Charlottenburg: Vier Teams aus dem Bezirk erreichen dritte Pokalrunde

Vier von sechs Charlottenburger Teams haben die dritte Runde des Berliner Fußballpokals erreicht. In den Duellen am 14. Oktober mussten sich lediglich der TuS Makkabi und Berlin Türkspor Makkabi1 Türkiyem Webgeschlagen geben.
Auf der heimischen Julius-Hirsch-Sportanlage zog der TuS im Duell der Berlin-Ligisten gegen Türkiyemspor mit 0:1 den Kürzeren. Das Tor des Tages für die Kreuzberger erzielte Nabil Abdelaziz rund eine Viertelstunde vor Schluss. „Das war heute Not gegen Elend. Das muss ich so klar sagen“, fand Makkabis Coach Frank Diekmann kurz nach der Partie deutliche Worte. „Dieses Spiel hatte kein Berlin-Liga-Niveau. Viel zu viele Fehlpässe, eklatante Schwächen in der Ballannahme – das war grausam.“ Da der Coach zahlreiche angeschlagene oder verletzte Spieler seiner Stammformation für den Ligabetrieb geschont hatte beziehungsweise auf sie verzichten musste, bekamen einige Kicker aus der zweiten Reihe ihre Chance. Genutzt hat sie niemand. Ganz im Gegenteil: Nach der Einwechslung von drei Stammkräften im zweiten Durchgang wurde das Spiel des TuS ein wenig besser. Doch für den Einzug in die nächste Runde reichte es nicht mehr. „Wir hätten den Sieg heute einfach auch nicht verdient“, gestand Diekmann ein. „Aber eigentlich hat ihn keines von beiden Teams verdient.“
Peinlich war das Aus, vor allem aber das Auftreten vom Berlin-Ligisten Türkspor beim unterklassigen VfB Hermsdorf: Mit 0:5 kam das Team um Coach Daniel Volbert beim Landesligisten unter die Räder.


Oberligist Tennis Borussia setzte sich mit 4:2 nach Verlängerung beim starken Landesligisten Stern Marienfelde durch, wobei die Veilchen nach Toren von Jan Timmermann einem 0:2-Rückstand hinterher laufen mussten. Erst durch zwei ganz späte Tore durch Nils Göwecke und Karim Benyamina konnte TeBe sich überhaupt in die Verlängerung retten, in der erneut Angreifer Benyamina mit zwei weiteren Treffern für den Favoriten alles klar machte.
Berlin-Ligist SC Charlottenburg setzte sich beim Landesligisten Friedenauer TSC durch Treffer von Alexander Weinberger, Sven Rehfeld und Felix-Can Yanar mit 3:1 durch. Landesligist Berlin United ließ mit einem 3:0 beim Bezirksligisten Fortuna Pankow nichts anbrennen. Patrick Podrygala (2) und Thiemo-Jerome Kialka trafen für das Häßler-Team.
Eine Sensation gelang indes der SG Eichkamp-Rupenhorn aus der Kreisliga B, die das zwei Spielklassen höher kickende Bezirksligateam vom FV Blau-Weiß Spandau mit 3:2 besiegen konnte.