Schmargendorf: Skate-, Lauf- und Rollstuhlbiathlon feiert kleines Jubiläum

Der Skate- und Rollsportclub, die Schützengilde Berlin und der DJK Spandau veranstalten am Sonntag, 8. September den mittlerweile 10. Skate-, Lauf- und Rollstuhl-Skatebiathlon 2019 WebBiathlon.
Laufend, skatend oder mit dem Rollstuhl können sich alle Interessierten ab acht Jahren im Horst-Dohm-Eisstadion auf einen Rundkurs begeben, bevor am Schießstand mit ungefährlichen Lichtpunktgewehren eine ruhige Hand und Treffsicherheit gefragt sein werden. Die Herausforderung für jeden guten Schützen ist es, seinen durch die Stadionrunde mächtig in Aufruhr gebrachten Puls am Schießstand schnell herunter zu fahren – ein gutes Training für jeden Wettbewerb, in dem Schützen in der Lage sein muss, Unruhe, Druck und Nervosität schnell zu verarbeiten. Gute Skater, Läufer und Rollstuhlfahrer verfügen unter Umständen über eine bessere Kondition, werden dafür aber am Schießstand größere Mühe haben, den Laser des Lichtpunktgewehres ins Zentrum der Scheiben zu platzieren.

Charlottenburg-Wilmersdorf: Sportfreunde erleben ein Debakel

Die besten Fußballteams aus Charlottenburg und Wilmersdorf haben sich keine Blöße gegeben und mehr oder weniger souverän die zweite Runde im AOK-Landespokal Berlin erreicht. Von BerlinerSV1 Pokal Webinsgesamt elf Teams blieben in der 1. Runde am 11. August immerhin acht siegreich. Der Berliner SV 92 scheiterte nach großem Kampf, die Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf erlebten indes ein Debakel.
Die Oberligisten aus dem Bezirk wurden ihrer Favoritenrolle gerecht: Tennis Borussia siegte mit 23:0 beim WFC Corso 99 / Vineta aus der Kreisliga B. Deutlich mehr Mühe hatte der CFC Hertha 06 bei seinem 2:1-Erfolg beim Kreuzberger Bezirksligisten Anadoluspor. Serbülent Ulutürk und Hasan Cakir drehten erst in der letzten Viertelstunde die Partie zugunsten des CFC.
Auch die fünf Berlin-Ligisten aus dem Bezirk gaben sich keine Blöße: Der Berliner SC siegte beim Häßler-Klub, dem Landesligisten BFC Preussen, mit 4:1. Marvin Schmiege, Sascha Jahnke, Trung Hieu Ngo und Mario Maaß trafen für die Schwarz-Gelben. Auch die Berlin-Liga-Aufsteiger FC Brandenburg (4:1 beim JFC Berlin) und Berlin United (7:1 beim 1. FC Wacker Lankwitz) kamen locker weiter. Zweistellig machte es sogar der TuS Makkabi mit dem 10:1 beim Bezirksligisten Polar Pinguin. Kurios die Partie von Berlin Türkspor beim BFC Südring. Trotz zweier Spielklassen, die beide Teams trennen, ging es mit 3:3 in die Verlängerung. Doch dann ging dem Bezirksligisten die Puste aus, so dass Berlin Türkspor mit fünf Toren in der 30-minütigen Verlängerung am Ende mit 8:3 das bessere Ende für sich hatte. Mann des Spiels war unbestritten Erhan Bahceci, der vier der fünf Tore in der Verlängerung erzielte. Der Angreifer war erst in der 89. Minute eingewechselt worden.

Reinickendorf: Nur zwei von zwölf Klubs schaffen Sprung in nächste Runde

In der ersten Runde des AOK-Landespokals Berlin am 11. August haben die Fußballteams aus Reinickendorf ihr ganz persönliches Waterloo erlebt: Nur zwei von zwölf Klubs schafften den VfBHermsdorf1 Pokal WebSprung in die nächste Runde.
Im Duell der Berlin-Ligisten zeigten die Füchse, dass sie schon früh in der Saison gut drauf sind: Gegen den Kreuzberger Klub und Berlin-Liga-Aufsteiger Hilalspor setzte sich die Truppe um Coach Thorsten Thielecke souverän mit 3:0 durch. Mert Bulut, Tugay Adigüzel und Elton Makengo sorgten mit ihren Treffern für den Einzug in die nächste Runde. Der andere Reinickendorfer Berlin-Ligist, der Frohnauer SC, zog den Kürzeren: Gegen den Ligakonkurrenten SFC Stern 1900 musste sich der FSC mit 1:3 geschlagen geben. Tim Niederau hatte die Gastgeber in Front geschossen. Doch Hakan Önal und Tim Grabow (2) kickten die Schwarz-Weißen aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb.
Immerhin in die Verlängerung schaffte es der Landesligist Wittenauer SC Concordia gegen den Berlin-Ligisten TSV Rudow. Die Angreifer Marcel Madsack und Benjamin Lamprecht sorgten mit ihren Treffern dafür, dass das Team um Trainer Karsten Steffan mit einem 2:2 nach 90 Minuten in die Verlängerung gehen durfte. Doch dann drehten die klassenhöheren Rudower um Ex-Füchse-Coach Mario Reichel auf und gingen nach Treffern von Andreas Sander, Kamil Czuba und Chukwuemeka Ekwenuya mit 5:2 als Sieger vom Platz. Im Duell der Landesligisten musste sich der Nordberliner SC dem FC Spandau mit 0:2 geschlagen geben.

Reinickendorf: Läufer fiebern 21. Mercedes-Benz-Halbmarathon entgegen

Am Sonntag, 1. September fällt pünktlich um 9 Uhr der Startschuss zum 21. Mercedes-Benz-Halbmarathon, der größten Laufveranstaltung im Berliner Norden. Parallel werden auch in diesem Jahr Halbmarathon2 Vorschau Webwieder ein 10-Kilometer-Lauf sowie ein Mini-Marathon über 2,3 km für Kinder ausgerichtet. Die Veranstalter – der VfL Tegel, der VfB Hermsdorf und der Ruderclub Tegel – erwarten knapp 2.000 Teilnehmer aus 30 Nationen.
Auch in diesem Jahr führt die Strecke wieder vorbei am Rathaus Reinickendorf, durch die Ortsteile Borsigwalde und Alt Tegel, entlang der Greenwich Promenade, über das Gelände der ehemaligen Borsigwerke und durch das Borsigtor. Der 10-Kilometer-Lauf wird um 9.20 Uhr, der Mini-Marathon um 9.30 Uhr gestartet. Start und Ziel für alle drei Läufe ist jeweils das Mercedes-Benz Center an der Holzhauser Straße 11-19.
„Viele hundert Stunden ehrenamtliche Tätigkeiten der drei veranstaltenden Vereine haben es möglich gemacht, dass diese familienfreundliche und volkstümliche Veranstaltung sowohl für leistungsorientierte als auch für Hobbyläufer zu einem Erlebnis wird“, weiß Organisator Ingo Balke zu berichten. „Das Schöne und Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass hier erfahrene Läufer eine Veranstaltung organisieren, die wissen, was von den Läufern erwartet wird und die mitfühlen, wenn es jemanden auf der Strecke nicht so gut geht oder sich darüber freuen, wenn jemand glücklich und zufrieden über die Ziellinie läuft.“

Westend: Situation bei Tennis Borussia spitzt sich zu

Was war das für ein Nachmittag: Knapp 1400 (!) Zuschauer sahen am ersten Spieltag der Fußball-Oberliga das Duell der Traditionsklubs und ehemaligen Bundesligisten SV Tasmania und Tennis TeBe Fans WebBorussia, das die Veilchen am Ende mit 4:2 gewannen. Doch im Fokus stand einmal mehr die Farce, die sich bei TeBe seit Monaten außerhalb des Platzes abspielt und die einen neuen Höhepunkt erreicht hat.
Zur Erinnerung: Spätestens seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende Januar war die Situation zwischen dem Vorsitzenden Jens Redlich und der aktiven Fanszene, die die Vereinspolitik und den Führungsstil Redlichs kritisierten, eskaliert. Ein Vorwurf: Redlich soll seine Wunschkandidaten für den Aufsichtsrat mit vermeintlich bestellten neuen Mitgliedern durchgebracht haben, um seine Macht zusätzlich zu untermauern. Andere Mitglieder seien nicht ordentlich eingeladen worden. Daraufhin versagten zahlreiche TeBe-Fans den Lila-Weißen ihre Unterstützung.
Doch nun, beim Duell mit Tasmania, waren rund 600 lila-weiße Anhänger erstmals wieder mit dabei. Was war passiert? Unter der Federführung der Aufsichtsratsmitglieder Franziska Hoffmann und Christian Gaebler, Chef der Senatskanzlei, wurden das langjährige Vereinsmitglied Günter Brombosch und der frühere Geschäftsstellen-Mitarbeiter Steffen Friede am 24. Juli ins Vereinsregister eingetragen und sind seit dem 29. Juli dort offiziell als Klubführung registriert. Am 30. Juli ließ die neue Führung in der Geschäftsstelle die Schlösser austauschen und Konten sperren.