorstand der 06er bereits vor dem letzten Hinrundenspiel mitgeteilt. Diese Entscheidung kam nicht überraschend, waren die Leistungen und vor allem die Ergebnisse des CFC seit seinem Amtsantritt Ende Oktober doch deutlich besser als noch unter der Regie von Ex-Coach Kemal Halat. Unter Halat hatte das Team nur einen Sieg, ein Remis und sieben Niederlagen eingefahren und galt als klarer Abstiegskandidat. Unter Raychouni trat die Mannschaft endlich wieder als Einheit auf, bot aber nicht nur kämpferisch, sondern mitunter auch spielerisch ansprechende Leistungen: Entsprechend gelangen immerhin drei Siege, ein Remis und vier Niederlagen und mit 14 Zählern zumindest der Sprung auf Platz 15.

Charlottenburg: Fechter laden zum 58. Weißer Bär von Berlin

Am Sonnabend, 13. und Sonntag, 14. Januar treffen sich einige der besten Degenfechter im Haus des Deutschen Sports im Olympiapark zum 58. Weißer Bär von Berlin, einem der größten Fechten1 Baer Webinternationalen Herrendegenturniere weltweit. Veranstalter sind auch in diesem Jahr der Fecht-Club Grunewald und der Berliner Fechterbund.
Auch 2018 werden weit über 250 Teilnehmer aus rund 25 Nationen erwartet – darunter Olympiasieger und Weltmeister, die deutsche Degenelite und die Sieger von morgen. Vor zwölf Monaten waren insgesamt 304 Athleten aus 31 Nationen auf der Planche gegeneinander angetreten. Vom gastgebenden FC Grunewald wird unter anderem Filip Jarek an den Start gehen – zurzeit die Nummer neun der Berliner Rangliste. Neben dem Gesamtsieger wird auch in diesem Jahr wieder der beste Fechter der U23 gekürt. Darüber hinaus wird traditionell der Sonderpreis des Bezirks Charlottenburg für den besten Berliner Starter vergeben. In den letzten Jahren, so auch 2017, hatte in dieser Kategorie Toni Kneist vom PSV Berlin die Nase vorn. Gesamtsieger im letzten Jahr und zudem bester U23-Fechter war der Franzose Aymerick Gally.