Grunewald: U19-Junioren bezwingen Wacker Nordhausen

Die U19-Junioren des Berliner SC sind in die Fußball-Regionalliga Nordost aufgestiegen. Die Truppe um Coach Zeljko Ristic setzte sich in der Relegation gegen den BerlinerSC1 A Junioren WebFSV 90 Wacker Nordhausen in zwei umkämpften Duellen durch.
Nachdem der BSC das Hinspiel in Nordhausen durch ein Tor von Hussein Chor bereits mit 1:0 für sich entschieden hatte, reichte sieben Tage später am 30. Juni vor heimischem Publikum ein 1:1. Die Gäste aus Thüringen waren bei brütender Hitze von 39 Grad Celsius kurz nach der Pause durch Moritz Penzler mit 1:0 in Führung gegangen und hatten die Relegation zwischenzeitlich ausgleichen können. Torchancen gab es auf beiden Seiten. Luca Bendel im Wacker-Tor und Leon Dietrich im Kasten der Gastgeber mussten ab und an Kopf und Kragen riskieren, um ihre Teams im Spiel zu halten. Nach dem Wechsel waren die Gäste sogar ein bisschen gefährlicher, so dass das Aufstiegsrennen bis zum Schluss heiß umkämpft blieb. Doch Martin Kaschas viel umjubelter Treffer vor knapp 300 Zuschauern auf dem Rasenplatz an der Hubertusallee ließ alle Zweifler verstummen: Die U19 des BSC ist aufgestiegen und kickt in der kommenden Saison im überregionalen Fußball.

Reinickendorf: Fußballer starten Vorbereitung – Nordpokal steht an

Es ist gerade mal ein paar Wochen her, dass in allen Spielklassen die Fußball-Saison 2018/19 zu Ende gegangen ist, da haben einige Klubs längst schon wieder das Nordpokal Vorschau WebTraining und damit die Vorbereitung auf die neue Spielzeit aufgenommen. Ein Höhepunkt auch in diesem Jahr: die Reinickendorfer Bezirksmeisterschaft, der so genannte Nordpokal.
Zwölf Teams treten in vier Gruppen gegeneinander an. In der Gruppe A treffen die Füchse Berlin, der Wittenauer SC Concordia und der RFC Liberta aufeinander. In Gruppe B spielen Titelverteidiger Frohnauer SC, der VfB Hermsdorf und der SC Borsigwalde. In Gruppe C bekommen es der 1. FC Lübars, Arminia Tegel und Normannia 08 miteinander zu tun. Und in der Gruppe D treten der Nordberliner SC, der FCK Frohnau und der FC Polonia gegeneinander an. Die Partien der Gruppen A und B werden auf dem Sportplatz an der Tietzstraße ausgetragen. Die Gruppen C und D spielen am Heiligenseer Elchdamm. Zum Auftakt am Montag, 15. Juli treffen  ab 18 Uhr die Füchse auf den Wittenauer SC. Die Vorrunde endet am Sonnabend, 20. Juli. Die jeweils Gruppenersten qualifizieren sich für die Endrunde, die auf dem Sportplatz an der Tietzstraße am Sonnabend, 27. Juli von 10 Uhr an ausgetragen wird.

Wittenau: Sportplätze an der Göschenstraße wieder topp

Nachdem einer von zwei Kunstrasenplätzen auf dem Sportplatz an der Göschenstraße für 800.000 Euro komplett saniert und wieder für den Spielbetrieb freigegeben Kabinentrakt JUN Webworden ist, ist auch der Rasenplatz, nachdem dort im letzten Jahr Wildschweine gewütet hatten, endlich wieder in einem bespielbaren Zustand. Nur in Sachen Kabinentrakt ist noch nicht klar, wie und vor allem wann es weitergehen soll.
Ursprünglich sollten mit Geldern aus dem Sportstättensanierungsprogramm die Kabinen, Sanitäranlagen und die Betriebstechnik des Sportfunktionsgebäudes komplett erneuert werden. Diese Sanierung war zurückgestellt worden, da sich im Rahmen der Vorplanung herausgestellt hatte, dass eine Sanierung unwirtschaftlich sein würde. Seit Ende 2018 wird nun die Errichtung eines Neubaus erwogen. „Wir haben bis dato noch nichts weiter gehört – außer, dass es vielleicht 2020 losgehen könnte. Aber das Wo und das Wie sind noch völlig unbekannt“, erklärt Holger Seidel, Vorsitzender des Wittenauer SC Concordia, der die Sportanlage mit seinen Herren, Frauen- und Jugendfußballteams zu großen Teilen nutzt.

Schmargendorf: Berlin Kobra Ladies eilen von Erfolg zu Erfolg

Die Berlin Kobra Ladies eilen in der 1. Damenbundesliga im American Football auch in dieser Spielzeit wieder von Erfolg zu Erfolg: Der 21:6-Heimsieg im Stadion Wilmersdorf über die Hamburg KobraLadies1 Devilyns WebBlue Devilyns am 15. Juni war bereits der dritte Sieg im dritten Spiel. Damit festigten die Berlinerinnen ihre Tabellenführung in der Gruppe Nord und zeigten der Konkurrenz einmal mehr, dass auch in diesem Jahr im Kampf um die Deutsche Meisterschaft mit dem Rekordchampion gerechnet werden muss.
Bei schweißtreibenden Temperaturen im Stadion Wilmersdorf war der Erfolg der Kobra Ladies gegen die Hanseatinnen aber ein hartes Stück Arbeit. Im Gegensatz zu den beiden Offensivfeuerwerken zu Saisonbeginn, dem 49:8-Triumph bei den Kiel Baltic Hurricanes und dem 40:0-Sieg im ersten Berliner Derby in der Geschichte der Damenbundesliga gegen die Berlin Knights, taten sich die Kobra Ladies gegen den Aufsteiger aus Hamburg zunächst sehr schwer. Die Pässe von Quarterback Natalie Schlittermann erreichten nur selten ihre Passempfänger. Und auch gegen das Laufspiel der Berlinerinnen um die beiden starken Running Backs Susanne Erdmann und  Jessica Sonnenberg verteidigten die Gäste zunächst sehr stark. Letztlich waren es aber genau diese beiden Damen, die sich mit ihrer Power behaupten konnten und für die 21 Punkte der Kobra Ladies sorgten.

Charlottenburg-Wilmersdorf: Thomas Häßler geht, Fabian Gerdts kommt

Thomas „Icke“ Häßler und Berlin United gehen ab sofort getrennte Wege. Der Berlin-Liga-Aufsteiger hat sich von seinem Coach getrennt und Fabian Gerdts vom Berliner SC als neuen Trainer Häßler1 weg Webverpflichtet. Häßler hat mittlerweile beim BFC Preussen in Lankwitz angeheuert. Neuer Coach beim BSC wird U19-Trainer Zeljko Ristic.
Die Nachricht kam schon ein wenig überraschend, dass Thomas Häßler nicht mehr Coach bei Berlin United ist. Zunächst hieß es noch, dass er eventuell in den Vorstand wechseln könnte. Doch nun ist klar: Der Klub vom Spandauer Damm und der Fußball-Weltmeister von 1990 gehen nach drei erfolgreichen Jahren, in denen United – ehemals Club Italia – zwei Mal aufgestiegen ist, getrennte Wege. Häßler wird neuer Trainer beim Landesligisten BFC Preussen, der in der abgelaufenen Saison in allerletzter Sekunde aus der Berlin-Liga abgestiegen war. Preussens Präsident Karlheinz Ulbrich hat bestätigt, dass sich der BFC mit Häßler über ein zweijähriges Engagement geeignet habe. Das Ziel: die sofortige Rückkehr in Berlins höchste Spielklasse. „Wo eine Tür zugeht, geht eine andere wieder auf“, sagt Häßler. „Die einen wollten nicht mehr, die anderen wollten. Also war die Entscheidung für mich relativ einfach.“ Mit dieser Aussage deutet Häßler zudem an, dass sein Abgang bei United wohl eher auf Betreiben des Klubs stattgefunden hat und „Icke“ gern geblieben wäre.