Westend: SC Charlottenburg ringt um Berlin-Liga-Verbleib

Der SC Charlottenburg hat im Abstiegskampf der Berlin-Liga wichtige Punkte liegen gelassen und muss um den Ligaverbleib weiter zittern.
SCC1 Häsen WebBeim Tabellenzweiten SV Tasmania musste sich der SCC am 5. Mai nach großem Kampf erst durch einen Treffer in der Nachspielzeit unglücklich mit 2:3 geschlagen geben. Nur drei Tage später ging das Kellerduell beim Tabellenschlusslicht Füchse Berlin mit 0:3 dann aber wesentlich deutlicher verloren. Damit verpasste es der SCC in diesem Nachholspiel nicht nur, die Abstiegsränge zu verlassen – nun sind auch die Füchse, die zwischenzeitlich schon weit abgeschlagen waren und als sicherer Absteiger gehandelt wurden, wieder richtig dick im Geschäft und werden im Kampf um den Ligaverbleib noch ein gehöriges Wörtchen mitsprechen. Die Treffer für den Gastgeber erzielten Steven Haubitz (2) und Dag Rüdiger.
Dass der SCC das Spiel beim Tabellenletzten so deutlich verlieren würde, war nicht zu erwarten – vor allem nicht nach der Leistung bei der äußerst unglücklichen Niederlage gegen den Meisterschaftsaspiranten Tasmania in Neukölln. Dort hatten die Charlottenburger unter Beweis gestellt, dass sie in Berlins höchster Spielklasse mithalten können.

Lübars: Fußballer vom 1. FC planen für neue Saison

Der 1. FC Lübars wird auch in der kommenden Saison in der Fußball-Bezirksliga spielen.

Mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen zog der 1. FC den Kopf noch einmal aus der Schlinge und kann nun auch rechnerisch nicht mehr absteigen.Lübars1 Schomanski Web
Seit Mitte März ging nur die Partie gegen den Spitzenreiter Köpenicker SC und diese auch nur denkbar knapp mit 0:1 verloren. Die Spiele gegen Mahlsdorf Waldesruh (7:1), Fortuna Pankow (4:0), FC Hertha 03 II (4:0), Phönix Amed (4:0) und die BSC Kickers (2:1), alles direkte Konkurrenten im Tabellenkeller, wurden hingegen deutlich gewonnen.
Damit kann man einen Strich unter eine Spielzeit ziehen, die man in Lübars so wohl nicht erwartet hätte. In der letzten Saison war der Klub ja nur hauchdünn am Aufstieg in die Landesliga vorbeigeschrammt. Und vermutlich glaubte man nicht nur im Lager der Grün-Weißen, dass man auch in dieser Saison eine Rückkehr in die Landesliga anstreben könnte. Doch erst startete man mit vier sieglosen Partien in die Spielzeit. Dann kam das bittere Pokalaus beim zwei Spielklassen tiefer kickenden NSC Marathon in Neukölln. Und im Anschluss verabschiedete sich auch noch Coach Talha Köse. Die positivste Nachricht, die es im ausgehenden Sommer 2018 in Lübars gab, war, dass Thomas Pyrrhus an die Schluchseestraße zurückkehren würde. Der Coach hatte die Grün-Weißen bereits zu Landesligazeiten trainiert, bevor er sein Glück beim SC Union 06, als Co-Trainer bei den Füchsen und als Chef beim SV Norden-Nordwest gesucht hatte. Und jetzt, nach Erreichen des Klassenerhalts, kann man in Lübars in Ruhe für die neue Spielzeit planen – in der Hoffnung, das Team künftig wieder in höheren Tabellenregionen anzutreffen.

Charlottenburg Nord: Türkspor absolviert richtig gute Rückrunde

In der Berlin-Liga liefern sich Sparta Lichtenberg und der SV Tasmania ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen an der Tabellenspitze. Und dahinter? Überraschung! Nimmt man die Rückrundentabelle Berlin Türkspor2 Erdil Webzum Maßstab, dann ist Berlin Türkspor zurzeit die Nummer drei in Berlins höchster Spielklasse.
Seit Februar konnte die Truppe vom Heckerdamm sieben Siege einfahren. Zwei Partien endeten unentschieden, drei Mal ging man als Verlierer vom Platz. In Summe bedeutete dies nach dem 29. von 34 Spieltagen Rang vier in der Tabelle – und das, nachdem die Rot-Weißen nach ihrem Aufstieg 2017 in ihrer ersten Spielzeit in der Eliteliga des Berliner Fußballs trotz eines qualitativ richtig guten Kaders lange Zeit gegen den Abstieg kämpfen mussten und am Ende auf Rang zwölf eingelaufen waren.
Doch was hat sich geändert, dass es in dieser Spielzeit so gut läuft? Da ist zu allererst Faruk Namdar zu nennen. Nachdem Daniel Volbert im Oktober seinen Hut genommen und mittlerweile beim BSV Eintracht Mahlsdorf angeheuert hat und Sedat Güldüm das Traineramt bis zum Abschluss der Hinrunde im Dezember kommissarisch übernommen hatte, heißt der Chefcoach seit Beginn der Rückrunde Faruk Namdar.

Hermsdorf: Tag der offenen Tür lädt zum Ausprobieren ein

Am Sonnabend, 11. Mai laden Beate Jahn und Bianca Koffmann unter dem Motto „Tretroller-macht-Spass“ zum Tag der offenen Tür. An der Odilostraße 16 können alle Interessierten ab 15 Jahren Tretroller1 Webin der Zeit von 10 bis 18 Uhr einfach mal Probe rollern, verschiedene Modelle ausprobieren oder sich über Touren und Kurse informieren.
„Anfänger, aber auch Fortgeschrittene sind herzlich willkommen“, freut sich Beate Jahn über zahlreiche Besucher. „Wir werden einen kleinen Parcours aufbauen. Und für alle diejenigen, die sich schon ein bisschen mehr zutrauen, machen wir gegen 13 Uhr eine kleine Ausfahrt, vielleicht eine kleine Tour bis zum Waldsee.“
Seit rund sechs Jahren ist der Tretroller aus dem Leben der beiden Hermsdorferinnen Beate Jahn und Bianca Koffmann nicht wegzudenken. Nach mehreren Operationen hatte Beate Jahn nach einer geeigneten Möglichkeit gesucht, Bianca Koffmann beim Joggen möglichst schmerzfrei begleiten zu können und war eher zufällig auf den Tretroller gekommen. Und nachdem sie stundenlang und beschwerdefrei damit unterwegs gewesen war, stand für die beiden fest: Es gibt definitiv nichts Vergleichbares, was sowohl ein intelligentes Fortbewegungsmittel in einer immer weiter wachsenden Stadt, in der Mobilität eine immer größere Bedeutung bekommt, und gleichzeitig ein innovatives und faszinierendes Sportgerät ist.

Westend: TuS Makkabi muss trotz erstem Sieg in 2019 weiter zittern

Der TuS Makkabi hat in der Berlin-Liga den Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst: Zwar war dem Team aus dem Westend mit dem 4:3-Erfolg beim TSV Rudow am Gründonnerstag der erste Diekmann1 April WebPflichtspielsieg in 2019 gelungen. Doch nur vier Tage später verpasste es der TuS, sich weiter Luft im Tabellenkeller zu verschaffen. Im Duell mit Türkiyemspor musste man sich mit 0:2 geschlagen geben.
Viele Jahre lang war eine Saison in Berlins höchster Spielklasse nicht mehr so spannend wie in dieser Spielzeit – und zwar an der Tabellenspitze und im Tabellenkeller. Vorn liefern sich Sparta Lichtenberg und der SV Tasmania Berlin ein Kopf-an-Kopfrennen im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga. Und unten befinden sich nicht weniger als acht Teams im Abstiegskampf: Der Frohnauer SC, der TuS Makkabi, die Spandauer Kickers, der BSV Al-Dersimspor, der FSV Berolina Stralau, der SC Charlottenburg, der BFC Preussen und die Füchse Berlin müssen noch zittern. Drei von ihnen werden im Juni in den sauren Apfel beißen, also den bitteren Gang in die Landesliga antreten müssen. Und beim TuS Makkabi möchte man definitiv nicht dazu gehören.