Schmargendorf: Kobra Ladies erneut im Finale um Deutsche Meisterschaft

Die Berlin Kobra Ladies haben erneut das Finale um die Deutsche Meisterschaft im American Football, den so genannten Ladies Bowl erreicht, der am 21. KobraLadies2 Erdmann WebSeptember in Berlin ausgetragen wird. Das Team um Headcoach Lukasz Kroll besiegte am 8. September im Halbfinale die Cologne Falconets mit 19:10 und sicherte sich damit den 14. Finaleinzug in Folge. Das Ziel: der zwölfte Titel.
Mit sechs Siegen in sechs Spielen in der 1. Bundesliga Nord waren die Kobra Ladies souverän ins Halbfinale eingezogen und bekamen es dort mit dem Zweiten der 1. Bundesliga Süd zu tun.  Doch das Duell mit den Damen aus der Rheinmetropole gestaltete sich als sehr schwierig. Bis weit in die zweite Halbzeit stand das Spiel beim Stand von 12:10 auf des Messers Schneide. „Heute lief nicht alles so, wie wir es uns vorgenommen haben“, erklärte Kobra Ladies Running Back Susi Erdmann. „Und dann sind wir im entscheidenden Moment einfach mit ganz viel Power durch die Mitte gelaufen.“ Damit beschrieb die Leistungsträgerin ihren entscheidenden Lauf, der die 19:12-Führung und damit den Finaleinzug brachte.

Märkisches Viertel: Neue Ideen sollen Tischtennisabteilung voranbringen

Der TSV Berlin-Wittenau hatte im August zum ersten Mal die „Wittenau Open“ veranstaltet – ein zweitägiges, Breitensport orientiertes Tischtennisturnier für Tischtennis1 TSV Webunterschiedliche Leistungsklassen im Einzel und Doppel. Diese Veranstaltung war das Ergebnis eines längeren vereinsinternen Diskurses, der noch nicht zu Ende ist.
„Wir hatten uns vor gut einem Jahr gemeinsam mit unserer Geschäftsstelle zusammengesetzt und überlegt, wie man so eine Abteilung entwickeln und herausfinden kann, was für ein Potential in ihr steckt“, erklärt Abteilungsleiter Holger Hackmann. Hintergrund dieses Ansinnens waren und sind die Fragen des Gesamtvereins an die Abteilung, ob man weiterhin wachsen wolle und welche Schwerpunkte wie gesetzt werden können. „Unsere Abteilung war und ist sozusagen das Pilotprojekt“, verrät Hackmann. „Wir dümpelten all die Jahre mit rund 60 Mitgliedern so dahin. Dann hatten wir mal 80 und haben uns riesig gefreut. Und dann ging es wieder runter auf 50. Und die Frage, die wir uns gestellt haben, war: Da entwickelt sich ja nichts. Wie können wir das ändern?“    Und so traf man sich fortan regelmäßig, um Ideen zu entwickeln, Prozesse anzustoßen.

Reinickendorf: Sport im Park geht in die Verlängerung

Am 31. August ist das von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales geförderte Programm „Sport im Park“ des TSV Berlin-Wittenau offiziell beendet worden.Natur pur1 Bilanz Web Doch beim TSV hat man noch lange nicht genug.
„Wir wollen das ganze Jahr über Sport im Freien treiben“, sagt die Projektleiterin Stephanie Panzig. „Zumindest, solange es das Wetter zulässt und die Leute Lust dazu haben.“ Deshalb wird der TSV auch über das geförderte Projekt hinaus „Sport im Park“ weitermachen – zwar nicht mit allen, aber mit einigen der so beliebten Sportangebote. Da die Fördergelder aber nun wegfallen, wird der TSV eine Gebühr erheben müssen: Für zwölf Euro im Monat kann das Programm weiter genutzt werden.
Mit 19 Sportangeboten und dem Ziel, damit 5.000 Teilnahmen zu realisieren, waren die Wittenauer im Mai in einen heißen Sportsommer gestartet. „Ja, das Wetter hat natürlich mitgespielt, auch wenn es streckenweise zu heiß gewesen ist“, weiß Stephanie Panzig zu berichten. „Wie haben die angestrebten Zahlen nicht nur erreicht, sondern auch ein wenig übertroffen.“

Wittenau: Neues Feld zu klein – BFV verweigert Spielbetrieb

Der neue Kunstrasenplatz auf der Sportanlage an der Göschenstraße, für 800.000 Euro aus bezirklichen Mitteln aufwendig saniert und im Juni fertiggestellt, ist vom Kunstrasenposse WebBerliner Fußballverband (BFV) für den Spielbetrieb auf dem Großfeld nicht freigegeben worden. Der Grund: Der Platz ist nicht breit genug!
„Generell entspricht das neue Spielfeld nicht den Mindestanforderungen des BFV von 90 Meter x 60 Meter für Großfeldspiele“, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes. Der Platz ist 90 m lang und 58,10 m breit und unterschreitet damit die erforderliche Mindestbreite um 1,90 m. Ursprünglich soll der Platz – nach Kenntnis des BFV – mit den Maßen von 91 m x 60,02 m geplant worden sein und wäre somit für den gesamten Spielbetrieb zugelassen worden.
Nachdem der BFV die veränderten Maße dem Bezirk mitgeteilt hatte, beantragte das Sportamt Reinickendorf am 28. Juni eine Ausnahmegenehmigung zur Zulassung des Platzes für den Spielbetrieb. Das BFV-Präsidium hat in seiner Sitzung am 7. August diesem Antrag allerdings nicht vollständig zugestimmt. So ist das Spielfeld lediglich für Kleinfeldspiele zugelassen. Hier liegt die vorgeschriebene Spielfeldgröße vor.

Tegel: Tennisclub Grün-Weiß-Grün Tegel feiert 100-jähriges Bestehen

Der Tennisclub Grün-Weiß-Grün Tegel feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Der Klub, an der Gabrielenstraße 74 beheimatet, nutzt zehn Plätze auf dem Bauschke1 WebVereinsgelände und in unmittelbarer Nachbarschaft und bietet auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit, der gelben Filzkugel hinterherzujagen.
„Die Lage unseres Klubs ist fantastisch“, schwärmt der 1. Vorsitzende Horst Hügel. „Erst beim Tennisspielen schwitzen und dann zur Abkühlung ein Sprung in den Tegeler See.“
Vor 100 Jahren wurde der Klub von Alfred Köhler aus Tegel und Fritz Philippa aus Waidmannslust unter dem Namen Grün-Weiß-Grün Waidmannslust gegründet. Die Eintragung in das Vereinsregister und der Beitritt zum Berliner Tennisverband folgten 1921. Als Anlage dienten zunächst zwei Tennisplätze am Waidmannsluster Damm. 1928 musste der Verein aber umziehen, weil das Grundstück für den Wohnungsbau benötigt wurde. Alfred Köhler gelang es, in der Gabrielenstraße Brachland langfristig zu pachten. Neben dem Kaiserpavillon, dem späteren Seepavillon, entstanden durch Eigenarbeit der inzwischen etwa 100 Mitglieder drei Tennisplätze. Ein eigenes Klubhaus erwarb man vom Wassersportclub NIXE 1932.