Heiligensee: Nordberliner SC unterliegt dem Spitzenreiter

Der Nordberliner SC hat am 7. Spieltag in der Fußball-Landesliga, Staffel zwei eine deutliche Pleite hinnehmen müssen: Beim Spitzenreiter SC Charlottenburg unterlag die Truppe um Trainer NordberlinerSC beim SCC WebMichael Linde klar mit 0:5.
Der SCC sei eine Nummer zu groß gewesen, ließ der Coach nach der Partie verlauten. Neutrale Beobachter attestierten zudem, dass die Heiligenseer mit diesem Ergebnis noch gut bedient gewesen seien. Dabei hielten die Gelb-Blauen vom Elchdamm in der ersten Halbzeit gut mit, verpassten es aber, die frühe Führung der Gastgeber zu egalisieren. Mit dem Pausenpfiff und dem Treffer zum 0:2 schwand dann aber der Glaube, so dass der SCC nach dem Wechsel kurzen Prozess machte und das Ergebnis in die Höhe schrauben konnte.
Nach knapp einem Viertel der Saison war dies aber erst die zweite Pleite, die die Nordberliner hinnehmen mussten. Lediglich gegen den Lokalrivalen Wittenauer SC (1:4) setzte es ebenfalls eine Niederlage. Mit drei Siegen, zwei Remis und zwei Pleiten belegt der NBSC Platz acht – acht Punkte hinter dem Spitzenreiter und neun Zähler vor den Abstiegsrängen. Vermutlich spiegelt dies auch genau die Leistungsstärke der Heiligensseer wieder. Und interessanterweise scheint diese Saison damit auch ein Spiegel der  letzten Spielzeit zu werden: Denn nach dem Abstieg aus der Berlin-Liga im Jahr 2018 landete man ebenfalls im Tabellenmittelfeld, nämlich auf Platz neun, hatte schon früh in der Saison keine Ambitionen nach oben, geriet aber auch nie ernsthaft in Abstiegsgefahr.

Grunewald: TC Blau Weiss mit schwachem Saisonstart

Die Hockey-Damen vom TC Blau Weiss Berlin sind mit einer schwachen Punkteausbeute in die neue Saison der 2. Bundesliga gestartet. Der Vizemeister der Vorsaison hat von den ersten Hockey Damen Saisonstart Websechs Ligaspielen vier verloren und belegt nach einem Drittel der Spielzeit den zehnten und damit letzten Tabellenplatz. Doch Coach Hendrik Gay gibt Entwarnung: Es gäbe noch keinen Grund zur Sorge.
„Uns war klar, dass die zweite Saison nach dem Aufstieg und vor allem nach der großartigen letzten Spielzeit mit der Vizemeisterschaft schwierig werden würde“, erläutert Gay. „Aber so schlecht, wie es der gegenwärtige Tabellenstand vermuten lässt, waren unsere ersten Partien nicht. Wir haben unter dem Strich einfach nur zu viele Punkte liegen gelassen.“
Exemplarisch hierfür die beiden Heimspiele am 28. und 29. September gegen den Feudenheimer HC (1:1) und den TSV Mannheim (0:1) – immerhin zwei Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Insbesondere die Damen aus Feudenheim hatte man am Rande einer Niederlage. Und kurz vor Schluss war den Blau Weissen auch der vermeintliche Siegtreffer gelungen. Doch die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel, noch bevor der Ball die Torlinie überschritten hatte, um auf Strafecke zu entscheiden. Hätten sie den Vorteil nur wenige Sekunden weiter laufen lassen, wäre Blau Weiss als Sieger vom Feld gegangen und hätte drei und nicht nur einen Zähler mitgenommen. Doch Hendrik Gay wollte dies als Ausrede nicht gelten lassen: „Aufgrund des Spielverlaufes, des hohen Aufwands, den wir betrieben haben, und der guten Torchancen hätten wir einen Sieg verdient gehabt. Aber wir müssen die Chancen einfach besser nutzen und uns für diesen Aufwand selbst belohnen. Und das haben wir einmal mehr nicht getan.“

Schmargendorf: Kobra Ladies erneut im Finale um Deutsche Meisterschaft

Die Berlin Kobra Ladies haben erneut das Finale um die Deutsche Meisterschaft im American Football, den so genannten Ladies Bowl erreicht, der am 21. KobraLadies2 Erdmann WebSeptember in Berlin ausgetragen wird. Das Team um Headcoach Lukasz Kroll besiegte am 8. September im Halbfinale die Cologne Falconets mit 19:10 und sicherte sich damit den 14. Finaleinzug in Folge. Das Ziel: der zwölfte Titel.
Mit sechs Siegen in sechs Spielen in der 1. Bundesliga Nord waren die Kobra Ladies souverän ins Halbfinale eingezogen und bekamen es dort mit dem Zweiten der 1. Bundesliga Süd zu tun.  Doch das Duell mit den Damen aus der Rheinmetropole gestaltete sich als sehr schwierig. Bis weit in die zweite Halbzeit stand das Spiel beim Stand von 12:10 auf des Messers Schneide. „Heute lief nicht alles so, wie wir es uns vorgenommen haben“, erklärte Kobra Ladies Running Back Susi Erdmann. „Und dann sind wir im entscheidenden Moment einfach mit ganz viel Power durch die Mitte gelaufen.“ Damit beschrieb die Leistungsträgerin ihren entscheidenden Lauf, der die 19:12-Führung und damit den Finaleinzug brachte.

Märkisches Viertel: Neue Ideen sollen Tischtennisabteilung voranbringen

Der TSV Berlin-Wittenau hatte im August zum ersten Mal die „Wittenau Open“ veranstaltet – ein zweitägiges, Breitensport orientiertes Tischtennisturnier für Tischtennis1 TSV Webunterschiedliche Leistungsklassen im Einzel und Doppel. Diese Veranstaltung war das Ergebnis eines längeren vereinsinternen Diskurses, der noch nicht zu Ende ist.
„Wir hatten uns vor gut einem Jahr gemeinsam mit unserer Geschäftsstelle zusammengesetzt und überlegt, wie man so eine Abteilung entwickeln und herausfinden kann, was für ein Potential in ihr steckt“, erklärt Abteilungsleiter Holger Hackmann. Hintergrund dieses Ansinnens waren und sind die Fragen des Gesamtvereins an die Abteilung, ob man weiterhin wachsen wolle und welche Schwerpunkte wie gesetzt werden können. „Unsere Abteilung war und ist sozusagen das Pilotprojekt“, verrät Hackmann. „Wir dümpelten all die Jahre mit rund 60 Mitgliedern so dahin. Dann hatten wir mal 80 und haben uns riesig gefreut. Und dann ging es wieder runter auf 50. Und die Frage, die wir uns gestellt haben, war: Da entwickelt sich ja nichts. Wie können wir das ändern?“    Und so traf man sich fortan regelmäßig, um Ideen zu entwickeln, Prozesse anzustoßen.

Reinickendorf: Sport im Park geht in die Verlängerung

Am 31. August ist das von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales geförderte Programm „Sport im Park“ des TSV Berlin-Wittenau offiziell beendet worden.Natur pur1 Bilanz Web Doch beim TSV hat man noch lange nicht genug.
„Wir wollen das ganze Jahr über Sport im Freien treiben“, sagt die Projektleiterin Stephanie Panzig. „Zumindest, solange es das Wetter zulässt und die Leute Lust dazu haben.“ Deshalb wird der TSV auch über das geförderte Projekt hinaus „Sport im Park“ weitermachen – zwar nicht mit allen, aber mit einigen der so beliebten Sportangebote. Da die Fördergelder aber nun wegfallen, wird der TSV eine Gebühr erheben müssen: Für zwölf Euro im Monat kann das Programm weiter genutzt werden.
Mit 19 Sportangeboten und dem Ziel, damit 5.000 Teilnahmen zu realisieren, waren die Wittenauer im Mai in einen heißen Sportsommer gestartet. „Ja, das Wetter hat natürlich mitgespielt, auch wenn es streckenweise zu heiß gewesen ist“, weiß Stephanie Panzig zu berichten. „Wie haben die angestrebten Zahlen nicht nur erreicht, sondern auch ein wenig übertroffen.“