Der CFC Hertha 06 hat die vorgezogene Partie des 16. Spieltages in der Fußball-Oberliga Nord gegen den FC Anker Wismar souverän mit 2:0 (2:0) gewonnen. Damit kletterten die Charlottenburger CFC2 Baba Webin der Tabelle auf Rang fünf.
Die CFC-Angreifer Merdan Baba nach gut einer halben Stunde und Ergün Cakir kurz vor dem Pausenpfiff erzielten in der Partie auf dem Sportplatz an der Sömmeringstraße am 17. November die beiden Treffer für die Gastgeber, die in den ersten 45 Minuten das bessere Team waren. Nach dem Wechsel agierten die Berliner deutlich defensiver und ließen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern kommen. Allerdings zog sich der CFC streckenweise zu weit zurück und überließ Wismar zu viele Spielanteile. Zwar kamen die Gäste kaum zu richtig guten Chancen. Aber nach knapp einer Stunde knallte ein Fernschuss von Tomasz Serweta an den Pfosten des CFC-Gehäuses. Ein Anschlusstreffer in dieser Phase – und die Gastgeber wären unter Umständen und völlig unnötiger Weise noch einmal in Bedrängnis gekommen. Auch das Konterspiel klappte in dieser Phase nicht wie geplant: Zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel und zu viele hektische Aktionen im Umschaltspiel verhinderten, dass der CFC schon frühzeitig mit einem möglichen 3:0 den Sack hätte zumachen können. Doch am Ende blieb dennoch ein ungefährdeter und verdienter, letztlich auch souveräner Erfolg.


Damit kehrte der CFC nach der Derbyniederlage der Vorwoche gegen Hertha 03 Zehlendorf wie von Coach Murat Tik prognostiziert umgehend in die Erfolgsspur zurück: Acht Siege, ein Remis und fünf Niederklagen – das ist die nicht für möglich gehaltene Ausbeute der Charlottenburger, die mit dem Ziel: „Bloß nicht schon wieder zittern müssen“ in die Saison gegangen waren. Und jetzt, zwei Spieltage vor der Winterpause, liegen die Rot-Weiß-Grünen schon stolze 13 Punkte von den möglichen Abstiegsrängen entfernt – beeindruckend. 
Murat Tik, der als Coach im Sommer zum CFC zurückgekehrt war, hat es tatsächlich geschafft, aus den vielen Neuzugängen und zahlreichen jungen Spielern ein Team zu formen, das nicht nur als Einheit auftritt, sondern auch einen richtig guten und – wie man in dieser Spielzeit feststellen darf – endlich auch über Wochen erfolgreichen Fußball spielen kann. Rund zwei Jahre war Tik weg – in dieser Zeit versuchten sich nicht weniger als sieben Fußballtrainer als Coach des CFC. Vermutlich ist wirklich etwas dran an dem Satz, den ein Zuschauer während des Derbys gegen TeBe im September äußerte: „Vermutlich kann der CFC nicht ohne Murat Tik – und Murat nicht ohne den CFC.“
In den beiden letzten Partien des Jahres 2018 gastiert der CFC noch beim Tabellenelften SV Altlüdersdorf (25. November), bevor zum krönenden Abschluss der Spitzenreiter SV Lichtenberg beim CFC gastieren wird. Das Derby wird am Sonntag, 2. Dezember um 13 Uhr angepfiffen.